Münster. Wer künftig die Arbeitsbedingungen von mehr als 19.000 kirchlichen Beschäftigten im Bistum Münster mitgestaltet, steht nun fest: Bei einer Wahlversammlung in der Stadthalle in Münster-Hiltrup wurden Michael Ossege aus Coesfeld, Julia Simmes aus Kevelaer und Alexandra Damhus aus Billerbeck als Vertreter*innen der Mitarbeitenden in die Regional-KODA Nordrhein-Westfalen, die Kommission zur Ordnung diözesanen Arbeitsvertragsrechts, gewählt.
Michael Ossege (41) ist pädagogischer Mitarbeiter des KönzgenHauses in Haltern am See. Als Mitglied der KODA will er vor allem eines einbringen: den konsequenten Einsatz für Gleichbehandlung und Lohngerechtigkeit – quer durch alle Berufsgruppen in kirchlichen Einrichtungen. „Gerechtigkeit bedeutet für mich, dass Reinigungskräfte denselben fairen Blick auf ihren Lohn erhalten wie Erzieherinnen, Lehrerinnen oder Hausmeister", so Ossege. „In der KODA kann ich daran mitarbeiten und mich dafür einsetzen, dass der Gerechtigkeitsgedanke nicht nur in Recht gegossen wird, sondern im Alltag aller Mitarbeitenden ankommt.“
Julia Simmes (37) arbeitet als pädagogische Mitarbeiterin in der Erwachsenen- und Familienbildung beim Kath. Bildungsforum im Kreisdekanat Kleve und Alexandra Damhus (56) ist als Diözesanseelsorgerin beim Kolpingwerk Münster tätig. Ihre unterschiedlichen beruflichen Erfahrungen und Perspektiven wollen sie künftig in die KODA-Arbeit einbringen.
Die drei Gewählten vertreten ab Januar 2027 die Interessen der mehr als 19.000 kirchlichen Beschäftigten im Bistum Münster in der KODA. Das Gremium entscheidet mit Vertreterinnen und Vertretern der Dienstgeber über grundlegende Fragen des Arbeitsverhältnisses, etwa zu Vergütung, Arbeitszeiten und weiteren Rahmenbedingungen. Die Regional-KODA NRW ist zuständig für die (Erz-)Bistümer Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn mit insgesamt rund 65.000 Mitarbeitenden.
Text/Foto: pd
26.06.2026