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KAB Diözesanverband Münster

28.05.2021

KönzgenHaus verabschiedet Josef Meiers feierlich in den Ruhestand.

Haltern am See. Er sei ein „Kind der Mitbestimmung“ sagt Josef Meiers von sich selbst. „Einer, der sich einmischt und sich nicht mit sogenannten Umständen zufrieden gibt“, sagen seine Kollegen und Kolleginnen über ihn. Seit 14 Jahren ist Josef Meiers pädagogischer Mitarbeiter im KönzgenHaus in Haltern am See. Er hat unzählige Kurse für Mitarbeitervertretungen geleitet und dabei stets die Frage nach sozialer Gerechtigkeit und Solidarität im Blick gehabt. Nun wurde der 64-Jährige feierlich im Rahmen einer Versammlung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Ruhestand verabschiedet. Josef Meier hatte sich bereits im Februar dieses Jahres aus dem aktiven Arbeitsleben zurückgezogen. Wegen der Corona-Pandemie fand die Verabschiedung erst im Mai statt und statt in der hauseigenen Aula in der größeren Pilger-Kapelle auf dem Annaberg.

Der gelernte Heizungs- und Lüftungsbauer Josef Meiers hatte seit 1994 MAV-Kurse gegeben – zunächst im Bistum Aachen, seit 2006 im KönzgenHaus. Geschäftsführer Norbert Jansen würdigte Meiers als Kollegen, der immer authentisch ist und mit klaren sozialpolitischen Zielen vor Augen viele Spuren im KönzgenHaus hinterlässt. Ein Blick in das Programm der Bildungsstätte zeige, wofür Meiers immer gestanden habe: für die Poltische Bildung, die Engagement, Bildung und Begegnung miteinander verknüpft. Neben seinem Fachwissen seien es seine zwischenmenschlichen Fähigkeiten, die Josef Meiers zu einem so wertvollen pädagogischen Mitarbeiter des Hauses gemacht hätten, verriet Janssen: „Kreative Einfälle, Nähe und Nahbarkeit, Empathie für Menschen in schwierigen Lebenslagen“, das seien die Stärken des Dülmeners. Dabei habe er mit hohem Sachverstand und hoher Energie auch weit über das KönzgenHaus hinaus die Arbeitswelt mitgestaltetet – bei der Deutschen Rentenversicherung, in Kooperation mit der Gewerkschaft verdi und dem Deutschen Gewerkschaftsbund sowie als Richter beim kirchlichen Arbeitsgericht.

Mit Herzblut und fundiertem Wissen hat Meiers die Arbeit der KAB mitgestaltet - vom Rentenmodell der KAB, später genannt „Cappuccino-Modell“, über die Änderung der kirchlichen Grundordnung bezogen auf Loyalitätsobliegenheiten bis hin zur Verortung der Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmer-Organisationen (ACA) NRW im KönzgenHaus. Hermann Hölscheidt, KAB-Diözesansekretär und Aufsichtsratsvorsitzender des KönzgenHauses dankte Josef Meiers für sein großes Engagement für die KAB im Diözesanverband Münster. Ob im Diözesanausschuss oder in sozialpolitischen Gesprächsrunden des KAB-Bezirkes Coesfeld - an vielen wichtigen Ereignissen und Entwicklungsschritten der Verbandsarbeit sowie der Arbeitnehmer-Mitbestimmung sei Josef Meiers maßgeblich beteiligt gewesen.

Zum Schluss kam der Vielgelobte selbst zu Wort. In einer emotionalen Rede betonte er noch einmal die Bedeutung der Mitarbeitervertretungen (MAVs) in kirchlichen Betrieben. Er bedankte er sich bei seinen Kolleginnen und Kollegen: Er habe ein Team erlebt, auf das er sich habe immer verlassen können. „Euer Zusammenhalt ist eure Stärke, das sieht man gerade in schwierigen Zeiten.“, gab Josef Meiers allen Mitarbeiter*innen noch mit auf den Weg. „Seht zu, dass das immer so bleibt. Und rechnet damit, dass ich ab und zu mal vorbeikomme.“


Text/Foto: pd/KAB

Josef Meiers, pädagogischer Mitarbeiter des KönzgenHauses wurde feierlich in den Ruhestand verabschiedet.

Josef Meiers, pädagogischer Mitarbeiter des KönzgenHauses wurde feierlich in den Ruhestand verabschiedet.

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