Bistum Münster. Mit Rosen bedankten sich Gruppen der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) am Internationalen Frauentag bei Verkäuferinnen und Service-Kräften von Bäckereien und Cafés in ihren Stadteilen und Gemeinden. Aktionsorte waren Recke, Münster, Haltern am See, Lüdinghausen-Seppenrade, Borken, Hamm-Heessen, Heiden, Rhede, Rosendahl-Osterwick, Vechta und Duisburg-Rheinhausen.
Mit den Rosen verbanden die KAB-Leute nicht nur Dank und Wertschätzung für die Arbeit, sondern auch das Versprechen, sich als KAB weiterhin für bessere Arbeitsbedingungen, verlässliche Arbeitszeiten, gerechte Entlohnung und Gleichberechtigung einzusetzen. Ortrud Harhues und Theresia Dohle von der KAB Heilige Edith Stein waren im Erphoviertel in Münster unterwegs. Acht Cafés und Bäckereien besuchten sie an diesem Sonntagmittag. Beide berichten von der Freude und den vielen positiven Reaktionen der Beschenkten. „Wir wurden sogar auf Kaffee und Kekse eingeladen“, freute sich Harhues über die gelungene Rosenaktion. Gertrud Vorholt und ihre Begleiter*innen überreichten in Borken ihre Rosen kurz vor Ladenschluss. „Nach einem arbeitsreichen und turbulenten Arbeitsvormittag in der Bäckerei waren unsere Rosen und Dankeskarten eine wohltuende Überraschung“, erzählt sie.
Die Dankeskarte enthüllt, was zur Wertschätzung der Arbeit gehört: Die KAB fordert, dass die Vor- und Nachbereitung von Verkauf und Ausschank in die Arbeitszeit einbezogen und entsprechend entlohnt werden. Außerdem mahnt der Verband verlässliche Arbeitszeiten an und fordert, dass die Bezahlung der Fachkräfte im Verkauf und Service an die der Bäcker*innen angeglichen wird.
„Unsere Wertschätzung und unsere Solidarität gilt ausdrücklich allen Mitarbeiterinnen“, betont Gertrud Vorholt, auch jenen, die die KAB an diesem Frauentag nicht erreichen konnte.
Text/Foto: KAB
09.03.2026