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KAB Diözesanverband Münster

In der Arbeitswelt muss sich die Menschenwürde beweisen

Münster. Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) fordert am Welttag der menschwürdigen Arbeit (7. Oktober) dauerhaft die Rahmenbedingungen und Hintergründe von Arbeit kritisch im Blick zu behalten. Besonders kritisiert der katholische Sozialverband die Arbeitsbedingungen der Lieferdienst-Plattformen. „Auch wir als Verbraucher müssen genau hinschauen, unter welchen Arbeitsbedingungen viele der neuen Dienstleistungen für uns ausgeführt werden“, erklärt Diözesanpräses Michael Prinz.

Ungerechte Arbeitsstrukturen werden in Produkten weltweit transportiert

Die KAB spricht sich dafür aus, verstärkt die Umstände der Arbeit zu hinterfragen. So seien viele Arbeits- und Lebensbereiche in den Industriestaaten mit den menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in den Ländern des Südens verknüpft. Ob die Produktion von Handys, Elektrobatterien, der Abbau von Kobalt oder der industrielle Anbau von Soja im brasilianischen Urwald für die Schweinemast in Europa, die Globalisierung der Wirtschaft führt zum weltweiten Transport und Handel mit der Ausbeutung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Aber auch in Deutschland sei ein enorm hoher Anteil von prekären Beschäftigungsverhältnissen zu beklagen, so Prinz. Es dürfe nicht hingenommen werden, dass Millionen von Menschen neben ihrem Haupterwerb noch zwei oder drei Minijobs benötigten, um monatlich über die Runden zu kommen.

WERTvoll arbeitenmenschenwürdig statt prekär

„Ungerechte Arbeitsverhältnisse widersprechen der Würde des Menschen“, sagt Prinz deutlich. „Deshalb“, so der KAB-Präses weiter, „müssen wir prekäre Arbeit benennen und stoppen.“
Gerade am „Welttag für menschenwürdige Arbeit“ verpflichte sich die KAB selbst, sich für internationale Solidarität und Gerechtigkeit einzusetzen, so die KAB Deutschlands in ihrem jüngsten Beschluss „Für ein christliches Miteinander in der Arbeitswelt: WERTvoll arbeiten – menschenwürdig statt prekär“. Im Bistum Münster begeht die KAB den Tag mit einer achtstündigen „Gebetskette für menschenwürdige Arbeit“ und einem Infostand zum Wert des Sonntages als Atempause des Alltags in der Fußgängerzone in Münster.

Text: KAB
Foto: pixabay.com

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