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KAB Diözesanverband Münster

Gesichter der KAB

Neue Serie

Hier stellen wir Ihnen Menschen aus der KAB im Bistum Münster vor, die sich mit Leidenschaft und Beharrlichkeit für die Gesellschaft engagieren. Sie tun dies auf sehr unterschiedliche Weise. Wir freuen uns, Ihnen zu zeigen, wie viel in diesem Verband steckt.

Annette Seier, Pädagogin und stellvertretende Geschäftsführerin im KönzgenHaus

Haltern am See. 25 Jahre – das ist ein Vierteljahrhundert. Genauso lange arbeitet die gelernte Theologin und Pädagogin Annette Seier in der Bildungsstätte KönzgenHaus in Haltern am See. „Als ich 1995 angefangen habe, war ich in fast allen Kursen die Jüngste“, schmunzelt die heute 54-Jährige.Vieles habe sich in diesen 25 Jahren verändert. > Mehr erfahren

Ansgar Jux, KAB-Sekretär

Vor fünf Jahren tauschte Ansgar Jux das Büro und die Sitzungsräume gegen Küche und Kinderzimmer ein. Der damals 41-jährige KAB-Sekretär übernahm nach der Geburt des dritten gemeinsamen Kindes die bisherige Rolle seiner Frau und ist seither zuständig für Kinder und Haushalt und was sonst alles dazugehört. Seine Arbeit bei der KAB hat er auf einen 25 %-Stellenumfang runtergefahren. > Mehr erfahren

Michael Kreuznacht, Sozialkaufhaus MuM

Dülmen-Merfeld. Ein schwerer Autounfall war eine Wende in Michael Kreuznachts Leben. Eine von vielen Wenden. Bis zu diesem Unfall war der Installateur- und Heizungsbaumeister aus Merfeld in seinem Beruf mit „Leidenschaft und ganzem Herzen unterwegs“. Heute kann er das sagen, ohne dass Wehmut aus der Stimme des 52-Jährigen klingt. > Mehr erfahren

Angelika Meteling, Gesundheits- und Krankenpflegerin

Südlohn. Die erste Ausbildung war geschafft - doch der damals 21-jährigen Bäckereifachverkäuferin fehlte etwas. Eine Freundin meinte obendrein noch, sie sei doch „voll der Krankenschwesterntyp“ und letztlich wurde Angelika Meteling genau das: Krankenschwester. Auch heute, nach gut 30 Jahren im Beruf, ist es immer noch ihr Wunschberuf. „Ich fand es immer schon toll, mit Menschen zu arbeiten.“ > Mehr erfahren

Brigitte Lehmann, Teilnehmerin am „Synodalen Weg“: „Es muss sich was ändern.“

Münster/Frankfurt. Sich auf einen Weg machen, von dem noch keiner weiß, wohin er führen wird, das braucht Vertrauen. Gottvertrauen und Vertrauen in die Menschen auf diesem Weg. Beides hat Brigitte Lehmann aus Geldern. Die 63-jährige KAB-Diözesanvorsitzende im Bistum ist eine von 230 Teilnehmer*innen am sogenannten „synodalen Weg“ der katholischen Kirche. > Mehr erfahren

Hermann Uphues und der „Mittagstisch Lambertiplatz“

Coesfeld. Am Nikolaustag 1999 öffnete der „Mittagstisch Coesfeld“ zum ersten Mal seine Türen: Damals nahe am Bahnhof gelegen, das Angebot einer warmen Mahlzeit für kleines Geld, zweimal die Woche, initiiert von der katholischen und der evangelischen Gemeinde Coesfeld sowie der örtlichen Caritas und getragen von vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Vor einigen Jahren ist der Mittagstisch in die Stadtmitte umgezogen, heißt nun „Mittagstisch Lambertiplatz“. > Mehr erfahren

Peter Bührmann, stellvertretender KAB-Landesvorsitzender aus Vechta

Vechta. Peter Bührmann liebt Autos. Das ist nicht schlecht, wenn man, wie der 61-jährige stellvertretende KAB-Landesvorsitzende aus Vechta, von Beruf Kraftfahrer ist. Ebenso leidenschaftlich wie seine Liebe zu Autos ist sein Engagement für mehr Gerechtigkeit. Dies hat ihn nicht nur zur KAB geführt sondern mit der KAB zur Gründung des Netzwerkes für Menschenwürde in der Arbeitswelt, kurz MIDA genannt. Seit 2012 ist Bührmann aktiv im Netzwerk MIDA. Heute sind 16 Organisationen im Netzwerk MIDA organisiert. > Mehr erfahren

Sigrid Audick, Leiterin der Patientenbibliothek im Universitätsklinikum Münster

Münster/Recke. Sigrid Audick liebt ihre Arbeit: „Da kommen zwei Dinge zusammen, die ich einfach mag.“ Die 52-Jährige KAB-Bezirksvorsitzende aus dem Nordmünsterland liest für ihr Leben gern. Mindestens genauso gern ist sie mit Menschen zusammen, redet, hört zu. Diese beiden Leidenschaften verbindet die Diplom-Bibliothekarin seit 25 Jahren in ihrem Beruf als Leiterin der Patientenbibliothek im Universitätsklinikum Münster (UKM). > Mehr erfahren

Marlies Jägering, Mitglied im Vorstand der Bischof-Hermann-Stiftung.

Münster. Sich mit Finanzen beschäftigen und Entscheidungen treffen – das kennt Marlies Jägering noch aus ihrer beruflichen Zeit. Heute kann die 68-jährige Rentnerin ihre Erfahrungen als hauptberufliche Geschäftsführerin des „Förderring Jugend und Familie e. V.“ in ihr Ehrenamt einbringen: Für die KAB sitzt sie seit 2017 im Vorstand der Bischof-Hermann-Stiftung in Münster. Die Bischof-Hermann-Stiftung ist Träger verschiedener sozialer Einrichtungen. > Mehr erfahren

Klaus Mees, Autor der „Virtuellen Kapelle“

Bocholt. Seit seinem Studium hat Klaus Mees eine Schwäche für Postkarten mit „klugen Sprüchen“. Ein Spruch, der ihn seit damals begleitet, lautet: „Das Gebet verändert nicht Gott, aber es verändert den Menschen.“ Für den KAB-Mann heißt beten also nicht, „Gott lange genug mit einer Sache in den Ohren liegen, bis das eintritt, was wir gern wollen“. Für ihn wirkt Gebet in der Weise, wie es die Spruchkarte zeigt oder wie Mees es selbst formuliert: „Beten hilft, weil ich daraus Kraft schöpfe, um Dinge zu verändern oder auch anzunehmen.“ > Mehr erfahren

Claudia Völkering, Kaktusblüte.

Haltern am See. Eine gemütliche Runde in der Küche eines Recklinghäuser Reihenhauses war schuld. Damals 1990. Da saßen junge Frauen zusammen, die aus ihrem Jugendverband Christliche Arbeiterjugend (CAJ) herausgewachsen waren und sich bereit machten, ihren Erwachsenenverband – die KAB – etwas aufzumischen: Die Geburtsstunde der Frauenkabarettgruppe „Die Kaktusblüten“ aus dem KAB-Bezirk Recklinghausen. Claudia Völkering aus Haltern am See ist eine der Kaktusblüten und von Anfang an dabei. Der Anlass war der erste Frauentag der KAB im Bistum Münster. > Mehr erfahren

Marion Stichling-Isken, KAB-Rechtssekretärin

Münster. „Damit Sie Ihr Recht bekommen!“ Starke Worte, mit denen die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Bistum Münster für ihre Rechtsberatung wirbt. Und ein Versprechen, denn, wenn es sein muss, zieht Marion Stichling-Isken für ihre Mandanten sogar bis zum Bundessozialgericht. Stichling-Isken ist eine von drei Rechtssekretär*innen im KAB Diözesanverband des Bistums Münster, die sich in Sachen Arbeits- und Sozialrecht für ihre Mitglieder einsetzen. > Mehr erfahren

Heike Honauer: So gelingt das Sabbatical

Münster/Coesfeld. Fünf Monate frei – reisen, fremde Länder kennenlernen, Zeit im Überfluss. Was junge Menschen sich nach Schule oder Studium gönnen, hat sich Heike Honauer mitten im Berufsleben freigeschaufelt. Die 53-Jährige hat sich im vergangenen Jahr fünf Sabbat-Monate genommen und ist über Dänemark und Schweden nach Litauen, Lettland und Estland geradelt, um über Finnland nach Deutschland zurückzukehren. Alles mit ihrem 22 Jahre alten, 21-gängigen Tourenrad. 4500 Kilometer. > Mehr erfahren

Der Widerstand des Josef Jakob

Bocholt/Münster. „Josef, du hast mehr geleistet als ich“, hat Bischof Clemens August Kardinal Graf von Galen nach dem Krieg zu ihm gesagt. Sie kannten sich. „Du hast die Gefahr früher erkannt und hast mehr Mut bewiesen. Du hattest Familie und wusstest, dass sie mitleiden würden. Ich bin Junggeselle und hatte bei all meinem Tun den Schutz meines Amtes“, erinnert sich sein Sohn Wilhelm an die Begegnung. „Vater war da sehr stolz drauf. Und ich auf ihn.“ > Mehr erfahren

Ludger Harhues, ehrenamtlicher Versichertenältester.

Münster. Wenn er in schwarzer Kombi auf seinem Motorrad durch Münster fährt, ahnt wohl niemand, dass der Fahrer auf dem Weg zu einem möglichen Klienten ist. Ludger Harhues ist ehrenamtlicher Versichertenältester für die Deutsche Rentenversicherung, ehemals Lehrer und passionierter Motorradfahrer. KAB-Mitglied natürlich auch. Ludger Harhues wurde von der KAB als Versichertenältester vorgeschlagen. > Mehr erfahren

Ehrenamtliche Richterinnen mit anderem Blick

Münster. Regina Roßhoff bringt es auf den Punkt: „Man muss sich nicht wundern, wenn Anträge in die Binsen gehen. Der Mensch versteht die Amtssprache nicht mehr und weiß nicht, wie das Formular richtig auszufüllen ist“, empört sich die ehrenamtliche Richterin der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) aus dem Diözesanverband Münster. „Ein Kreuz beim Antrag auf Arbeitslosengeld falsch gesetzt, kann fatale Auswirkungen haben und dazu führen, dass die staatliche Unterstützung geringer ausfällt, als es der Person eigentlich zusteht. Und dann geht’s vor Gericht.“ > Mehr erfahren

Warum sich Prälat Peter Kossen in der KAB engagiert

Lengerich. Er spricht von Straßenstrich und Leiharbeit, von moderner Sklaverei. Ein katholischer Pfarrer. In einer Predigt. Zu Heilig Abend. Nichts von wegen heile Welt und Jesus liebt dich. Stattdessen harte Kost und brutale Konfrontation mit der Realität. Pfarrer Peter Kossen ist in seinem Element, wenn er den Finger in die offene Wunde der Konsumgesellschaft legt. Seit Jahren schon prangert er ungerechte Arbeitsbedingungen an. So auch in seiner Predigt zum vergangenen Weihnachtsfest in seiner Gemeinde Seliger Niels Stensen Lengerich. > Mehr erfahren

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