RECHTSSCHUTZ

Entschädigung bei Verdienstausfall durch Kinderbetreuung

Viele Eltern stehen derzeit vor dem Problem, dass sie aufgrund der Kita- und Schulschließungen ihre Kinder betreuen müssen. Großeltern sollen aufgrund der Infektionsgefahr nicht in Anspruch genommen werden. Diese Eltern können ihre Arbeitsleistung gegenüber ihrem Arbeitgeber nicht erfüllen.

Um die Eltern vor übermäßigen Lohneinbußen zu schützen, hat der Bundestag am 25.03.2020 die Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes verabschiedet. Diese soll bis Ende März in Kraft treten.

Der betreuende Elternteil kann für bis zu sechs Wochen 67 Prozent des Verdienstausfalls erstattet bekommen, aber höchstens 2.016 Euro pro Monat und auch nur unter bestimmten Bedingungen.

Bedingungen:

  • Erwerbstätige Eltern haben Kinder unter 12 Jahren zu betreuen, weil eine Betreuung anderweitig nicht sichergestellt werden kann.
  • Gleitzeit- beziehungsweise Überstundenguthaben sind ausgeschöpft.
  • Für Ferienzeiten wird kein Verdienstausfall erstattet.
  • Der Arbeitgeber ist für die Auszahlung zuständig und kann dafür bei der zuständigen Landesbehörde einen Erstattungsantrag stellen.


Weitere Informationen finden Sie hier: www.bmfsfj.de


Text: KAB Rechtsberatung Münster
Foto: pixabay.com
30.03.2020

KAB-Büro eingeschränkt zugänglich.

Besuche und Beratungen in einem der drei Büros der KAB im Bistum Münster sind für Publikum nur nach vorheriger telefonischer Absprache möglich. Sie erreichen die Büros in Münster, Dülmen und Wesel telefonisch von Montag bis Freitag von 09:30 – 13:00 Uhr.

Veranstaltungen abgesagt.

Die KAB im Bistum Münster sagt alle Präsenzveranstaltungen bis auf Weiteres ab. Neue Infos hier: www.kab-muenster.de und www.kab-bildungswerk.de.

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