Düsseldorf. Unter dem Motto „Mach.mal.Pause.“ empfing die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Münster nordrhein-westfälische Landtagsabgeordnete an ihrem Kaffee- und Infostand am Parlamentsufer. Gemeinsam mit den KAB-Diözesanverbänden aus Köln, Essen und Aachen hatten sie zu einem informellen Treffen mit den Politiker*innen aus CDU, Bündnis 90/Die Grünen, SPD und FDP eingeladen.
Bei Kaffee, Tee und Donuts nutzten zahlreiche Politikerinnen und Politiker die Gelegenheit zum persönlichen und überparteilichen Austausch mit den Engagierten der KAB. Im Mittelpunkt der Gespräche stand das Thema „Zeitgerechtigkeit“.
Wolfgang Kollek, Diözesanvorsitzender der KAB Münster machte deutlich: „Erwerbsarbeit, die Erziehung und Pflege von Angehörigen und ehrenamtliches Engagement sind gleichermaßen wertvoll und verdienen gesellschaftliche Anerkennung.“ Eine gerechte Verteilung von Zeit und Arbeit sei zentrale Voraussetzung für ein gutes und solidarisches Zusammenleben. Ein begehrter Gesprächspartner für diese Forderungen war Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.
Ulrike Klorer, Verbandsreferentin der KAB Münster, freute sich über die Angebote vieler Abgeordneter, als Gesprächspartner*innen bei Veranstaltungen vor Ort dabei zu sein. „Es gibt so viele Themen, die den Bürgerinnen und Bürgern unter den Nägeln brennen“, weiß die KABlerin. Ein direktes Gespräch zwischen den politisch Verantwortlichen und den Wählern und Wählerinnen sei unersetzlich, um gute Lösungen für die drängenden politischen Fragen dieser Zeit zu finden.
Gerade für junge Menschen sei die Frage nach einer gerechten Verteilung von Arbeitszeit und Lebenszeit, einer guten Perspektive auf dem Arbeitsmarkt und fairen Bedingungen für die Rente zentrale Themen, sagt Klorer.
Auch im kommenden Jahr werden die KAB-Engagierten wieder zu „Mach.mal.Pause.“ vor den Landtag in Düsseldorf einladen.
Text: KAB
Foto: Ulrich Haucke, KAB
22.07.2026