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            <title>KAB - Nachrichten</title>
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            <description>Nachrichten</description>
            <language>en-gb</language>
            
            <pubDate>Sun, 12 Jul 2026 13:44:04 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Mon, 06 Jul 2026 08:34:00 +0200</pubDate>
                        <title>Der Sonntag ist die Grenze.</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/der-sonntag-ist-die-grenze</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Köln. </strong>Die Forderung war ebenso erwartbar wie unsozial: Kaum hat die schwarz-rote Koalition die Verlängerung der Sonntagsarbeitszeiten in Bäckereien und Konditoreien angekündigt, macht sich der Hauptsekretär des Handelsverbands Deutschland (HDE) Stefan Genth für die generelle Sonntagsöffnung im Einzelhandel stark. Genth argumentiert mit dem Hinweis auf „Einkaufen als Freizeiterlebnis“. Er unterschlägt dabei, dass alle im Einzelhandel Beschäftigten auf diesen Freizeitspaß am Sonntag verzichten werden müssen. Hinzu kommen all jene Arbeitnehmenden, die die Infrastruktur der Innenstädte und Ortszentren für die sonntäglichen Shoppingtouren am Laufen halten müssen. „Gerade, weil heute online ohnehin rund um die Uhr eingekauft werden kann, braucht die analoge Welt bewusste Grenzen“, so KAB-Bundespräses Stefan-Bernhard Eirich. „Der Sonntag ist eine solche Grenze – als gemeinsamer Zeitraum für Erholung statt für noch mehr Konsum.“</p>
<p>Hinter Genths Forderung steckt der Kampf gegen den massiven Schwund im stationären Einzelhandel. Allein für 2026 rechnet der HDE mit einem Rückgang um etwa 4.900 Läden, die meisten davon kleinen, oft inhabergeführten Geschäfte. Diese können sich jedoch größtenteils keine Sonntagsöffnung leisten und werden somit die ersten Opfer der Genthschen Ideen. Hinzu kommt: Zusätzliche Ladenöffnungen schaffen keine zusätzliche Kaufkraft – sie verteilen den Konsum lediglich auf mehr Stunden und Tage.</p>
<p>Damit nicht genug. Der HDE-Hauptsekretär unterstellt den Menschen in Deutschland, dass ihnen beim Thema Freizeit nur noch Einkaufengehen einfällt. Freizeit ist jedoch mehr als Konsum. Zeit für Familie, Ehrenamt, Sport, Kultur oder einfach Erholung wird knapper. In einer Gesellschaft, die von ständiger Verfügbarkeit geprägt ist, gewinnt ein gemeinsamer Ruhetag deshalb eher an Bedeutung, als dass er überholt wäre.</p>
<p>Der zunehmende Erfolg von Ratgebern zu Minimalismus und „Decluttering“ zeigt zudem, dass permanenter Konsum längst nicht nur Freiheit, sondern für viele Menschen auch Überforderung und Ballast ist. Der einkaufsfreie Sonntag ist die notwendige Atempause – für Beschäftigte und Verbraucher*innen, für Umwelt und Klima. Er ist kein Relikt vergangener Zeiten, sondern ein fester Zeitraum für Erholung und psychische Regeneration.</p>
<p>Text: KAB Deutschlands<br> 06.07.2026</p>
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                        <pubDate>Fri, 03 Jul 2026 08:50:00 +0200</pubDate>
                        <title>Soziale Gerechtigkeit statt Generalverdacht</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/soziale-gerechtigkeit-statt-generalverdacht</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Köln.</strong> Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) zeigt sich positiv überrascht von der beim Koalitionsgipfel vereinbarten „Reichensteuer“. Für die KAB ist sie ein längst überfälliger Schritt zu mehr sozialer Gerechtigkeit. Die KAB würdigt die Einsicht der Bundesregierung, endlich auch vermögende Menschen stärker für das Gemeinwohl in die Pflicht zu nehmen. „Wer mehr hat, muss auch mehr Verantwortung für das Gemeinwohl übernehmen. Dieses Signal ist begrüßenswert“, sagt die KAB-Bundesvorsitzende Sarah Prenger.</p>
<p>Gleichzeitig übt die KAB scharfe Kritik an den Plänen zur Krankschreibung ab dem ersten Krankheitstag. Sie sieht darin ein nicht zu rechtfertigendes Misstrauen gegenüber den Arbeitnehmenden, denen pauschal Unehrlichkeit bei Krankmeldungen unterstellt wird. Zudem befürchtet sie, dass die Regelung insbesondere Menschen mit chronischen Erkrankungen oder wiederkehrenden Beschwerden unverhältnismäßig belastet. Mit sozialer Gerechtigkeit hat das aus Sicht der KAB wenig zu tun: Beschäftigte werden unter Generalverdacht gestellt, während ausgerechnet Menschen, die ohnehin gesundheitlich stärker belastet sind, zusätzlich unter Druck geraten. Als klaren Widerspruch zum angekündigten Bürokratieabbau bewertet die KAB diese Pläne ebenfalls.</p>
<p>Ebenso bemängelt die KAB die Aufweichung des Kündigungsschutzes. Die beschlossenen Reformen führen zu einer neuen Unsicherheit und werden auf Dauer immer Beschäftigte in prekären, will heißen auf Dauer nicht abgesicherten Arbeitsverträgen hervorbringen.</p>
<p>Große Sorgen bereiten der KAB zudem die geplanten Sonderregelungen für die Sonntagsarbeit in Bäckereien, Konditoreien und Bibliotheken. Die angekündigte Erhöhung der Zuschläge sei zwar grundsätzlich begrüßenswert, dennoch lehnt die KAB eine Ausweitung der Sonntagsarbeit ab. Auch dabei geht es um soziale Gerechtigkeit: Gute Arbeitsbedingungen bedeuten nicht nur eine faire Bezahlung, sondern auch verlässliche Zeiten für Familie, Erholung und gesellschaftliches Engagement. „Der Sonntag ist mehr als ein Wirtschaftsfaktor. Er ist ein unverzichtbarer Tag für Familie, Erholung und gesellschaftlichen Zusammenhalt“, betont KAB-Bundespräses Stefan-Bernhard Eirich.</p>
<p>Text: KAB Deutschlands<br> Foto: Ulrike Klorer<br> 03.07.2026</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 03 Jul 2026 08:34:00 +0200</pubDate>
                        <title>Abschied von Hermann Preckel</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/abschied-von-hermann-preckel</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Münster. </strong>Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Bistum Münster nimmt Abschied von Hermann Preckel (1935 - 2026), einer Persönlichkeit, die die Bildungsarbeit der KAB in den 60er bis 90er-Jahren stark geprägt hat.</p>
<p>Preckel wird als jüngstes Kind von vier Geschwistern 1935 in Gescher, Kreis Borken geboren. Nach der Schule beginnt er 1951 eine Lehre als Weber und schließt diese 1954 ab. 1957 beendet er die Prüfung zum Textilmeister mit Auszeichnung und arbeitet danach als Meister in Haltern und Bocholt.</p>
<p>1960 entscheidet sich der sozialpolitisch interessierte und engagierte 25-Jährige für einen neuen Berufsweg: Preckel wird Sozialsekretär und Bildungsreferent für die KAB im Bezirk Münster/Coesfeld. Er begleitet Ortsvereine in der Stadt Münster und dem Kreis Coesfeld, organisiert Bezirks- und Diözesantage und wirbt Mitglieder für den damals stark wachsenden Sozialverband. Er engagiert sich als ehrenamtlicher Richter am Verwaltungsgericht Münster und berät Menschen als Versichertenältester der Deutschen Rentenversicherung Westfalen.</p>
<p>1973 baut er den Verein „Studienfahrten der KAB e.V.“ auf – ein Verein, der für seine Busreisen und Seminare bekannt wird. Mehr als 20 Studienfahrten pro Jahr führen ihn und viele weitere ehrenamtlichen Reiseleiter*innen durch ganz Deutschland, Österreich und Südtirol. Diese Fahrten sind mehr als nur Reisen – sie sind Bildungserlebnisse, Gemeinschaftserfahrungen und Begegnungen mit Kultur, Geschichte und Menschen.</p>
<p>Nach dem Bezirkstag „Sät Gerechtigkeit weltweit“ 1992 bringen Preckel und der Bezirk Münster/Coesfeld, unterstützt vom Weltnotwerk der KAB, eine Dialog-Partnerschaft mit dem Movement of Christian Workers (MCW) Südafrika, auf den Weg. 1995 organisierte er den ersten „Südafrika-Tag“.</p>
<p>38 Jahre lang wirkt Preckel als KAB-Sekretär, Bildungsreferent und Geschäftsführer. Auch nach seinem Eintritt in den Ruhestand 1998 bleibt Preckel dem Engagement für „seinen“ Studien-Reisedienst, der später KAB UNTERWEGS heißt, und der KAB treu. Bis ins hohe Alter organisiert und begleitet er Studienfahrten und engagiert sich in der Seniorenarbeit vor Ort. „Hermann Preckel hat seine Arbeit immer mehr als reinen Broterwerb gesehen“, sagt sein langjähriger Kollege und späterer KAB-Diözesansekretär Gustav Peters, „sein Engagement ging immer weit über das normale Maß hinaus.“ Auch deshalb wird Preckel im Jahr 2006 der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen.</p>
<p>Am 4. Juli 2026 ist Hermann Preckel im Alter von 90 Jahren gestorben. Hermann Preckel hinterlässt vier Kinder mit Familien und viele Freunde. Die KAB trauert mit ihnen um einen Menschen, der sein Leben aus einem tiefen Glauben heraus und mit hohem sozialem Engagement gelebt hat.</p>
<p>Text und Foto: KAB<br> 08.07.2026</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 26 Jun 2026 08:50:43 +0200</pubDate>
                        <title>Michael Ossege in Tarifkommission KODA gewählt</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/michael-ossege-in-tarifkommission-koda-gewaehlt</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Münster. </strong>Wer künftig die Arbeitsbedingungen von mehr als 19.000 kirchlichen Beschäftigten im Bistum Münster mitgestaltet, steht nun fest: Bei einer Wahlversammlung in der Stadthalle in Münster-Hiltrup wurden Michael Ossege aus Coesfeld, Julia Simmes aus Kevelaer und Alexandra Damhus aus Billerbeck als Vertreter*innen der Mitarbeitenden in die Regional-KODA Nordrhein-Westfalen, die Kommission zur Ordnung diözesanen Arbeitsvertragsrechts, gewählt.</p>
<p>Michael Ossege (41) ist pädagogischer Mitarbeiter des KönzgenHauses in Haltern am See. Als Mitglied der KODA will er vor allem eines einbringen: den konsequenten Einsatz für Gleichbehandlung und Lohngerechtigkeit – quer durch alle Berufsgruppen in kirchlichen Einrichtungen. „Gerechtigkeit bedeutet für mich, dass Reinigungskräfte denselben fairen Blick auf ihren Lohn erhalten wie Erzieherinnen, Lehrerinnen oder Hausmeister", so Ossege. „In der KODA kann ich daran mitarbeiten und mich dafür einsetzen, dass der Gerechtigkeitsgedanke nicht nur in Recht gegossen wird, sondern im Alltag aller Mitarbeitenden ankommt.“</p>
<p>Julia Simmes (37) arbeitet als pädagogische Mitarbeiterin in der Erwachsenen- und Familienbildung beim Kath. Bildungsforum im Kreisdekanat Kleve und Alexandra Damhus (56) ist als Diözesanseelsorgerin beim Kolpingwerk Münster tätig. Ihre unterschiedlichen beruflichen Erfahrungen und Perspektiven wollen sie künftig in die KODA-Arbeit einbringen.</p>
<p>Die drei Gewählten vertreten ab Januar 2027 die Interessen der mehr als 19.000 kirchlichen Beschäftigten im Bistum Münster in der KODA. Das Gremium entscheidet mit Vertreterinnen und Vertretern der Dienstgeber über grundlegende Fragen des Arbeitsverhältnisses, etwa zu Vergütung, Arbeitszeiten und weiteren Rahmenbedingungen. Die Regional-KODA NRW ist zuständig für die (Erz-)Bistümer Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn mit insgesamt rund 65.000 Mitarbeitenden.</p>
<p>Text/Foto: pd<br> 26.06.2026</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 26 Jun 2026 08:34:00 +0200</pubDate>
                        <title>KAB Friedrichsfeld feiert 100 Jahre </title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/kab-friedrichsfeld-feiert-100-jahre-1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Voerde. </strong>100 Jahre Vereinsleben feiert die KAB Friedrichsfeld in diesem Jahr. Mit einem Fest am 27. Juni 2026 begeht der Ortsverein dieses besondere Ereignis. „Dieses außergewöhnliche Jubiläum erfüllt uns mit großer Freude und Dankbarkeit – gegenüber allen, die unsere KAB über Jahrzehnte hinweg geprägt, unterstützt und mit Leben gefüllt haben“, sagt Jürgen Berger, Vorsitzender der KAB Friedrichsfeld. Der Jubiläumsabend beginnt mit einem Gottesdienst. Im Anschluss lädt die KAB ins Maximilian-Kolbe-Haus ein, um gemeinsam auf 100 Jahre Vereinsgeschichte zurückzublicken, Erinnerungen zu teilen und dieses bedeutende Jubiläum in festlicher und zugleich gemütlicher Atmosphäre zu feiern.</p>
<p>Am 25.01.2026 schlossen sich die beiden Ortsvereine Friedrichsfeld und Voerde zur KAB Bernhard Letterhaus Friedrichsfeld-Voerde zusammen, so dass es jetzt in Voerde nur noch eine KAB gibt.</p>
<p>Text: KAB<br> 25.06.2026</p>
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                        <pubDate>Fri, 26 Jun 2026 08:25:33 +0200</pubDate>
                        <title>KAB Deutschlands zu den Empfehlungen der Alterssicherungskommission.</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/kab-deutschlands-zu-den-empfehlungen-der-alterssicherungskommission</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Köln.</strong> Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Deutschlands sieht in den gestern vorgelegten Empfehlungen der Alterssicherungskommission wichtige Schritte in Richtung einer Erwerbstätigenversicherung. Insgesamt fällt die Bewertung jedoch kritisch aus.</p>
<p>Positiv bewertet die KAB, dass künftig Selbstständige, Abgeordnete in Bund und Ländern sowie Vorstände von Aktiengesellschaften in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden. Das ist aus Sicht der KAB ein erster Schritt in Richtung einer Erwerbstätigenversicherung. Langfristig müssen Beamtenversorgung und berufsständische Versorgung mit einbezogen werden.</p>
<p>Ebenso begrüßt die KAB die Reform der Minijobs ausdrücklich. Geringfügige Beschäftigung führt häufig zu sehr niedrigen Rentenansprüchen. Besonders Frauen sind davon betroffen. Eine Versicherungspflicht ab dem ersten Euro wird die soziale Absicherung stärken und die Rentenversicherung stabilisieren.</p>
<p>„Entscheidend ist, was am Ende im Gesetz steht. Daran werden wir die Umsetzung messen, denn aus Sicht der KAB kommt es auf konkrete und sozial ausgewogene Regelungen an“, sagt Stefan Wöstmann, Mitglied des Bundesvorstands und der Fachgruppe „KAB und Soziales“.</p>
<p>Kritisch sieht die KAB den Gesamteffekt der Vorschläge. Viele Einzelmaßnahmen wirken technisch und nur scheinbar moderat. Zusammen bedeuten sie aber einen spürbaren Umbau der Alterssicherung.</p>
<p>Die kapitalgedeckte Komponente innerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung lehnt die KAB ab. Sie warnt vor einer Schwächung des solidarischen Umlagesystems. Außerdem wird die Rentenversicherung stärker von Kapitalmarktrisiken abhängig. Die gesetzliche Rente muss das zentrale Fundament bleiben. Private Vorsorge kann ergänzen, darf aber nicht verpflichtend werden.</p>
<p>Die KAB fordert daher eine verlässliche Sicherung des Rentenniveaus. Es soll über 2031 hinaus mindestens 48 Prozent betragen. Zugleich ist eine strukturell armutsfeste Alterssicherung erst ab 53 Prozent gegeben.</p>
<p>Problematisch sieht die KAB auch die Annahme durchgängiger Erwerbsbiografien. In der Realität gibt es viele Brüche. Teilzeit, Care-Arbeit und persönliche Faktoren (wie z.B. gesundheitliche Einschränkungen) prägen viele Lebensläufe. Insbesondere Versicherte mit prekären Lebensläufen sind von einem späterem Renteneintritt betroffen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Text: pd KAB Deutschlands</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 19 Jun 2026 10:04:00 +0200</pubDate>
                        <title>Die Reichen höher besteuern? </title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/tax-the-rich-vortrag-und-diskussion</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Haltern am See. </strong>Die Verteilung von Vermögen und Einkommen in Deutschland wird von vielen Menschen als ungerecht empfunden. Milliardenvermögen und sehr hohe Einkommen sollten daher höher besteuert werden. Darin waren sich die rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Vortrags „Tax the Rich – Demokratie geht nur gerecht“ im KönzgenHaus in Haltern am See weitgehend einig.</p>
<p>Referent Thomas Eberhardt-Köster, Mitglied bei Attac und im Düsseldorfer Stadtrat für Die Linke, stellte das Steuerkonzept von Attac vor. Seine Diagnose: In den meisten großen Industrieländern habe insbesondere die Vermögensungleichheit zugenommen; in Deutschland sei sie jedoch besonders stark gestiegen. Derzeit besitzt das reichste Prozent der Bevölkerung 26 Prozent des Gesamtvermögens in Deutschland, die unteren 50 Prozent dagegen nur 2,5 Prozent.</p>
<p>Demokratie gehe nur gerecht, so eine der Kernthesen des Referenten. Wer über finanzielle Macht verfüge, habe auch mehr politische Macht als weniger wohlhabende Menschen. Die meisten Milliardäre hätten ihren Reichtum geerbt und nicht erarbeitet. Thomas Eberhardt-Köster macht dazu eine Rechnung auf: „Um auf das 50-Milliarden-Euro-Vermögen der BMW-Erben Susanne Klatten und Stefan Quandt zu kommen, müsste jemand mit einem Stundenlohn von 15 Euro in einem Vollzeitjob 1,9 Millionen Jahre lang arbeiten.“</p>
<p>Ohne die seit 1997 nicht mehr erhobene Vermögensteuer würden die großen Vermögen durch ihre Kapitalrenditen weiterwachsen. Das Attac-Steuerkonzept, so Eberhardt-Köster, sehe deshalb ausdrücklich vor, große Vermögen zu reduzieren und umzuverteilen. „Dem Staat sind seit 1997 400 Milliarden Euro Einnahmen entgangen“, sagte der Referent. Gelder, die man für Investitionen in die öffentliche Infrastruktur, etwa in die Bahn oder den Klimaschutz, hätte nutzen können.</p>
<p>Auch bei der Besteuerung der Einkommen gebe es Ungerechtigkeiten. Nach Analysen des Netzwerks Steuergerechtigkeit zahlt eine Durchschnittsfamilie mit zwei Verdienern und zwei Kindern auf ein Einkommen von etwa 106.000 Euro 43 Prozent Steuern und Sozialabgaben. Bei gleicher Familienkonstellation zahlt die typische Einkommensmillionärsfamilie (1,6 Millionen Euro Einkommen im Jahr) dagegen nur 24 Prozent. Dieser niedrigere Steuer- und Abgabensatz ist darauf zurückzuführen, dass Millioneneinkommen nicht nur aus Arbeitseinkommen bestehen, sondern zu einem erheblichen Teil aus Kapitaleinkünften, Mieteinnahmen und ähnlichen Einkunftsarten. Diese würden geringer besteuert und mit weniger Sozialabgaben belastet als Arbeitseinkommen.</p>
<p>Große Vermögen und Einkommen, aber vergleichsweise wenig Steuern und Abgaben – das sei ungerecht. Hierin waren sich Zuhörerschaft und Referent einig. Bevölkerungsumfragen kämen zu ähnlichen Einschätzungen: 64 Prozent der Bevölkerung seien für die Erhebung einer Vermögensteuer, bei den Wählern von CDU/CSU seien es 62 Prozent, so eine Infratest dimap 2026. Nur die AfD-Wähler lehnten die Vermögensteuer mehrheitlich ab.</p>
<p>In der lebhaften Diskussion im KönzgenHaus war man sich weniger einig bei der Frage, ab welchen Einkommens- und Vermögensgrenzen die Besteuerung beginnen und welche Steuersätze gelten sollten. Der Referent wies darauf hin, dass eine breite Unterstützung für eine umverteilende Steuerreform nur dann zu erreichen sei, wenn – wie in den Attac-Vorschlägen vorgesehen – kleine und mittlere Einkommen entlastet und Vermögenswerte wie die selbst genutzte Eigentumswohnung oder das Einfamilienhaus durch Freigrenzen geschont würden.</p>
<p>Auf die Frage, wie es politisch weitergehe, sagte Eberhardt-Köster: „Rund 70.000 Menschen haben die Petition Tax the Rich für die Erhebung einer Vermögen- und Erbschaftsteuer unterschrieben und damit eine Anhörung im Petitionsausschuss des Bundestages erreicht. Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.“</p>
<p>Zu der Veranstaltung hatten die AG Soziale Gerechtigkeit des Forums für Demokratie, Respekt und Vielfalt in Kooperation mit dem KönzgenHaus, der KAB und dem DGB eingeladen.</p>
<p>Text: Werner Nienhüser<br> 19.06.2026</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 10:40:12 +0200</pubDate>
                        <title>„Zeitgerechtigkeit ist eine hochpolitische Frage.“ </title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/zeitgerechtigkeit-ist-eine-hochpolitische-frage-1-1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Haltern am See/Kreis Recklinghausen.</strong></p>
<p>„Welche Arbeit zählt?“, diese Frage stellte Michaela Bans, Geistliche Leitung der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Münster an die Teilnehmenden der KAB Bezirksversammlung Recklinghausen. „Erwerbsarbeit wird gesehen und bezahlt. Care-Arbeit und Ehrenamt sind dagegen kaum im Fokus. Dabei geht es in den Familien und in unserer Gesellschaft nicht ohne. Alle Formen von Arbeit brauchen Sichtbarkeit und eine gerechte Verteilung von Zeit“, so Bans weiter. Die Politik fordert mehr Erwerbsarbeitsstunden und zugleich diskutieren viele Menschen aller Altersgruppen über Möglichkeiten, ihre Arbeitszeit zu senken. Bans gab weiter zu bedenken: „Arbeitszeitstrukturen werden zu wenig vom Menschen und seinen Möglichkeiten hergedacht.“ Die Problematik, wie in Familien die Zeiten für Erwerbsarbeit und Care-Arbeit organisiert werden, erleben auch die Teilnehmenden. Michaela Bans sagte dazu, dass alle Formen der Arbeit gleichwertig anerkannt und abgesichert werden müssen. „Das ist eine zutiefst politische Frage und greift in die Renten- und die Steuerpolitik hinein, denn, nur Erwerbsarbeit bringt Lohn und später Rente.“</p>
<p>Tobias Krupp, Organisationssekretär vom DGB Region Emscher-Lippe stellte die Aktion „Mit Macht für die 8“ vor und lenkte den Blick auf die aktuelle Diskussion zur Arbeitszeit: „Die Gewerkschaften werden die erkämpften Arbeitszeiten verteidigen.“ Die Teilnehmenden waren sich einig, dass auch viele Mitarbeitende in den Büros nicht bis 70 Jahre gesund arbeiten können, da Arbeitsverdichtung und „Sitzen“ ihren Tribut fordern.</p>
<p><strong>Grußworte</strong></p>
<p>Die stellvertretende Landrätin Martina Eißing dankte den Anwesenden für ihr ehrenamtliches Engagement und warb dafür nach neuen Menschen Ausschau zu halten. Bürgermeister Andreas Stegemann betonte in seinem Grußwort die Bedeutung von Ehrenamt: „Wenn das viele Ehrenamt in der Stadtgesellschaft durch Hauptberufliche ersetzt werden müsste, dann wäre die Stadt und der Staat schnell zahlungsunfähig.“</p>
<p>Nach den engagiert geführten Diskussionen wurde gewählt. Das neue Leitungsteam für den Bezirksverband Recklinghausen bilden nun der neue Bezirkspräses Pfarrer Burkhard Becker und Jörg Matern, beide Herten, Ulrike Sparwel aus Marl, Klaus Schakulat und Christian Kunkel aus Dorsten, Anja Hüning aus Recklinghausen und Christian Schmidt aus Haltern am See.</p>
<p><strong>Danke</strong></p>
<p>Standing Ovation gab es für vier Menschen, die sich aus dem Bezirksleitungsteam Recklinghausen verabschiedeten. Klaus-Dieter Amtmann, der viele Jahre dem Bezirk vorstand, Barbara Schild, die insbesondere die Stimme der Frauen im Team vertreten hat, Bezirkspräses August Hüsing, der das Team und den Verband geistlich begleitet hat und Wolfgang Wagner, der einen Blick auf die Finanzen hatte.</p>
<p>Text: KAB<br> Foto: Ulrike Klorer</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 10:22:30 +0200</pubDate>
                        <title>Mittelpunkt der Wirtschaft: Der arbeitende Mensch</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/mittelpunkt-der-wirtschaft-der-arbeitende-mensch</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Köln.</strong> Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) begrüßt die erste Enzyklika von Papst Leo XIV. „Magnifica humanitas – Über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“ als wichtigen Beitrag zur menschenwürdigen Gestaltung digitaler Arbeit.</p>
<p>Die KAB beschäftigt sich seit längerem mit den Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf die Arbeitswelt und hat dazu eine eigene Projektgruppe KI eingerichtet. Bereits im vergangenen Jahr hat der Verband eine Diskussionsgrundlage dazu erarbeitet und veröffentlicht.</p>
<p>Hervorzuheben ist aus Sicht der KAB, dass Papst Leo XIV. die Enzyklika ausdrücklich als Gesprächsangebot versteht. Auch die katholische Soziallehre verfüge nicht über „ewige Wahrheiten“, sondern müsse ihre Antworten immer wieder neu im gesellschaftlichen Dialog entwickeln.</p>
<p>„Dies versteht die KAB als klaren Appell, sich aktiv in die Debatte um Künstliche Intelligenz einzubringen. KI muss dem Gemeinwohl dienen und darf nicht vorrangig Konzerninteressen folgen. Technische Entwicklungen bleiben immer eine Frage gesellschaftlicher Verantwortung“, so Kurt Schmidt, Sprecher der Projektgruppe KI.</p>
<p>Die KAB fordert deshalb verbindliche soziale Leitlinien für KI: Starke, aktiv mitgestaltende Beteiligung an der gesellschaftlichen Diskussion über eine wertebasierte Regulierung von KI, Schutz vor digitaler Überwachung, Transparenz im Umgang mit Daten sowie eine konsequent gemeinwohlorientierte Regulierung digitaler Plattformen und Systeme, etwa auf Grundlage des europäischen AI Acts. Ziel ist die Übersetzung sozialethischer Grundprinzipien wie Solidarität und Gerechtigkeit in die digitale Arbeits- und Lebenswelt.</p>
<p>Künstliche Intelligenz ist Werkzeug, aber nicht der Maßstab menschlicher Würde.</p>
<p>Text: pd KAB Deutschlands<br> 28.05.2026</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 13 May 2026 16:14:49 +0200</pubDate>
                        <title>Zeitungerechtigkeit - Jede Arbeit zählt. </title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/zeitungerechtigkeit-jede-arbeit-zaehlt-2</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hamm. </strong>Zur Bezirksversammlung 2026 hatte das Bezirksleitungsteam Hamm-Münster-Warendorf der KAB ins Pfarrheim St. Marien in Hamm-Heessen eingeladen – und viele Mitglieder sowie Gäste folgten der Einladung. Im Mittelpunkt stand das Thema „Zeitungerechtigkeit“: die Frage also, wie Zeit, Verantwortung und Lebensleistungen in Care-Arbeit und Ehrenamt gerechter anerkannt werden können.</p>
<p>In einer Podiumsdiskussion debattierten die Teilnehmenden mit Marc Herter, Oberbürgermeister der Stadt Hamm, und Daniel Hagemeier, Mitglied des Landtags NRW, über Anerkennungsmöglichkeiten für Lebensleistungen – insbesondere von Frauen – in Familie, Pflege, Care-Arbeit und ehrenamtlichem Engagement. Aus kommunalpolitischer und landespolitischer Perspektive wurden unterschiedliche Ansätze zur Unterstützung von Familien und zur besseren Wertschätzung unbezahlter Arbeit deutlich. Zugleich erhielt die Versammlung Einblicke in den familienfreundlichen Weg der Stadt Hamm.</p>
<p>Moderiert wurde die Diskussion von Wolfgang Kollek, Diözesanvorsitzender der KAB im Bistum Münster. Sein Fazit fiel positiv aus: „Es war eine sehr gute Debatte. Das Publikum konnte immer wieder eigene Impulse einbringen. Und was in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich ist: Die Diskussion wurde sehr sachlich geführt.“</p>
<p>Kordula Kollek, Sprecherin des Bezirksleitungsteams, führte durch den Tag. Sie bedankte sich beim Ortsverein St. Marien für die Organisation und Unterstützung der Versammlung. Neben der Podiumsdiskussion standen auch der Kassenbericht, die Entlastung des Leitungsteams sowie Gremienwahlen auf der Tagesordnung. Aus dem Leitungsteam verabschiedet wurde Werner Beiler. Neu gewählt wurden Marlies Jägering, Kordula Kollek, Inge Ossenbrink, Michaela Sendwicki, Berthold Vilbusch und Karsten Weidisch. Der Gottesdienst mit Karsten Weidisch griff das Thema des Tages ebenfalls auf und rundete die Bezirksversammlung ab.</p>
<p>Text: KAB Hamm-Münster-Warendorf</p>
<p>Foto: Michaela Sedwicki</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 08 May 2026 11:39:05 +0200</pubDate>
                        <title>KAB Münster trauert um Hans Sanders </title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/kab-muenster-trauert-um-hans-sanders</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>KAB Münster trauert um Hans Sanders </strong></p>
<p><strong>Münster. </strong>Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Bistum Münster trauert um ihren ehemaligen Diözesanpräses Pfarrer em. Hans Sanders. Sanders ist im Alter von 85 Jahren gestorben.</p>
<p>Von 1999 bis 2007 war der gebürtige Wildeshausener Diözesanpräses der KAB Münster. Zuvor war er Geistlicher Leiter der Christlichen Arbeiterjugend (CAJ) und Präses des KAB Bezirksverbandes Recklinghausen. Hans Sanders stellte sich von ganzem Herzen, mit seinem Glauben und seiner Kraft in den Dienst der Menschen und der sozialen Gerechtigkeit.</p>
<p>Dass die Sprache der Kirche die Menschen, die Arbeiter*innen, die Obdachlosen nicht mehr erreichen könnte, war für Sanders eine Herausforderung.</p>
<p>In seinen Predigten gab er den Schwächsten der Gesellschaft eine Stimme, klagte an, mahnte die Besitzenden und zögerte nicht, klare Worte und deutliche Forderungen gegen Missstände zu wählen. Hermann Hölscheidt, Diözesansekretär der KAB, sagte einmal: "Hans Sanders ist nah bei den Menschen, er hört zu, er spricht ihre Sprache. Davon bräuchten wir in der Kirche viel, viel mehr." So ist es nicht verwunderlich, dass Sanders in seiner Amtszeit auch das jahrzehntealte „Gebet der KAB“ in eine neue, zeitgemäße Form umformulierte. Unvergessen sind in der KAB die Männer-Wochen, die Sanders gemeinsam mit Hölscheidt ins Leben rief, und sein Engagement für den freien Sonntag.</p>
<p>Geboren wurde Hans Sanders am 1.12.1940 in Wildeshausen. 1967 wurde er zum Priester geweiht und war bis 1973 in Emstek und Delmenhorst eingesetzt, später zog es ihn unter anderem nach St. Josef, Marl und nach Münster. Nach seiner Amtszeit bei der CAJ und der KAB war er von 2007 bis 2013 Rektor der Heilig Geist-Kapelle im KönzgenHaus in Haltern am See, einer Bildungsstätte, die vor allem Seminare für Arbeitnehmervertreter*innen und Familien anbietet.</p>
<p>Nach sieben Jahren verabschiedete sich Sanders aus dem KönzgenHaus und übernahm mit 73 Jahren eine ganz neue seelsorgerliche Aufgabe: Er engagierte sich für obdachlose Menschen, suchte sie an Parkplätzen, an Discountern und am Ostausgang des Hauptbahnhofs Münster auf, sprach und verbrachte Zeit mit ihnen, begleitete sie, mitunter bis zum Lebensende. "Ich mache das sehr gerne“, versicherte Sanders immer wieder, wenn man ihn auf sein Engagement ansprach. Er habe sehr viele schöne Begegnungen dabei.</p>
<p>Seinem Verband, der KAB, blieb er als Ortspräses der KAB Herz Jesu Münster eng verbunden. Gemeinsam mit der münsterschen Allianz für den freien Sonntag hatten der KAB Stadtverband Münster und Hans Sanders über 10.000 Stimmen für einen Bürgerentscheid für den freien Sonntag gesammelt.</p>
<p>Pfarrer em. Hans Sanders starb am Donnerstag, 7. Mai 2026 in Wildeshausen. Die KAB Münster dankt ihm von Herzen und wünscht ihm Gottes Segen auf seiner letzten großen Reise.</p>
<p>Text: Heike Honauer<br> Foto: Monika Thies<br> 07.05.2026</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 08 May 2026 11:34:46 +0200</pubDate>
                        <title>KAB Recklinghausen lädt zur Bezirksversammlung</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/kab-recklinghausen-laedt-zur-bezirksversammlung</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sythen.</strong> Wird von Arbeit gesprochen, denken die meisten Menschen zunächst an Beruf und Job, also jene Arbeit, mit der Menschen ihr Geld verdienen. Doch was ist mit der Pflege von Angehörigen, die Erziehung von Kindern oder die ehrenamtliche Arbeit in Vereinen und Organisationen?</p>
<p>„Zeit(un)gerechtigkeit - Jede Arbeit zählt!“ hat die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Bezirk Recklinghausen ihre Bezirksversammlung am Samstag, 30. Mai 2026 im Pfarrheim St. Josef Sythen, Hellweg 3 in Haltern am See-Sythen überschrieben.&nbsp;Die Versammlung beginnt mit einem Gottesdienst in der Kirche St. Josef. Es zelebriert KAB-Bezirkspräses August Hüsing.</p>
<p>Ab 10:30 Uhr diskutieren die Teilnehmer*innen, wie eine gerechte Verteilung der Lebenszeit aussehen kann und wie es gelingt, jede gesellschaftlich wichtige Arbeit in den Blickpunkt zu rücken. Gesprächspartner*innen sind Michaela Bans, Geistliche Leiterin der KAB Münster und Tobias Krupp, DGB Region Emscher-Lippe.</p>
<p>Am Nachmittag wählen die KAB-Mitglieder des Bezirkes ein neues Bezirksleitungsteam und die zehn Delegierten für die Diözesanversammlung, die erstmals im Herbst 2026 stattfinden wird.</p>
<p>Die Teilnahme ist kostenfrei.<br> Anmeldung bis zum 16.05.2026 unter <a href="#" data-mailto-token="nbjmup+sfhjp.evfmnfoAlbc.nvfotufs/ef" data-mailto-vector="1">regio-duelmen@kab-muenster.de</a></p>
<p><strong>In Kürze</strong> …<br> Datum: Samstag, den 30. Mai 2026<br> Zeit: 9:00 Uhr bis 15:30 Uhr<br> Ort: Kirche St. Josef und Pfarrheim St. Josef Sythen, Hellweg 3 in 45721 Haltern am See. Kontakt: KAB, Tel. 0251-60976702, Mail: <a href="#" data-mailto-token="nbjmup+sfhjp.evfmnfoAlbc.nvfotufs/ef" data-mailto-vector="1">regio-duelmen@kab-muenster.de</a></p>
<p>Text: KAB<br> Foto: Canva (Diva Plavalaguna von Pexels)<br> 07.05.2026</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 07 May 2026 13:38:32 +0200</pubDate>
                        <title>KAB-Männertag: Wehrpflicht? Nötig für den Frieden?</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/kab-maennertag-wehrpflicht-noetig-fuer-den-frieden</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Haltern am See. </strong>Die deutsche Politik diskutiert darüber, wie sich mehr Soldaten und Soldatinnen für die Bundeswehr gewinnen lassen. Die Arbeitsgruppe „Männerlabor“ der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) lädt am 20. Juni 2026 ab 9 Uhr zu einem Männertag „Wehrpflicht? Nötig für den Frieden?“ ins KönzgenHaus nach Haltern am See ein.</p>
<p>Die Wehrpflicht beträfe vor allem Männer, so Hermann Hölscheidt vom Männerlabor. Der Militärdienst habe die Vorstellung von Männlichkeit in der Vergangenheit stark geprägt. Ausgehend davon lädt die KAB alle interessierten Männer ein, über die Frage der Wehrpflicht und der Friedensicherung aus sehr unterschiedlichen Perspektiven zu diskutieren. Referenten und Gesprächspartner sind Dr. Jochen Reidegeld, stellvertretender Direktor des Institutes für Theologie und Frieden in Trägerschaft des Deutschen Militärordinariates und Jan H. Röttgers, Geistlicher Beirat von Pax Christi, Diözesanverband Münster.</p>
<p>Eine Kooperationsveranstaltung von Männerlabor und KAB-Bildungswerk. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 40,- Euro bzw. 35,- Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich: <a href="#" data-mailto-token="nbjmup+cjmevohAlbc.nvfotufs/ef" data-mailto-vector="1">bildung@kab-muenster.de</a></p>
<p><a href="/fileadmin/user_upload/kab-muenster_de/1_KAB/1_Nachrichten/2026/260100020Z_FlyerMaennerlabor_Wehrpflicht.pdf" target="_blank">Mehr Infos hier: Flyer (pdf)</a></p>
<p>Text: KAB<br> Fotos: Kleinwächter/ Canva<br> 07.05.2026</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 13:56:46 +0200</pubDate>
                        <title>„Zeitgerechtigkeit ist eine hochpolitische Frage.“</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/zeitgerechtigkeit-ist-eine-hochpolitische-frage</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dülmen/Kreisdekanat Coesfeld.</strong> Die Arme der Zuhörer*innen erhoben sich zögerlich als Hermann Hölscheidt, Diözesansekretär der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) seinen Vortrag „Alle Arbeit zählt“ bei der Bezirksversammlung der KAB in Dülmen mit dieser Frage eröffnete: „Wer hat heute schon gearbeitet? Bitte Hand heben." Für Hölscheidt keine ungewohnte Situation an einem Samstagmorgen. „Viele denken bei Arbeit nur an den Job“, sagte er. Dabei sei mit dem Begriff Arbeit viel mehr gemeint. „Kinder betreuen, der Schwiegermutter beim Anziehen helfen, sich für Demokratie ehrenamtlich engagieren – auch davon lebt eine Gesellschaft“, ergänzte er und führte einen weiteren Begriff ein: Zeitgerechtigkeit oder Zeit-Ungerechtigkeit.&nbsp;<br> <br> Ob die Zeit und die Arbeitszeit gut verteilt ist, sei nicht eine Frage der privaten Organisation in den Familien oder die Entscheidung eines einzelnen, sondern „eine hochpolitische Frage“, sagte Hölscheidt. An der Rente seien Folgen der Zeit-Ungerechtigkeit gut zu verdeutlichen: „Wenn Frauen mehr in der Erziehung und Pflege leisten, dann fehlen ihnen Rentenpunkte aus einer Erwerbsarbeit“, führte er aus. Die Folge sind deutlich geringere Renten als bei Vollzeitbeschäftigten. Deshalb setze sich die KAB dafür ein, dass Familien- und Sorgearbeit, ehrenamtliches Engagement und Erwerbsarbeit gleich viel wert sind und Menschen, die Sorgearbeit oder ein Ehrenamt leisten dadurch nicht von Altersarmut bedroht sein dürfen.&nbsp;<br> <br> Hendrik Clodius, ehrenamtlicher Bürgermeister aus Dülmen betonte in seinem Grußwort die Bedeutung von Ehrenamt für eine Gesellschaft und die Demokratie.&nbsp;<br> <br> In Kleingruppen erarbeiteten die Teilnehmenden der Versammlung Vorschläge, was sich politisch ändern muss, damit weder Care-Arbeit noch ein Ehrenamt Menschen in Armut abrutschen lassen: Alle Berufsgruppen und Selbstständige zahlen in eine Rentenkasse ein. Care-Arbeit und Ehrenamt müssen in der Rentenberechnung gleichwertig werden.&nbsp;<br> <br> Nach der engagiert geführten Diskussion stand die Wahl des Leitungsteams auf dem Programm der Bezirksversammlung der KAB Coesfeld. Gewählt wurden: Pfarrer Antonel Lenghen, Günter Schlicker (beide Werne), Franz Josef Röwekamp und Michael Kreuznacht (beide Merfeld), Viktor Becks (Dülmen), Mechthild Büning (Rosendahl-Osterwick) und Theo Wulfert (Lünen).&nbsp;<br> <br> Text: KAB&nbsp;<br> Foto: Ulrike Klorer&nbsp;<br> 21.04.2026</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 09:03:39 +0200</pubDate>
                        <title>KAB-Maiaufruf 2026: Uns gehört die Zeit – Zeitgerechtigkeit statt Demokratiegefährdung!</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/kab-maiaufruf-2026-uns-gehoert-die-zeit-zeitgerechtigkeit-statt-demokratiegefaehrdung</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wir erleben einen Angriff auf die hart erkämpften Rechte der Arbeitnehmer*innen. Der Sozialstaat soll geschleift, die soziale Sicherheit eingeschränkt und Löhne gesenkt werden. Der 8-Stunden-Tag wird frontal durch die Arbeitgeber angegriffen. Das Recht auf Teilzeit soll abgeschafft werden. Der Sonntag langfristig zu einem normalen Arbeitstag degradiert werden.</p>
<p>Dazu sagen wir in aller Deutlichkeit: <strong>NEIN</strong>! Der Schutz der Arbeitszeit ist eine hart erkämpfte Errungenschaft, die wir mit allen Mitteln verteidigen werden!</p>
<p>Die Krisen können nicht dadurch überwunden werden, dass die Lasten einseitig den Arbeitnehmer*innen und den sozial Benachteiligten in unserer Gesellschaft aufgebürdet werden, während die Arbeitgeber daraus ihren Profit schlagen und mit Unterstützung der Bundesregierung erreichte Standards aufgeben wollen. Dies beschädigt grundlegend die Demokratie!</p>
<p>Dazu sagen wir in aller Deutlichkeit: <strong>NEIN</strong>!</p>
<p>Der Angriff auf die Arbeitszeit ist ein Angriff auf die Lebenszeit! Er ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die Familie und Beruf jetzt schon unter prekären Bedingungen miteinander vereinbaren müssen. Wenn Arbeitstage im Zuge der Umstellung auf eine wöchentliche Maximalarbeitszeit von 12 und mehr Stunden normal werden, führt dies zu Überlastungen, einem erhöhten Unfallrisiko, Fremdbestimmung und zum Verlust gemeinsamer Zeit. Die von der Regierung angekündigte sogenannte „Reform des Arbeitszeitgesetzes“ kommt in Wahrheit dessen Abschaffung gleich. Von nun an entscheidet die Arbeitgeberseite nach Bedarf über die tägliche Höchstarbeitszeit.</p>
<p>Die von der Regierungskoalition vorgetragene Begründung, „im Sinne der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ zu handeln, ist eine Farce und eine Täuschung von Menschen, die unter der Mehrfachbelastung von Job und Sorgearbeit leiden! In Wahrheit verlieren die Arbeitnehmer*innen das Recht auf die souveräne Mitgestaltung ihrer Arbeitszeit. Die Realität individueller Lebensgestaltungsmöglichkeiten gehört zu den Grundlagen unserer freiheitlichen Gesellschaft. Deren Beschädigung nimmt die Bundesregierung billigend in Kauf! Mehr Arbeitszeit bedeutet vor allem aber auch weniger Zeit für zivilgesellschaftliches und politisches Engagement. Auch dies gefährdet unsere Demokratie!</p>
<p>Dazu sagen wir in aller Deutlichkeit: <strong>NEIN</strong>!</p>
<p>Wir rufen alle Frauen und Männer der KAB auf, sich am 1. Mai an den Kundgebungen der Gewerkschaften zu beteiligen!</p>
<p><strong>Uns gehört die Zeit – Zeitgerechtigkeit statt Demokratiegefährdung!</strong></p>
<p><a href="/fileadmin/user_upload/kab-muenster_de/1_KAB/1_Nachrichten/2026/PM_Maiaufruf_der_KAB.pdf" target="_blank">Maiaufruf (pdf)</a></p>
<p>Text: pd KAB Deutschlands<br> Foto: Mattias Rabbe<br> 16.04.2026</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 09:45:46 +0200</pubDate>
                        <title>Europapolitiker Dr. Peter Liese zu Gast in Oelde</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/europapolitiker-dr-peter-liese-zu-gast-in-oelde</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Oelde.</strong>&nbsp;Seit über 30 Jahren ist Dr. Peter Liese im Einsatz für Europa. Bei einem Vortrag in Oelde informierte der Europaabgeordnete über seinen politischen Alltag, der viel Geduld und beharrliche Detailarbeit fordert. Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) St. Johannes Oelde hatte den CDU-Politiker Liese zu einer Diskussionsrunde über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der europäischen Politik ins Von-Galen-Haus eingeladen. Berthold Vilbusch, Teamsprecher der KAB, moderierte den Abend.</p>
<p>In einem informativen Vortrag beleuchtete Dr. Liese die gesamte Bandbreite seines politischen Alltags. Dabei wurde den Zuhörenden schnell klar: Hinter politischen Erfolgen in Brüssel und Straßburg steckt oft jahrelange, beharrliche Detailarbeit. Die Teilnehmer*innen zeigten sich besonders von Lieses ruhiger und zugleich engagierter Art beeindruckt, mit der er auch komplexe Sachverhalte verständlich machte.</p>
<p><strong>Zwischen Erfolg und Sorge</strong><br> Trotz der positiven Bilanz seiner langjährigen Tätigkeit verschloss der Abgeordnete nicht die Augen vor den aktuellen Problemen. In der anschließenden Fragerunde wurden auch Sorgen deutlich, welche die zukünftige Entwicklung der Europäischen Union belasten könnten. Der Austausch bot Raum, diese Aspekte offen zu diskutieren und ein realistisches Bild der Lage zu zeichnen.</p>
<p><strong>Nächster Halt: Brüssel</strong><br> Die Veranstaltung war der Auftakt für eine Reise der KAB Oelde nach Brüssel, Gent und Antwerpen im September. Die Teilnehmer freuen sich bereits auf den Gegenbesuch bei Dr. Liese an seinem Arbeitsplatz sowie auf einen Termin in der Landesvertretung NRW.</p>
<p>Text und Foto: KAB Oelde</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-6546</guid>
                        <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 10:38:50 +0200</pubDate>
                        <title>Alle Arbeit zählt!</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/alle-arbeit-zaehlt</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dülmen/Kreisdekanat Coesfeld.</strong> Wird von Arbeit gesprochen, denken die meisten Menschen zunächst an Beruf und Job, also jene Arbeit, mit der Menschen ihr Geld verdienen. Doch was ist mit der Pflege von Angehörigen, die Erziehung von Kindern oder die ehrenamtliche Arbeit in Vereinen und Organisationen?</p>
<p>„Alle Arbeit zählt“ hat die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Bezirk Coesfeld ihre Bezirksversammlung am 18. April 2026 von 9:00 bis 13:30 Uhr im Pfarrheim St. Michael in Dülmen-Rödder überschrieben. Am Vormittag, ab 9:45 Uhr, diskutieren die Teilnehmer*innen, wie es gelingt, diese Arbeit ebenfalls in den Blickpunkt der Gesellschaft zu rücken. Gesprächspartner ist Hermann Hölscheidt, KAB Diözesansekretär Münster. Er erläutert, wie sich Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen verändern müssen, um dem Wunsch nach einem gleichberechtigten Miteinander von Beruf, Sorgearbeit und Ehrenamt gerecht zu werden.</p>
<p>Alle Interessierten sind zu dieser Diskussion „Alle Arbeit zählt“ eingeladen.</p>
<p>Danach wählen die KAB-Mitglieder des Bezirkes ihr Bezirksleitungsteam und die Delegierten für die übergeordnete Diözesanversammlung, die erstmals im Herbst stattfinden wird.</p>
<p><strong>In Kürze … </strong><br> Alle Arbeit zählt! – Bezirksversammlung der KAB Coesfeld</p>
<p><strong>Datum:</strong> Samstag, den 18. April 2026</p>
<p><strong>Zeit: </strong>9:00 Uhr bis 13:30 Uhr</p>
<p><strong>Ort:</strong> Pfarrheim St. Michael, Dülmen-Rödder, Rödder 25</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kontakt: KAB Büro Münster, Tel. 0251 60976-702, Mail: <a href="#" data-mailto-token="nbjmup+sfhjp.evfmnfoAlbc.nvfotufs/ef" data-mailto-vector="1">regio-duelmen@kab-muenster.de</a></p>
<p>Text: KAB</p>
<p>Foto: Monika Thies</p>
<p>08.04.2026</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 10:39:21 +0200</pubDate>
                        <title>Entlasten, nicht entmündigen.</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/entlasten-nicht-entmuendigen-1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Vreden.</strong> Der Verleih der Ketteler-Plakette für herausragendes bürgerschaftliches Engagement, die Wahl eines Bezirksleitungsteams und die Diskussionsrunde mit Vertreter*innen aus Politik und Gewerkschaft über den Einsatz von KI waren die Höhepunkte der Bezirksversammlung der KAB Borken in Vreden.</p>
<p><strong>KI: Die Verantwortung muss beim Menschen bleiben</strong></p>
<p>Annette Brun, stellvertretende Landrätin des Kreises Borken, brachte es in ihrem Grußwort auf den Punkt: „KI darf entlasten, aber nicht entmündigen.“ Einig mit Brun zeigten sich auch die anderen Gäste der diesjährigen Bezirksversammlung: Wilhelm Korth, MdL, Hermann Hölscheidt, KAB Diözesansekretär und Pater Freni Karaluthara Kunjachan, Präses der KAB Emmanuelle Ketteler e.V..</p>
<p>In drei Gesprächsrunden am Tisch konnten die Teilnehmenden mit der Landtagsabgeordneten Heike Wermer, mit Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp und Gewerkschafter Karim Peters über die Frage, welche Rolle KI in Zukunft spielen wird, diskutieren.</p>
<p>Heike Wermer, MdL, betonte die europäische Perspektive der Frage und die Bedeutung des Datenschutzes. Europa müsse sein Gewicht als großer Markt gegenüber den USA nutzen.</p>
<p>Für Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp kann KI bei der Sichtung von Anträgen auf Vollständigkeit unterstützen wie beispielsweise bei der Hundesteuer und Wohngeldanträgen. Er betonte, das die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus über Anträge entscheiden und nicht die KI.</p>
<p>Karim Peters von der IG Metall warnte vor Risiken, wenn KI beispielsweise bei der Sichtung von Bewerbungsunterlagen eingesetzt würde. Eine Vorauswahl durch KI könne zu Diskriminierung führen und es brauche Regelungen in den Betrieben, damit die Verantwortung immer beim Menschen liegt.</p>
<p>Wie alle Gesprächsteilnehmer*innen sieht Peters, dass KI die Arbeitsplätze und auch das soziale Gefüge am Arbeitsplatz stark verändern wird: Neue Arbeitsplätze und Berufsbilder entstünden und andere Arbeitsplätze würden abgebaut.</p>
<p>Die Versammlungs-Teilnehmer*innen mahnten in ihren Beiträgen, dass die Kontrolle und Verantwortung immer beim Menschen bleiben müsse. Wichtig sei Bildung in den Schulen und Fortbildungen und Qualifizierungen in den Betrieben, damit Mitarbeitende sich weiterentwickeln können und niemand den Anschluss verliert. „Wir haben den kritischen Auftrag der Versammlung, die Risiken im Blick zu halten, verstanden“, versprach Wermer in ihrem Schlusswort.</p>
<p><strong>Ketteler-Plakette 2026 für das „Kaffee-Dienst-Team“ </strong></p>
<p>Mit der Ketteler-Plakette wurde in diesem Jahr das Team der Begegnungsstätte „Kettelerhaus“ Vreden geehrt. Dieses „Kaffee-Dienst-Team“ möchte im Kettelerhaus einen Ort der Begegnung schaffen, in dem sich Menschen aller Generationen und Kulturen wohl fühlen. Norbert Uhling und Gertrud Vorholt übergaben die Auszeichnung stellvertretend für das ganze Team an Günter Kleingunnewyck, Vorsitzender der KAB Emmanuel Ketteler e.V..</p>
<p><strong>Neue Bezirksleitung gewählt</strong></p>
<p>Am Nachmittag wählten die Mitglieder des KAB-Bezirkes Borken ein neues Bezirksleitungsteam: Marita Vering (Heiden), Josef Schwering (Ottenstein), Gertrud Vorholt, Klaus Bußkönning und Ulrich Haucke (alle Borken), Norbert Uhling (Alstätte) und Christel Kleingunnewyck (Vreden).</p>
<p>Text: KAB vom 31.03.2026</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 10:33:01 +0100</pubDate>
                        <title>KAB gratuliert Bischof Heiner Wilmer</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/kab-gratuliert-bischof-heiner-wilmer</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Münster.</strong> Papst Leo XIV. hat den bisherigen Bischof von Hildesheim, Dr. Heiner Wilmer SCJ, zum neuen Bischof von Münster ernannt. Er wird die Nachfolge von Bischof em. Dr. Felix Genn antreten, der am 9. März 2025 in den Ruhestand getreten ist. Erst vor wenigen Wochen wurde Bischof Wilmer zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt.</p>
<p>Wolfgang Kollek, Vorsitzender der KAB im Bistum Münster, gratuliert dem neuen Münsteraner Bischof: „Wir freuen uns als KAB über die Wahl von Heiner Wilmer zum Bischof und heißen ihn herzlich willkommen im Bistum Münster. Wir wünschen ihm und uns ein offenes Ohr für die Menschen, die von den rasanten Veränderungen in der Arbeitswelt, sei es Arbeitsverdichtung wie in den pflegenden Berufen oder Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes, betroffen sind.“ In diesen unruhigen Zeiten brauche es die Nähe der Kirchen zu den Menschen, die sich als Verlierer vieler Entwicklungen sehen, so der KAB-Vorsitzende weiter. Die KAB freue sich auf den gemeinsamen Weg mit dem neuen Bischof.&nbsp;</p>
<p>Heiner Wilmer wurde am 9. April 1961 in Schapen im Emsland geboren. 1980 trat er in die Ordensgemeinschaft der Herz-Jesu-Priester ein und legte 1985 die Ewige Profess ab. 1987 wurde er in Freiburg zum Priester geweiht. Im Anschluss studierte er von 1987 bis 1993 im Rom und Freiburg. 1991 wurde er in Freiburg in Fundamentaltheologie promoviert. Von 1993 bis 2007 war er im Schuldienst tätig, zunächst als Referendar in Meppen und nach dem zweiten Staatsexamen von 1995 bis 1997 als Lehrer für Religion, Geschichte und Politik sowie als Schulseelsorger an der Liebfrauenschule in Vechta. 1997 und 1998 war er Lehrer für Deutsch und Geschichte an der Fordham Preparatory School (Jesuit High School) in New York (Bronx). 1998 wurde Wilmer Schulleiter des Gymnasiums Leoninum in Handrup. Diese Aufgabe nahm er bis 2007 wahr, ehe er Provinzial der Deutschen Ordensprovinz der Herz-Jesu-Priester in Bonn wurde. 2015 wurde er Generaloberer der Herz-Jesu-Priester in Rom. Am 6. April 2018 ernannte ihn Papst Franziskus zum Bischof von Hildesheim. In der Deutschen Bischofskonferenz ist er seit September 2021 Vorsitzender der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen. Er war von 2019 bis 2024 Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax.</p>
<p>Im Februar dieses Jahres wurde Bischof Wilmer zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt.</p>
<p>Foto: Bischöfl. Pressestelle Münster</p>
<p>Text: KAB/pd</p>
<p>26.03.2026</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 11:23:00 +0100</pubDate>
                        <title>Als Familie den Karfreitag begehen</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/als-familie-den-karfreitag-begehen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Haltern am See.</strong> Mit der Familie Karfreitag in den Blick nehmen und den Kreuzweg auf dem Annaberg gemeinsam beten - dazu lädt die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) am Freitag, 3. April 2026 auf den Annaberg nach Haltern am See ein. Treffpunkt ist um 11:00 Uhr an der ersten Station des Kreuzweges gegenüber der St. Anna Pilgerkapelle.</p>
<p>Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gehen gemeinsam die Stationen des Kreuzweges. Alle Texte, Gebete und Lieder sind für Erwachsene und Kinder gleichermaßen gut verständlich. Der Kreuzweg dauert etwa eine Stunde. Die Veranstaltung wird von der KAB St. Josef, Marl vorbereitet.</p>
<p>Im Anschluss daran besteht die Gelegenheit, bei einem Fastenessen im benachbarten</p>
<p>KönzgenHaus den Weg gemeinsam ausklingen zu lassen.</p>
<p>Der Beitrag zum Fastenessen beträgt 6,50 Euro pro Person.</p>
<p>Die Teilnahme am Kreuzweg ist kostenfrei.</p>
<p>Die KAB bittet um Anmeldung zum Fastenessen bis zum <strong>27. März 2026</strong>.</p>
<p>Anmeldung: Tel. 0251-609760 (Zentrale) oder Mail: <a href="#" data-mailto-token="nbjmup+sfhjp.evfmnfoAlbc.nvfotufs/ef" data-mailto-vector="1">regio-duelmen@kab-muenster.de</a> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;</p>
<p>Foto: Ulrike Klorer<br> 17.03.2026</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 16:06:37 +0100</pubDate>
                        <title>Für eine starke Zivilgesellschaft</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/fuer-eine-starke-zivilgesellschaft-1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ludwigshafen.</strong> Der in Ludwigshafen tagende Bundesausschuss der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) hat sich klar für den Erhalt starker zivilgesellschaftlicher Strukturen und einer wehrhaften Demokratie ausgesprochen. Der Beschluss <em>„Demokratie retten! Starke zivilgesellschaftliche Strukturen und wehrhafte Demokratie erhalten!“</em> betont vor dem Hintergrund zunehmender populistischer Hetze gegen zivilgesellschaftliche Akteur*innen die Verantwortung der KAB, sich aktiv für die Verteidigung der Demokratie einzusetzen.</p>
<p>„Die katholische Soziallehre als Richtschnur unseres Handelns verlangt unseren aktiven Einsatz für Gerechtigkeit und den Erhalt unserer pluralistischen Ordnung“, erklärt Annika Triller, Mitglied des Bundesvorstands der KAB.</p>
<p>Gerechtigkeit muss spürbar sein – im Alltag der Menschen. Deshalb setzt sich die KAB entschlossen für eine starke Zivilgesellschaft und eine wehrhafte Demokratie ein. Mit ihrem Beschluss stärkt sie demokratische Beteiligung, vernetzt sich intensiver mit zivilgesellschaftlichen Organisationen und demokratischen Parteien und macht das Engagement für soziale Gerechtigkeit in der Öffentlichkeit sichtbar.</p>
<p>Der Beschluss ist unter <a href="https://www.kab.de/fileadmin/user_upload/kab_de/Downloads_pdf/Beschluss_Demokratie_retten.pdf" target="_blank">https://www.kab.de/fileadmin/user_upload/kab_de/Downloads_pdf/Beschluss_Demokratie_retten.pdf</a> abrufbar.</p>
<p>Text: pd KAB Deutschlands<br> Foto: Monika Thies<br> 10.03.2026</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 15:07:46 +0100</pubDate>
                        <title>„Danke für eure Arbeit!“ - Überraschung am Weltfrauentag</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/danke-fuer-eure-arbeit-ueberraschung-am-weltfrauentag</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bistum Münster.</strong> Mit Rosen bedankten sich Gruppen der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) am Internationalen Frauentag bei Verkäuferinnen und Service-Kräften von Bäckereien und Cafés in ihren Stadteilen und Gemeinden. Aktionsorte waren Recke, Münster, Haltern am See, Lüdinghausen-Seppenrade, Borken, Hamm-Heessen, Heiden, Rhede, Rosendahl-Osterwick, Vechta und Duisburg-Rheinhausen.</p>
<p>Mit den Rosen verbanden die KAB-Leute nicht nur Dank und Wertschätzung für die Arbeit, sondern auch das Versprechen, sich als KAB weiterhin für bessere Arbeitsbedingungen, verlässliche Arbeitszeiten, gerechte Entlohnung und Gleichberechtigung einzusetzen. Ortrud Harhues und Theresia Dohle von der KAB Heilige Edith Stein waren im Erphoviertel in Münster unterwegs. Acht Cafés und Bäckereien besuchten sie an diesem Sonntagmittag. Beide berichten von der Freude und den vielen positiven Reaktionen der Beschenkten. „Wir wurden sogar auf Kaffee und Kekse eingeladen“, freute sich Harhues über die gelungene Rosenaktion. Gertrud Vorholt und ihre Begleiter*innen überreichten in Borken ihre Rosen kurz vor Ladenschluss. „Nach einem arbeitsreichen und turbulenten Arbeitsvormittag in der Bäckerei waren unsere Rosen und Dankeskarten eine wohltuende Überraschung“, erzählt sie.</p>
<p>Die Dankeskarte enthüllt, was zur Wertschätzung der Arbeit gehört: Die KAB fordert, dass die Vor- und Nachbereitung von Verkauf und Ausschank in die Arbeitszeit einbezogen und entsprechend entlohnt werden. Außerdem mahnt der Verband verlässliche Arbeitszeiten an und fordert, dass die Bezahlung der Fachkräfte im Verkauf und Service an die der Bäcker*innen angeglichen wird.</p>
<p>„Unsere Wertschätzung und unsere Solidarität gilt ausdrücklich allen Mitarbeiterinnen“, betont Gertrud Vorholt, auch jenen, die die KAB an diesem Frauentag nicht erreichen konnte.</p>
<p><a href="/galerie-internationaler-frauentag-2026" target="_blank">Fotogalerie Rosenaktion</a></p>
<p>Text/Foto: KAB<br> 09.03.2026</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 10:14:43 +0100</pubDate>
                        <title>KAB trauert um Franz Josef Nordhaus. </title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/kab-trauert-um-franz-josef-nordhaus</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Münster.</strong> Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) trauert um ihren langjährigen ehemaligen Bezirkssekretär und Kollegen Franz Josef Nordhaus.&nbsp;<br> <br> Von 1984 bis 2012 arbeitete der gelernte Groß- und Einzelhandelskaufmann Nordhaus als Bezirkssekretär und Bildungsreferent bei der KAB im Bistum Münster. Aus vollem Herzen, mit Weitsicht und politischem Sachverstand engagierte sich Nordhaus in diesen Jahren und darüber hinaus für das, was ihm und seinem Verband wichtig ist: Soziale Gerechtigkeit für Arbeitnehmer*innen hierzulande und weltweit, den Schutz des arbeitsfreien Sonntags und die Partnerschaft der Christlichen Arbeiterbewegung (CWM) Sri Lanka mit der KAB Münster, „auf Augenhöhe“, wie Nordhaus immer wieder betonte.</p>
<p>Am 29. August 1948 wurde Franz Josef Nordhaus in Hamm geboren. Nach einer Lehre zum Groß- und Einzelhandelskaufmann bildete er sich zwischen 1971 und 1973 zum Betriebswirt weiter. 1980 schlug er einen ganz neuen Berufsweg ein: Er wurde Pastoralassistent und Mitarbeiter der Kirchengemeinde St. Theresia in Hamm. Vier Jahre später wechselte der damals 35-Jährige zur KAB als Bezirkssekretär für den Bezirk Südöstliches Münsterland und später für den Nachfolgebezirk Hamm-Münster-Warendorf.</p>
<p>Bei der KAB fand Nordhaus seine berufliche und spirituelle Heimat. 28 Jahre lang prägte er die KAB im Bezirk, begleitete Projekte und war als Referent für Erwachsenenbildung in den Ortsvereinen und darüber hinaus unterwegs. Über 20 Jahre engagierte er sich besonders für den Schutz des arbeitsfreien Sonntags. Auch international war der in Hamm lebende Katholik tätig: Zweimal, 1998 und 2011, reiste Nordhaus mit einer KAB-Gruppe zur Partnerbewegung CWM Südasien, um den engen Austausch auszubauen. Nach der Tsunami-Katastrophe 2004 organisierte Nordhaus umgehend mit dem KAB-Arbeitskreis Internationale Solidarität und den Ruhr Nachrichten aus Werne tatkräftige finanzielle Aufbau-Hilfe für die Opfer im Partnerland.</p>
<p>Seit den&nbsp;Sozialwahlen 1986 war Nordhaus über die Liste der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmer-Organisationen (ACA) gewähltes Mitglied in der Sozialen Selbstverwaltung; zunächst im&nbsp;Vorstand der AOK für den Kreis Warendorf und nach deren Zusammenschluss in der AOK Westfalen-Lippe&nbsp;und später&nbsp;bei der AOK NordWest im Verwaltungsrat. Bis zuletzt war Nordhaus im Widerspruchsausschuss der AOK-Region Münsterland engagiert.</p>
<p>„Schon bei unserer ersten Begegnung hat Franz Josef mich für die Anliegen der KAB begeistern können und so entscheidenden Einfluss auf meinen eigenen Weg innerhalb des Verbandes gehabt“, erinnert sich der Diözesanvorsitzende der KAB Münster, Wolfgang Kollek. „Bis zuletzt haben wir gemeinsam in Hamm Aktionen wie der 1. Mai-Kundgebung oder auch bei der Nikolaus-im-Fahrerhaus-Aktion im Dezember begleitet. Seine Tatkraft war mir immer Vorbild.“</p>
<p>Unvergessen sind auch sein Humor, sein Gottvertrauen und seine Bodenständigkeit. Ob als freundlicher, heiliger Nikolaus im Kindergarten, als CDU-Bezirksvertreter in Bockum-Hövel oder verkleidet als „Sonntags-Frühstücksei“ beim Karneval, Franz Josef Nordhaus füllte seine vielfältigen Rollen mit Leidenschaft und tiefer Überzeugung aus. Groß war seine Zuversicht, dass sich die Welt täglich verbessern ließe. Mindestens ebenso groß war sein Vertrauen in Gott und die befreiende Botschaft des christlichen Glaubens.</p>
<p>Nun ist der KAB-Mann am 1. März 2026 im Alter von 77 Jahren verstorben. Franz Josef Nordhaus hinterlässt seine Frau Monika und viele Freunde*innen und Weggefährten.</p>
<p>Text und Foto: Heike Honauer<br> 01.03.2026</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 10:18:16 +0100</pubDate>
                        <title>Erster Politischer Stammtisch der KAB</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/erster-politischer-stammtisch-der-kab</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Oldenburg. </strong>Die Suche nach geeignetem Wohnraum ist derzeit eine der großen Herausforderungen; nicht nur in Großstädten, sondern auch in eher ländlich geprägten Regionen wie dem Oldenburger Münsterland. Die Erfahrung musste auch Stephan Christ, Abgeordneter im niedersächsischen Landtag, machen. Zumal er sogar zwei Wohnungen benötigt, eine in der Landeshauptstadt Hannover und eine in seiner Heimatstadt Cloppenburg. Dies war eines der Themen, über die der Politiker, der im Jahr 2022 erstmals für Bündnis 90/Die Grünen in den Landtag eingezogen ist, mit Aktiven und Gästen beim ersten „Politischen Stammtisch“ des Landesverbands Oldenburg der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) ins Gespräch kam.</p>
<p><strong>10. März: Nächster Politischer Stammtisch </strong></p>
<p>Der Abend im Kulturbahnhof in Cloppenburg war der Auftakt zu der neuen KAB-Veranstaltungsreihe „Politischer Stammtisch“, bei der Politikerinnen und Politiker aus der Region in lockerer Atmosphäre interessierten Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort stehen.</p>
<p>Am 10. März 2026 lädt die KAB ab 19:00 Uhr zum zweiten Stammtischabend ins BERNAY’S in Cloppenburg, Mühlenstraße 20, ein. Der CDU-Politiker Christoph Eilers, ebenfalls niedersächsischer Landtagsabgeordneter, wird dann zu Gast sein. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.</p>
<p><a href="/fileadmin/user_upload/kab-muenster_de/1_KAB/1_Nachrichten/2026/2026-03-10-Politischer_Stammtisch.pdf">Plakat Politischer Stammtisch am 10. März in Cloppenburg (pdf)</a></p>
<p>Text: Stephan Eisenbart<br> Foto: KAB<br> 27.02.2026</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 14:46:00 +0100</pubDate>
                        <title>Demokratie braucht soziale Gerechtigkeit. </title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/demokratie-braucht-soziale-gerechtigkeit-kab-laedt-zu-politischem-gespraechsabend-mit-lars-ehm</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Recklinghausen.</strong></p>
<p><em>KAB lädt zu politischem Gesprächsabend mit Lars Ehm.</em></p>
<p>Die Zukunft der Rente wird heftig diskutiert. Nicht nur in Berlin gehen Menschen für bezahlbaren Wohnraum auf die Straße und Arbeitnehmer*innen verdienen ohne Tarifvertrag deutlich weniger. Drei Themen der sozialen Gerechtigkeit, viel Gesprächsbedarf, meint die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Bezirk Recklinghausen und lädt am 12. März 2026 um 19:00 Uhr zu einem politischen Gesprächsabend mit dem Bundestagabgeordneten Lars Ehm (CDU) und dem KAB-Diözesansekretär Hermann Hölscheidt ein. Veranstaltungsort ist das Pfarrheim Liebfrauen in Recklinghausen. Moderiert wird der Abend unter dem Leitmotiv „Demokratie braucht soziale Gerechtigkeit“ von Klaus-Dieter Amtmann, Sprecher der KAB Recklinghausen.</p>
<p>In drei Gesprächsrunden diskutieren Ehm und Hölscheidt ihre Positionen zu Rente, Tarifbindung und bezahlbarer Wohnraum. Das Publikum wird aufgefordert, sich aktiv am Ende jeder Themen-Runde in die Diskussion einzumischen und Fragen zu stellen.</p>
<p>Die Teilnahme Gesprächsabend ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</p>
<p>Text: KAB<br> 26.02.2026</p>
<p>Foto: Monika Thies</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 13:46:00 +0100</pubDate>
                        <title>Lesung mit Yvonne Willicks in Moers</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/lesung-mit-yvonne-willicks-in-moers-1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Moers.</strong> Mit einer Lesung aus ihrem Buch „Glaube ganz einfach“ ist Yvonne Willicks, die bekannte Moderatorin und Autorin, am 23.03.2026, ab 14:00 Uhr im Pfarrheim St. Marien Hochstraß in Moers zu Gast. Veranstalter ist der Arbeitskreis Frauen des KAB-Bezirks Niederrhein. Alle Interessierten Frauen sind herzlich eingeladen.</p>
<p>Gott, Glaube und Kirche – für viele scheint all das weit entfernt zu sein und wenig mit ihrem täglichen Leben zu tun zu haben. Yvonne Willicks, bekannt als Moderatorin aus den TV-Sendungen „Servicezeit“ und „Der Haushalts-Check“, sieht das anders: „Glaube ist präsenter, als wir oft meinen. Er begegnet uns mitten im Alltag durch Rituale, Kerzen, Blumen und viele andere Fingerzeige von da oben.“ In ihrem Buch zeigt sie anhand persönlicher Geschichten und Aha-Momente, wie sich der Glaube in ihrem Leben zeigt. Die engagierte Christin ist seit zwei Jahren Schirmherrin der KAB-Aktion „Nikolaus im Fahrerhaus“, die sich für bessere Arbeitsbedingungen von LKW-Fahrer*innen einsetzt und seit 2015 Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK).</p>
<p>Die Lesung wird musikalisch begleitet und endet mit einer Kaffeerunde.<br> Eine Anmeldung ist erforderlich. Bitte bis zum 16.03.26 an <a href="#" data-mailto-token="nbjmup+cjmevohAlbc.nvfotufs/ef" data-mailto-vector="1">bildung@kab-muenster.de</a></p>
<p>Teilnahmebeitrag: 15,- Euro (ermäßigt für KAB-Mitglieder: 10,-Euro)</p>
<p>Text: KAB<br> Foto: privat<br> 25.02.2026</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 14:21:00 +0100</pubDate>
                        <title>8. März: Rosen für Beschäftigte in Bäckereien und Cafés</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/8-maerz-rosen-fuer-beschaeftigte-in-baeckereien-und-cafes</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bistum Münster.</strong> Am Internationalen Frauentag am 8. März bedanken sich Frauen aus der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) bei Mitarbeiter*innen in Bäckereien und Cafés für deren Arbeit.</p>
<p>Mit Rosen und Dankeskarten beschenken die KAB-Mitglieder die überwiegend weiblichen Beschäftigten. „Mit dieser Aktion möchten wir die anstrengende Arbeit, die auch am Sonntag gefordert wird, würdigen und auf notwendige, bessere Arbeitsbedingungen hinweisen,“ erklärt Sigrid Audick, stellvertretende KAB-Diözesanvorsitzende aus Münster.</p>
<p>Die KAB fordert, dass die Vor- und Nachbereitung von Verkauf und Ausschank in die Arbeitszeit einbezogen und entsprechend entlohnt werden. Außerdem mahnt der Verband verlässliche Arbeitszeiten an und fordert, dass die Bezahlung der Fachkräfte im Verkauf und Service an die der Bäcker*innen angeglichen wird.</p>
<p>Mit diesen Forderungen wenden sich die KAB-Frauen auch an die Landtagsabgeordneten aus dem Bistum Münster.</p>
<p>An der Aktion beteiligen sich KABlerinnen und KABler aus dem Bistum Münster. Sie besuchen ihre Cafés und Bäckereien vor Ort. Die Solidarität gelte ausdrücklich allen Mitarbeiter*innen“, betont Audick, auch jenen, die die KAB an diesem Frauentag nicht erreichen könne.</p>
<p><strong>Aktionsorte: </strong>Recke, Münster, Haltern am See, Lüdinghausen-Seppenrade, Borken, Heiden, Rhede, Rosendahl-Osterwick</p>
<p>Text/Foto: KAB<br> 10.02.2026</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 11:20:40 +0100</pubDate>
                        <title>KAB warnt vor Schwächung der gesetzlichen Rente</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/kab-warnt-vor-schwaechung-der-gesetzlichen-rente</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Köln</strong>. Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) fordert eine langfristige Stärkung der gesetzlichen Rentenversicherung. In einem offenen Brief an die Rentenkommission der Bundesregierung warnt die KAB vor Bestrebungen, das Rentenniveau nach 2031 abzusenken und die Alterssicherung zunehmend zu privatisieren.</p>
<p>Die gesetzliche Rente sei eine zentrale Errungenschaft des sozialen Rechtsstaates und unverzichtbar für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Es brauche eine verlässliche, solidarische Finanzierung und eine Ausweitung der Rentenversicherung auf alle Erwerbstätigen.</p>
<p>Die KAB fordert, das Rentenniveau dauerhaft bei mindestens 48 Prozent zu sichern, perspektivisch anzuheben und Altersarmut nachhaltig zu bekämpfen – unter anderem durch eine garantierte Alterssicherung innerhalb der gesetzlichen Rente.</p>
<p>„Eine zukunftsfeste Rente braucht politische Verlässlichkeit und den Mut, die Finanzierung auf eine breitere Basis zu stellen. Wer allein auf Kürzungen und private Vorsorge setzt, riskiert soziale Brüche und mehr Altersarmut“, erklärt Stefan Wöstmann, Mitglied des Bundesvorstands und der Fachgruppe „KAB und Soziales“.</p>
<p>Der vollständige offene Brief wurde von der Fachgruppe „KAB und Soziales“ erstellt und vom Bundesvorstand verabschiedet.</p>
<p><a href="https://www.kab.de/fileadmin/user_upload/kab_de/Downloads_pdf/Offener-Brief_an_die_Rentenkommission_der_Bundesregierung-Februar_2026.pdf" target="_blank">Der Text ist hier digital abrufbar.</a></p>
<p>Text: KAB Deutschlands<br> Foto: Michael Schwarzenberger auf Pixabay<br> 10.02.2026</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 13:59:52 +0100</pubDate>
                        <title>Arbeitszeitgesetz ist unverzichtbar!</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/arbeitszeitgesetz-ist-unverzichtbar-1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Köln.</strong> Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) spricht sich deutlich gegen die von Bundeskanzler Merz zu Beginn des Jahres in Spiel gebrachte Abschaffung des Arbeitszeitgesetzes aus. Gesundheitsschutz, geregelte Arbeitszeiten und der arbeitsfreie Sonntag bilden zentrale Grundlagen einer fairen Arbeitswelt. Diese Standards dürfen nicht abgeschwächt werden. Mit Unverständnis reagiert der Bundespräses der KAB, Stefan-Bernhard Eirich, auf die Anmerkung des Kanzlers, kaum einer der Arbeitgeber würde sich an die Vorgaben des Gesetzes halten. Merz, so Eirich, ziehe damit die harten Bemühungen all jener, die für diese Vorgaben kämpfen, ins Lächerliche. Damit nicht genug: „Wenn Bundeskanzler Friedrich Merz erklärt, auf das Arbeitszeitgesetz verzichten zu wollen, gefährdet er den Schutz der Beschäftigten und verstößt zugleich gegen europäisches Recht“, ergänzt der KAB-Bundespräses.</p>
<p>Das Arbeitszeitgesetz setzt die europäische Arbeitszeitrichtlinie verbindlich in nationales Recht um. Es legt Höchstarbeitszeiten, Mindestruhezeiten, Pausen und den Schutz von Sonn- und Feiertagen fest. So wird sichergestellt, dass Beschäftigte vor Überlastung geschützt werden und soziale Teilhabe möglich bleibt.</p>
<p>Die KAB betont die wichtige Rolle der Tarifparteien. Gute Arbeitsbedingungen entstehen durch Tarifverträge – aber nur, wenn ein klarer gesetzlicher Rahmen die Mindeststandards sichert. „Ohne diese gesetzlichen Schutzvorgaben geraten Beschäftigte unter Druck, besonders dort, wo Tarifbindung nicht flächendeckend besteht“, so Eirich.</p>
<p>Gerade in einer digitalisierten Arbeitswelt, in der Arbeit und Freizeit zunehmend verschwimmen, sind klare Regeln wichtiger denn je, um Gesundheit und Menschenwürde zu schützen.</p>
<p>Text und Foto: KAB/ canva.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 20 Jan 2026 10:08:31 +0100</pubDate>
                        <title>Impulse in der Fastenzeit </title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/impulse-in-der-fastenzeit</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Münster.</strong> Am Aschermittwoch (18.02.2026) beginnt die christliche Fastenzeit, die bis Ostern dauert. In dieser Zeit bietet die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) spirituelle Denkanstöße per Email an.</p>
<p>„Nimm Platz!“ lautet der Titel der Aktion „E-Mail für die Fastenzeit“ – ab dem 11. Februar bis zum Mittwoch nach Ostern (08.04.2026) verschickt der katholische Sozialverband wöchentlich einen Impuls. „Die Texte sind Einladungen, Platz nehmen und Platz zu geben“, sagt Ulrike Klorer, KAB-Verbandsreferentin und ergänzt: „Wechselt der Platz, wechselt der Blickwinkel.“</p>
<p>Das Autorenteam lotet in den Texten und Bildern unterschiedliche Bedeutungen von Platz und Platznehmen aus. Es stellt die Frage nach den Plätzen, die den Menschen zugewiesen werden. Es blickt auf die Plätze, die verweigerten und die eingenommen, im Leben von Jesus Christus. Es wagt einen Ausblick darauf, was wäre, hätte alles im Leben seinen Platz.</p>
<p>Wer die Impulse direkt aufs Smartphone oder den eigenen Rechner gemailt bekommen möchte, kann sich <a href="/themen/spiritualitaet/fastenimpulse/anmeldung-fuer-die-fastenimpulse" target="_blank">hier anmelden</a>.</p>
<p>Der Bezug der Impulse ist kostenlos.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 09:22:35 +0100</pubDate>
                        <title>„Die unsichtbaren Kronen“ in Hamm.</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/unsichtbare-kronen-gottesdienst-und-ausstellung-in-hamm</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Die unsichtbaren Kronen“ in Hamm.</strong></p>
<p><strong>Hamm. </strong>Unter dem Titel „Die unsichtbaren Kronen – eine Huldigung an die WERTvolle Arbeit“ lädt die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) an zwei Sonntagen zu Gottesdiensten und Eröffnung einer Fotoausstellung nach Hamm-Heessen ein.</p>
<p>Am 18. Januar 2026 um 9:30 Uhr beginnt ein Gottesdienst in der Kirche St. Marien mit KAB-Bezirkspräses Karsten Weidisch. Im Anschluss wird im Pfarrheim St. Marien, Sulkshege 8, 59073 Hamm-Heessen die Ausstellung „Die unsichtbaren Kronen“ eröffnet – verbunden mit der Möglichkeit zum gemeinsamen Frühstück. Veranstalter ist die KAB St. Marien.</p>
<p>Am Sonntag, 25. Januar 2026 um 11:15 Uhr zelebriert Karsten Weidisch auf Einladung der KAB St. Stephanus und St. Theresia den Gottesdienst in der Kirche St. Stephanus an der Heessener Dorfstraße 20. Im Anschluss eröffnet die KAB die Foto- und Plakatausstellung.</p>
<p>Die Ausstellung „Die unsichtbaren Kronen“ richtet den Blick auf Menschen, die unverzichtbare Arbeit leisten – etwa in Pflege, Reinigung, Einzelhandel, Call-Centern oder Kurierdiensten. Deren Einsatz wird kaum gesehen und nicht ausreichend anerkannt. Ihnen verleiht die KAB symbolisch eine unsichtbare Krone und möchte mit Besucherinnen und Besuchern über Arbeitsrealitäten ins Gespräch kommen. Hintergrund ist das Engagement der KAB gegen prekäre Arbeitsbedingungen – also unsichere Beschäftigung, niedrige Einkommen, befristete Verträge und fehlenden sozialen Schutz – und für menschenwürdige Arbeit.</p><ul> 	<li><a href="/fileadmin/user_upload/kab-muenster_de/5_Bezirke/Aktuelles/2026/Unsichtbare-Kronen18.jpg" target="_blank">Plakat Fotoausstellung und Gottesdienst am 18.01.26, St. Marien</a></li> 	<li><a href="/fileadmin/user_upload/kab-muenster_de/5_Bezirke/Aktuelles/2026/2026_01_25_Unsichtbare-Kronen-in-St.-Stephanus_web.jpg" target="_blank">Plakat Fotoausstellung und Gottesdienst am 25.01.26, St. Stephanus</a></li> </ul><p>Text: KAB<br> Foto: KAB Deutschlands aus der Ausstellung „Die unsichtbaren Kronen“</p>
<p>08.01.2026</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 14:17:27 +0100</pubDate>
                        <title>Frauenrechtliches im Bäckerhandwerk </title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/frauenrechtliches-im-baeckerhandwerk</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Münster.</strong> Zu einem Gesprächsabend über Beschäftigte im Bäckerhandwerk lädt die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) am 12. Januar 2026 ab 18.30 Uhr in das Verbändehaus, Schillerstraße 44b in Münster ein. Helge Adolphs, Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG), ist Referent des Abends. Der Gewerkschaftssekretär wird über die Situation von Arbeitnehmerinnen im Verkauf informieren und über frauenrechtliche Themen im Bäckerhandwerk sprechen.</p>
<p>Die Gesprächsrunde ist der Auftakt der „Rosenaktion 2026“ der KAB zum Internationalen Frauentag am 8. März: Ehrenamtliche der KAB werden an diesem Tag, der auf einen Sonntag fällt, Beschäftigte in Bäckereien und Cafés besuchen und mit Rosen beschenken. Der Sozialverband fordert bessere Arbeitsbedingungen und mehr Wertschätzung für sogenannte „Frauenarbeit“.</p>
<p>Die Teilnahme am Gesprächsabend ist kostenlos.<br> Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</p>
<p>Text: KAB<br> Foto: <a href="https://unsplash.com/de/@waleed_rbeshr?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText" target="_blank" rel="noreferrer">Waleed Derhem</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/backereiauslage-mit-backwaren-und-mitarbeiter-34ETgfmsh84?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText" target="_blank" rel="noreferrer">Unsplash</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 14:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Weihnachtsgruß - Langmut</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/weihnachtsgruss-langmut</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ob Ochs und Esel sich wohl darüber gewundert haben? Da liegt ein kleiner Mensch in der Krippe, der noch nichts kann außer liegen, schreien und trinken. Esel stehen schon Minuten nach der Geburt auf eigenen Beinen. Auch Ochsen laufen schon nach wenigen Stunden ihren Müttern selbständig hinterher. Wir dagegen müssen von A nach B getragen werden. Wir entwickeln uns langsam. Dafür hört das Lernen nie auf. Zum Beispiel kann uns irgendwann aufgehen, dass das mit den eigenen Beinen ohnehin nur die halbe Wahrheit ist. Letztlich bleiben wir darauf angewiesen, dass andere uns mittragen. Dass sie Ihre Fähigkeiten ebenso in den Topf werfen, wie ich meine. Dass wir Bedürftige sind. Menschen, die einander bedürfen. Schon und für immer.</p>
<p>Gott hätte leicht als fix und fertiger Erwachsener auf die Welt kommen können. Am besten in perfekter Ausfertigung: blitzgescheit, kräftig, schnell und schön. Er hat sich für den langsamen Lernweg entschieden. Fürs unperfekte, aber langmütige Menschsein. Und ich glaube, dass dürfen wir als Einladung verstehen: Wir können und müssen immer wieder und immer noch dranbleiben mit dem Mensch werden an sich &nbsp;und mit der Gerechtigkeit in der Arbeitswelt im Besonderen. Und dürfen glauben, dass Gott uns trägt, durch alle Höhen und Tiefen, auf die wir dabei treffen.</p>
<p>Gesegnete Weihnachten wünsche ich Euch und Euren Familien! &nbsp;</p>
<p>Michaela Bans<br> Geistliche Leitung</p>
<p>Foto: pixabay.com/lymphocyte<br> 09.12.2025</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 09 Dec 2025 12:41:37 +0100</pubDate>
                        <title>Schenken und beschenkt werden bei Nikolaus im Fahrerhaus</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/schenken-und-beschenkt-werden-bei-nikolaus-im-fahrerhaus</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bistum Münster. </strong>Der indische Fahrer, der für eine litauische Spedition fährt, wird frühestens im Januar seine Familie wiedersehen. Der Ukrainer, der für eine slowakische Firma fährt, weiß nicht, wann er wieder in seine Heimat reisen kann. Der junge Fahrer aus Aserbaidschan filmt die Aktion freudig für TikTok und zeigt seine „Küche“ in der Ladeluke seines LKWs. Es sind die kleinen Geschichten, erzählt mit wenigen Brocken Englisch, mit Händen und Füßen, die die Ehrenamtlichen aus der KAB bei ihrer Aktion Nikolaus im Fahrerhaus bewegen. Am zweiten Adventsonntag sind 40 Gruppen unterwegs; auf Rastplätzen und Autohöfen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen besuchen sie LKW-Fahrer*innen, klopfen an die Wagentüren und überreichen rote Tüten mit Schokolade und kleinen Geschenken. Sie ernten meist überraschte Gesichter, Freude und fühlen sich dabei selbst beschenkt.</p>
<p>Grazyna J. von der KAB Werne klopft an eine geschlossene LKW-Wagentür. Zunächst tut sich nichts. Ich bin hartnäckig, sagt sie und lacht dabei und klopft erneut, etwas nachdrücklicher. Ein Kopf erscheint, das Fenster kurbelt sich herunter und Grazyna hält die kleine Weihnachtstüte hoch. Nein, er wolle nichts kaufen, wehrt der Fahrer ab. Es ist ein Geschenk, sagt die gebürtige Polin in polnischer Sprache, ein Geschenk vom Nikolaus. Dann erst öffnet sich die Wagentür, die Tüte wandert mitsamt der Karte, auf der Danke in 13 Sprachen geschrieben steht, in den Truck auf dem Autohof nahe der A1. Dort stehen an diesem Sonntag über 100 LKWs, die darauf warten, am späten Sonntagabend oder frühen Montagmorgen wieder weiterzufahren und jene Güter zu transportieren, die andere brauchen.</p>
<p>Mit Yvonne Willicks hat die KAB-Aktion „Nikolaus im Fahrerhaus“ eine prominente und engagierte Schirmherrin. Willicks verschenkt an diesem regengrauen Adventssonntag auf einem Parkplatz an der A40 mit zwei KAB-Gruppen aus Neunkirchen-Vluyn und Moers-Kapellen fast 100 Tüten. „In einem Land wie Deutschland, das so viel auf die Logistik auf der Straße setzt, muss man auch dafür sorgen, dass Fahrerinnen und Fahrer ihre Nächte und ihre Wochenenden menschenwürdig verbringen können“, sagt Willicks. Andere KAB-Gruppen haben Landespolitiker oder den Bürgermeister der Stadt zur Aktion eingeladen. Im Bistum Osnabrück unterstützte Weihbischof Johannes Wübbe die Aktion tatkräftig. Alle zeigen sich beeindruckt von den Begegnungen und nachdenklich über die Enge und Trostlosigkeit auf den Parkplätzen und die Lebenssituationen der Fahrer*innen.</p>
<p>„Wir haben dieses Jahr ein paar neue Aktivisten dabei“, erzählt Werner Rieke aus Recke, der bereits zum dritten Mal bei Nikolaus im Fahrerhaus mitmacht. Sie würden nun nachvollziehen können, wie emotional diese Aktion sei. „Man fühlt sich selbst beschenkt von den Reaktionen der Fahrer“, sagt er und gleichzeitig habe er und seine Mitstreiter*innen eben gesehen, wie einfach und trist die Fahrer auf den Parkplätzen leben, wie viele von ihnen oft wochenlang quer durch Europa unterwegs sind, nicht viel mehr als Parkplätze und Ab- und Auflade-Orte sehen, weit entfernt von ihren Familien und ihrer Heimat.</p>
<p>An diesem Sonntag leuchten neben den roten Tüten auch eine Reihe von Gesichtern. Johannes von der KAB Werne eilt mit einer Tafel Schokolade aus Belarus zurück zur KAB-Gruppe, ein Geschenk eines Fahrers. Dawid, LKW-Fahrer aus Polen, ist völlig überrascht, als er nach dem lauten Klopfen seine Wagentür öffnet und die Nikolaustüte statt der befürchteten Kontrolle sieht. Kaum sind die KABler winkend zum nächsten LKW weitergezogen, fotografiert er seine Tüte im Fahrerhaus und schreibt der KAB Münster folgende Mail: „<em>Vielen Dank für die Geschenke. Das war das Letzte, was ich auf dem Parkplatz erwartet hatte. Als ich den Weihnachtsmann sah, war ich so überrascht wie ein Kind an Weihnachten."</em></p>
<p>Text: Heike Honauer<br> Foto: KAB St. Quirinius/Ina Koch<br> 09.12.2025</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 04 Dec 2025 15:52:57 +0100</pubDate>
                        <title>Solidarisch-verlässliche Renten für alle Generationen</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/solidarisch-verlaessliche-renten-fuer-alle-generationen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Köln.</strong> Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) unterstützt die im Rentenpaket enthaltene Stabilisierung des Rentenniveaus und die vollständige Gleichstellung der Kindererziehungszeiten und weist die Vorwürfe mangelnder Generationengerechtigkeit entschieden zurück. Da die Maßnahmen vollständig steuerfinanziert sind, warnt die KAB vor „simplen Schuldzuweisungen“, die Jung und Alt gegeneinander ausspielen. Gleichzeitig fordert sie langfristige Sicherheit beim Rentenniveau sowie wirksame Maßnahmen gegen zunehmende Altersarmut.</p>
<p>„Generationengerechtigkeit bedeutet für uns, dass sowohl junge Menschen als auch heutige Rentner*innen auf eine solidarische und verlässliche Alterssicherung vertrauen können. Es geht nicht um ein Gegeneinander der Generationen, sondern darum, Verantwortung gemeinsam zu tragen und niemanden zurückzulassen“, so Conni Schermer, Bundesvorsitzende der Christlichen Arbeiterjugend Deutschlands (CAJ).</p>
<p>Die KAB sieht in den geplanten Reformen einen ersten notwendigen Einstieg in eine umfassendere Erneuerung der Alterssicherung. Entscheidend sei, das Rentenniveau von 48 Prozent über 2031 hinaus zu sichern, damit sowohl heutige Erwerbstätige als auch künftige Rentner*innen auf eine stabile gesetzliche Rente vertrauen können. Zugleich ist die „Aktivrente“ sehr kritisch zu bewerten. Von der hohen Steuerbefreiung profitieren insbesondere besserverdienende Rentner*innen. Soziale Ungleichheit im Alter wird dadurch verschärft.</p>
<p>Die KAB warnt davor, notwendige Reformen in den sozialen Sicherungssystemen als reine Kürzungs- oder Schulddebatten zu führen. Die gesetzliche Rentenversicherung sei eine zentrale Errungenschaft des Sozialstaats und müsse auch künftig das Fundament der Alterssicherung bleiben.</p>
<p>„Wir dürfen nicht zulassen, dass die notwendige Rentenreform auf ein reines Kürzungsprogramm reduziert wird. Eine starke gesetzliche Rentenversicherung ist ein Kernpfeiler unseres Sozialstaats – und wir werden uns dafür einsetzen, dass sie solidarisch finanziert und für alle dauerhaft sicher bleibt“, so Oliver Bühl, Mitglied des Bundesvorstands der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB). „Auch die Aktivrente ist aus Sicht der KAB keine Rentenpolitik, sondern reine Arbeitsmarktpolitik.“</p>
<p>Für eine langfristige und zukunftsfähige Reform soll eine Rentenkommission, die Ende 2025 eingesetzt wird, konkrete Vorschläge erarbeiten. Dringenden Handlungsbedarf sieht die KAB vor allem bei der wachsenden Zahl von Rentner*innen mit geringen Altersbezügen. Das Rentenmodell der KAB sieht deshalb eine garantierte Alterssicherung innerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung vor, die Altersarmut verhindert und eine würdevolle Existenz im Alter gewährleistet. Zudem fordert die KAB eine solidarische Finanzierung der Rentenversicherung. Mittelfristig müssen alle Erwerbstätigen einzahlen – einschließlich geringfügig Beschäftigter, Selbstständiger, Politiker*innen sowie perspektivisch auch Beamten*innen. Ergänzend sollen weitere Einkommensarten zur Finanzierung einer solidarischen Rente herangezogen werden.</p>
<p>Text: pd KAB Deutschlands<br> Foto: KAB<br> 04.12.2025</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 02 Dec 2025 14:54:00 +0100</pubDate>
                        <title>Nikolaus im Fahrerhaus und auf den Rastplätzen</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/nikolaus-im-fahrerhaus-und-auf-den-rastplaetzen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bistum Münster/Hildesheim/Osnabrück. </strong>„Es ist ein Hundeleben auf der Straße," sagen LKW-Fahrer*innen, die wochenlang auf den Autobahnen unterwegs sind. „Jeder, der am Wochenende über die Autobahn fährt, sieht die LKWs und ihre Fahrer*innen auf den Parkplätzen“, sagt Sigrid Audick, stellvertretende Diözesanvorsitzende der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Münster, „doch wirklich wahrgenommen werden sie kaum.“ Die Aktion „Nikolaus im Fahrerhaus 2025“ soll das ändern.</p>
<p><strong>Prominente Unterstützung: Yvonne Willicks und Peter Kossen</strong></p>
<p>Am zweiten Adventssonntag (07.12.2025) macht die KAB im Bistum Münster auf diese oft unbeachtete Berufsgruppe aufmerksam. Fast 40 Gruppen des katholischen Sozialverbandes verteilen am 7. Dezember zwischen 11 und 14 Uhr Geschenktüten an die Fahrer*innen, die den zweiten Advent auf Rastplätzen an Autobahnen in NRW und Niedersachsen verbringen müssen. Die KAB hat prominente Unterstützung: Yvonne Willicks, TV-Moderatorin, ist Schirmherr*in und verteilt mit einer Gruppe am Niederrhein die roten Tüten. Sozialpfarrer Peter Kossen ist mit einer Gruppe aus Lengerich dabei. In Osnabrück unterstützt Weihbischof Johannes Wübbe die Aktion vor Ort.</p>
<p><strong>Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen</strong></p>
<p>Doch mit Schoko-Nikolaus, Plätzchen und der Dankes-Karte in fünf Sprachen allein ändert sich für die Fahrer*innen noch nicht viel, weiß Sigrid Audick. „Wir wollen den Fahrern und Fahrerinnen an diesem Tag eine Freude machen“, sagt sie. Genauso wichtig sei es, öffentlich auf ihre schlechten Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen. Die Fahrer*innen seien wochenlang im LKW unterwegs, ohne Zugang zur ärztlichen Versorgung und ohne menschenwürdige Unterkünfte auf den Parkplätzen.</p>
<p>Dabei gäbe es bereits heute Lösungen, Erleichterungen. „Mehr Kontrollen, die die bestehenden Gesetze zugunsten der Fahrer*innen durchsetzen, kostenfreie Sanitär- und Sozialräume auf den Rastplätzen und kostenloser Zugang zu Trinkwasser“, schlägt Wolfgang Kollek, Vorsitzender der KAB Münster vor. Finanziert könnte das über eine Art „Sozialmaut“ werden, ergänzt er. Vor allem: Wer auf deutschen Autobahnen fährt, müsse auch die hier üblichen Arbeits- und Entlohnungs-bedingungen erhalten. Auch dafür gehen Aktive der KAB mit Nikolaus im Fahrerhaus am zweiten Adventssonntag auf die Straßen und Rastplätze.</p>
<p><strong>Weitere Infos:</strong><br> Stephan Eisenbart, <a href="#" data-mailto-token="nbjmup+tufqibo/fjtfocbsuAcnp.wfdiub/ef" data-mailto-vector="1">stephan.eisenbart@bmo-vechta.de</a>, Tel. 0151 14777119 und<br> Heike Honauer, <a href="#" data-mailto-token="nbjmup+qsfttfAlbc.nvfotufs/ef" data-mailto-vector="1">presse@kab-muenster.de</a>, Tel. 0162 2027350</p>
<p>Text: KAB<br> Foto: H. Honauer<br> 02.12.2025</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 20 Nov 2025 14:54:02 +0100</pubDate>
                        <title>„Die gesetzliche Rente ist das starke Fundament“</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/die-gesetzliche-rente-ist-das-starke-fundament</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lünen. „</strong>Ich stehe dazu, unser Rentensystem in Deutschland ist das stabilste der Welt.“ Kerstin Griese, Parlamentarische Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit und Soziales gab sich gleich zu Beginn der Diskussionsrunde um die Zukunft der Rente kämpferisch. Mit den Bundestagsabgeordneten Stefan Nacke, CDU und Michael Thews, SPD sowie Lucia Schneiders-Adams, Rentenexpertin der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) erläuterte und diskutierte sie über Reformen in der gesetzlichen Rentenversicherung und über das Schwarz-Rote Rentenpaket. Den Abend moderierte Annette Seier vom KönzgenHaus aus Haltern am See. Eingeladen hatte der Bezirksverband Coesfeld der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB).</p>
<p><strong>Rente auf drei Säulen</strong></p>
<p>Übereinstimmend verteidigten die drei Bundespolitiker*innen das Schwarz-Rote Rentenpaket 2025, das in den letzten Wochen medial für Furore gesorgt hatte, weil die Junge Union (JU) sich lautstark dagegen positioniert hat. Sie betonten die Bedeutung der drei Säulen der Altersvorsorge für alle Generationen – die gesetzliche und die betriebliche Rente sowie die private Vorsorge und die Vorrangstellung der gesetzlichen Rente. „Wir alle hier am Tisch sind Vertreter der ersten Säule“, bestätigte der CDU-Bundestagsabgeordnete Stefan Nacke.</p>
<p>Lucia Schneiders-Adams würdigte das Paket als Einstieg in eine Reform, die allerdings weitreichender sein müsse. Die KAB begrüße die Stabilisierung des Rentenniveaus auf 48 Prozent, die über 2031 gelten müsse, damit alle, Junge wie Alte von einer stabilen Rente profitieren können. Für die KAB seien im Paket selbst zu wenige Ansätze zur Verhinderung von Altersarmut enthalten. Sie fordert in einem neuen Rentenmodell die Einführung einer existenzsichernden garantierten Alterssicherung für alle, um Altersarmut zu verhindern.</p>
<p>Michael Thews, Bundestagsabgeordneter der SPD aus Lünen, sagte mit Blick auf die Betriebsrente, diese müsse „transparenter, einfacher und digitaler werden“, damit sie auch für kleine Betriebe und deren Beschäftigte attraktiv werde.</p>
<p><strong>Rentenpaket als Gesamtpaket </strong></p>
<p>„In Deutschland ist die gesetzliche Rente das starke Fundament“, sagte Griese, die maßgeblich an der Entwicklung des Rentenpaktes beteiligt war. Die Staatsministerin wehrte sich gegen Kritik der JU. Diese warf den Regierungsparteien vor, die Renten der derzeitigen Rentner und Rentnerinnen allein zu Lasten der jungen Generationen sichern zu wollen. Griese betonte, das Rentenpaket sei ein Gesamtpaket, es enthalte einander ergänzende Elemente wie die Stabilisierung des Rentenniveaus auf 48 Prozent, die „Mütter- und Väter-Rente“, die Aktivrente, die Frühstartrente sowie Regelungen zur Stärkung der Betriebsrenten und Verbesserungen der „Riester-Rente“. Die Aktivrente, also die Möglichkeit für Beschäftigte nach dem Renteneinstieg für bis zu 2000 Euro steuerfrei weiterarbeiten zu können, sei in Zeiten des Fachkräftemangels ein wichtiger Baustein, um Erfahrungswissen der älteren Arbeitnehmer*innen in den Betrieben zu halten und erhalten, so Griese.</p>
<p>Michael Thews, zuständig für die Altersvorsorge im Finanzausschuss, blickte kritisch auf die bisherige private Altersvorsorge und räumte ein, dass die Riester-Rente einer deutlichen Überarbeitung bedarf, um gemeinsam mit der Frühstartrente für Kinder zu einem „guten Produkt“ für die Bürgerinnen und Bürger zu werden.</p>
<p><strong>Einsatz einer Rentenkommission </strong></p>
<p>Für eine grundlegende und zukunftsfähige Rentenreform soll die Rentenkommission, die Ende des Jahres 2025 eingesetzt wird, Vorschläge erarbeiten.</p>
<p>Auf die Frage von Moderatorin Annette Seier nach den Stellschrauben, an denen die künftige Rentenkommission arbeiten muss, zählte Griese Arbeitsfelder auf wie die Höhe des Beitragssatzes, das Renteneintrittsalter, die Erwerbsminderung und Leistungen der Rentenversicherung wie Präventionsmaßnahmen und Rehabilitation. Die Staatssekretärin machte deutlich: „Das werden wir nur tun können, wenn das ganze Rentenpaket beschlossen wird.“</p>
<p>CDU-Mann Stefan Nacke wagte die Frage, ob das Rentenpaket bereits zu viele Grundlinien der Rente zementiere und so der künftigen Kommission wenig Gestaltungsspielraum lasse. Die Kommission müsse verschiedene Szenarien entwerfen, wie dem, das Menschen bei steigender höherer Lebenserwartung länger arbeiten und was das für Prävention, Arbeitsschutz und Rehabilitation für Arbeitnehmer*innen zu bedeuten habe.</p>
<p>Schneiders-Adams schlug vor, die Beitragsbasis der gesetzlichen Rentenversicherung zu verbreitern. Das Ziel sei eine solidarische Versicherung, in die alle Erwerbstätigen einzahlen, also auch geringfügig Beschäftigte, alle Selbstständigen und Beamten und Beamtinnen.</p>
<p>Zur Finanzierung der Rente, so betont Griese, zöge die SPD gerne Vermögen und weitere Einkünfte als die der Erwerbsarbeit heran.</p>
<p>Der Diskussions-Abend war ein vierstimmiges Plädoyer gegen das „Schlechtreden“ des deutschen Rentensystems. Die rund 30 Zuhörer*innen applaudierten nachhaltend.</p>
<p>Text/Foto: KAB<br> 19.11.2025</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 17 Nov 2025 14:06:28 +0100</pubDate>
                        <title>Dreimal Applaus für scheidende KAB-Mitarbeitende. </title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/dreimal-applaus-fuer-scheidende-kab-mitarbeitende</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Haltern am See.</strong> Im Rahmen einer Feierstunde verabschiedete die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Elisabeth Hönig aus Ascheberg und Pfarrer Michael Prinz aus Dinslaken, beide KAB-Diözesanleitung aus ihren Ehrenämtern sowie Josef Mersch aus Hopsten, pädagogischer Mitarbeiter des Bildungswerkes der KAB, in den Ruhestand.</p>
<p>Die Laudatoren Hermann Hölscheidt und Sigrid Audick würdigten in drei sehr persönlich gehaltenen Dankes-Reden das langjährige Engagement und die Verdienste von Hönig, Prinz und Mersch für den katholischen Sozialverband und sein Bildungswerk.</p>
<p>Michael Prinz ist der Dienstälteste der drei. Seit 2007 war er Diözesanpräses der KAB im Bistum Münster, begleitete unter anderem die Männerarbeit im Verband und war im Vorstand des Solidaritätswerkes der KAB Deutschlands, dem Weltnotwerk. Als „Kirchplatzpräses“ hat er sich einmal bezeichnet, denn, so Prinz: „Ich möchte die Sorgen, Nöte und Wünsche der Menschen hören und sie in der Kirche und im Verband zu Gehör bringen.“</p>
<p>Elisabeth Hönig war seit 2016 Mitglied der Diözesanleitung. Schwerpunkt ihres ehrenamtlichen Engagements waren die politische Frauenarbeit und der Einsatz für würdige Arbeit. Sie stand für die jährliche „Rosenaktion der KAB“ am Internationalen Frauentag und arbeitete für die KAB Münster in Gremien und Steuerungsgruppen der KAB Deutschlands mit. Ein besonderes Steckenpferd der scheidenden stellvertretenden Diözesanvorsitzenden ist die Malerei – sie verbindet sie gern mit Themen des Verbandes.</p>
<p>2011 wagte der Vermessungs-Ingenieur Josef Mersch beruflich einen neuen Anfang: Er wurde Regionalsekretär und pädagogischer Mitarbeiter des KAB-Bildungswerkes. In den vergangenen Jahren hatte der 66-Jährige vor allem Sprachkurse für Migranten und Migrantinnen im Kreis Steinfurt initiiert und organisiert und besondere Projekte wie die Ausbildung zu „Friedensmentor*innen“ begleitet. Außerdem engagierte sich Mersch schon bald nach seinem Einstieg als Mitarbeitervertreter für seine Kollegen*innen und als Qualitätsmanager für die Zufriedenheit der Seminarteilnehmenden im Bildungswerk.</p>
<p>Im Anschluss an die Feierlichkeit konnten die gut 80 Gäste aus Verband und Familien persönliche Erinnerungen und Geschichten austauschen. Geschenke wollten die drei ausscheidenden Mitarbeiter*innen nicht und die Gäste hielten sich fast daran - Freunde, Kollegen und Weggefährten zeigten ihre Wertschätzung unter anderem durch langanhaltenden Applaus.</p>
<p>Text. H. Honauer<br> Foto: KAB<br> 17.11.2025</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 13 Nov 2025 13:14:27 +0100</pubDate>
                        <title>KAB schließt Geschäftsstelle in Dülmen </title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/kab-schliesst-geschaeftsstelle-in-duelmen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dülmen</strong>. Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Bistum Münster schließt zum 31.12.2025 ihre Geschäftsstelle in Dülmen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Dülmener Büros ziehen bereits zum 03.12.2025 in das KAB-Diözesanbüro nach Münster um. Neben der Geschäftsstelle in Münster betreibt die KAB ein weiteres Büro in Wesel.</p>
<p>2002 hatte die KAB das Büro an der Bahnhofstraße in Dülmen neu eröffnet. 23 Jahre lang war es die Regionalstelle für die KAB-Ehrenamtlichen aus dem Kreisdekanat Coesfeld und den Kreisen Borken und Recklinghausen. Die Schließung beruhe auf mehreren Entwicklungen, erklärt Wolfgang Kollek, Diözesanvorsitzender der KAB. So stehen in Münster derzeit freie, geeignete Büroräume zur Verfügung. Ab Dezember arbeiten am Standort Münster vierzehn Mitarbeiter*innen für die Bereiche Rechtsschutz, Bildung und Verbandsentwicklung. „Durch eine räumliche Bündelung der Tätigkeiten möchten wir die Zusammenarbeit und den fachlichen Austausch zwischen den einzelnen Bereichen stärken“, sagt Kollek weiter. Im Büro in Wesel sind weiterhin vier Mitarbeitende der KAB beschäftigt.</p>
<p>Text/Foto: KAB<br> 13.11.2025</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 13 Nov 2025 11:56:33 +0100</pubDate>
                        <title>Abschied von den monatlichen Gebetsanregungen. </title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/abschied-von-den-monatlichen-gebetsanregungen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Münster. </strong>Seit 18 Jahren veröffentlicht die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Münster jeden Monat Gebetsanregungen. Mit der Oktober-Ausgabe endete diese Ära.</p>
<p>Die Gebetsanregungen waren spirituelle Unterstützungen der aktuellen Arbeitsthemen der KAB. „Wir wollten die Anliegen der Menschen und unseres Engagements ins Gebet bringen“, sagt KAB-Diözesanpräses Michael Prinz, der gemeinsam mit Pastoralreferent Klaus Mees aus Bocholt und Monika Thies aus dem KAB-Diözesanbüro für die Gebetsanregungen verantwortlich war. Gedacht waren sie vor allem für die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen aus KAB und Gemeinde, als Einstieg in Sitzungen und Tagungen oder zur Gestaltung von thematischen Gottesdiensten.&nbsp;Nun erschien die letzte Ausgabe mit dem Thema „Menschwürde und Arbeit“. Pfarrer Michael Prinz beendet beim nächsten Diözesanausschuss (15.11.2025) seine Zeit als Diözesanpräses der KAB.&nbsp;„Wir beenden unsere gute Zusammenarbeit mit einem lachendenden und einem weinenden Auge“, sagt Prinz mit Blick auf das ganze Redaktionsteam.</p>
<p>Ganz ohne spirituelle Anregungen müssen die bisherigen Leser*innen und Nutzer*innen der Gebetsanregungen nicht auskommen. „Wir empfehlen allen die Mutmach-Impulse, die monatlich auf <a href="http://www.kab-muenster.de" target="_blank">www.kab-muenster.de</a> erscheinen“, sagt Prinz stellvertretend für das ganze Redaktionsteam.</p>
<p>Die KAB Münster bedankt sich herzlich bei Michael Prinz, Klaus Mees und Monika Thies für ihre Arbeit und die Gebetsanregungen der vergangenen Jahre.</p>
<p>Text: Heike Honauer<br> Bild: Virtuelle Kapelle, KAB</p>
<p>13.11.2025</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 12 Nov 2025 12:35:58 +0100</pubDate>
                        <title>„Nimm Platz“</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/nimm-platz</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>KAB verschickt Adventsimpulse per E-Mail.</strong></p>
<p><strong>Bistum Münster. „</strong>Nimm Platz“ ist eine Einladung und eine Aufforderung zugleich. Nimm Platz ist der Titel der Adventsimpulse, die die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) in der Advents- und Weihnachtszeit einmal wöchentlich per E-Mail verschickt. Die kurzen Texte erzählen davon, vom aufeinander Zugehen und Zuhören, vom Ankommen mit Körper und Geist und vom Beisammensein. Sie thematisieren die Aufforderung, den eigenen Platz in der Welt und im Glauben zu suchen.&nbsp;&nbsp;„Nimm Platz“ lädt ein, sich im Trubel der Adventszeit, zwischen Weihnachtsmarkt und Geschenke-Hetze, Zeit für Besinnung und Stille zu nehmen, „um den Geist der Weihnacht neu zu spüren“, sagt Ulrike Klorer, einer der Autor*innen der Impulse.</p>
<p>Vom 26.11. bis 24.12.2025 verschickt der Sozialverband einmal wöchentlich nachdenkliche Impulse an alle Interessierten. Wer die Adventsimpulse jeweils am Mittwoch erhalten will, kann sich</p>
<p><a href="/themen/spiritualitaet/anmeldung-fuer-die-adventsimpulse" target="_blank" class="button">Hier anmelden</a></p>
<p><br> Die Adventsimpulse sind Texte einer Autorengruppe aus der KAB. Sie besteht aus haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen des Verbandes.</p>
<p>Text: KAB<br> Foto: H. Honauer</p>
<p>11.11.2024</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 12 Nov 2025 11:18:53 +0100</pubDate>
                        <title>Diskussion: Die Rente unter Reformdruck.</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/diskussion-die-rente-unter-reformdruck</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lünen.</strong> Die Reform der gesetzlichen Rente ist ein Drahtseilakt: Wie kann die Rente trotz der Alterung der Gesellschaft finanziell tragfähig werden und dabei gerecht für alle Generationen?</p>
<p>Zu einem Diskussionsabend mit Experten*innen über die Zukunft der Rente lädt die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) am Dienstag, 18.11.2025 ab 19:00 ins Pfarrheim St. Ludger, Am Heikenberg 13 in 44534 Lünen-Alstedde ein. Es diskutieren Kerstin Griese, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die Bundestagsabgeordneten Dr. Stefan Nacke und Michael Thews sowie Lucia Schneider-Adams, Rentenexpertin der KAB Deutschlands. Annette Seier, stellvertretende Geschäftsführerin des KönzgenHauses in Haltern am See, moderiert die Veranstaltung.</p>
<p>Im Jahr 2024 waren laut statistischem Bundesamt 87 Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland über die gesetzliche Rentenversicherung abgesichert. Die Rente steht unter Druck: Viele jüngere Menschen vertrauen nicht mehr in das Rentensystem. Viele Ältere erwarten trotz „Lebensleistung“ Altersbezüge, die nur schwerlich für ein gutes Leben im Alter reichen werden.</p>
<p>Wie hoch darf das Renteneintrittsalter sein? Hilft es, wenn alle Erwerbstätigen – auch Beamte und Selbstständige – in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen? Diese und viele andere Fragen sind die Themen des Abends.</p>
<p>Alle Interessierten sind eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.</p>
<p>Informationen: KAB Büro Dülmen, Tel. 0251-60976702</p>
<p>Text: KAB<br> Foto: by <a href="https://pixabay.com/users/alexas_fotos-686414/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1553351" target="_blank" rel="noreferrer">Alexa</a> from <a href="https://pixabay.com/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1553351" target="_blank" rel="noreferrer">Pixabay</a></p>
<p>11.11.205</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 12 Nov 2025 09:25:36 +0100</pubDate>
                        <title>KAB fordert: Gerecht Fair-teilen und Verantwortung übernehmen! </title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/kab-fordert-gerecht-fair-teilen-und-verantwortung-uebernehmen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wiesbaden. </strong>Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) fordert die Bundesregierung auf, sich auf europäischer Ebene für ein starkes Lieferkettengesetz einzusetzen und dessen Umsetzung in Deutschland konsequent zu kontrollieren.</p>
<p>„Grundsätzlich ist klar: Unternehmen tragen Verantwortung zur Sicherung der Menschenrechte entlang ihrer gesamten Handelsbeziehungen“, betont Sarah Prenger, Bundesvorsitzende der KAB. Diese Verantwortung sei kein Ersatz staatlicher Aufgaben und keine unnütze Bürokratie – im Gegenteil: Klare gesetzliche Regeln erleichtern es Unternehmen, ihrer Pflicht nachzukommen.</p>
<p>Außerdem setzte der Sozialverband bei seiner Sitzung im Bundesauschuss mit dem Beschluss „Gerecht FAIR teilen“ ein deutliches Zeichen für Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit. Die KAB will nachdrücklich die sozial-ökologische Transformation aktiv mitgestalten – auf Basis der katholischen Soziallehre, mit Blick auf die Enzyklika „Laudato Si“ und im Bewusstsein der globalen Verantwortung. Mit Aktionen, Kampagnen und Bildungsarbeit will der Verband diesem selbstgestellten Auftrag nachkommen.</p>
<p>„Es sollte längst klar sein, dass Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft nicht getrennt voneinander betrachtet werden können“, so Dr. Timo Freudenberger vom Bundesvorstand der KAB. „Leider zeigen politische Entscheidungen der letzten Jahre, vor allem aber aktuelle Weichenstellungen der schwarz-roten Koalition, dass wir uns eher von dieser Erkenntnis entfernen. Wir wollen dagegenhalten – mit Aktionen und Kampagnen, die auf Gerechtigkeit, Solidarität und Nachhaltigkeit beruhen.“</p>
<p>Die KAB nennt ihre zentralen Handlungsfelder: Lebensstile sollen nachhaltig ausgerichtet, solidarische Wirtschaftsmodelle gestärkt, Mitbestimmung gefördert und soziale Sicherungssysteme zukunftsfähig gestaltet werden. Dabei soll auch der Einsatz von sogenannter KI hinsichtlich des Gemeinwohles und der Fokussierung auf den Menschen und seiner Würde betrachtet werden. Ziel ist ein verantwortungsvolles Handeln, das Gerechtigkeit, Solidarität und Nachhaltigkeit vereint.<br> <br> Der Verband bekräftigt seine Verpflichtung, soziale Gerechtigkeit und ökologische Verantwortung zusammenzudenken und setzt ein deutliches Signal: Für eine gerechtere Welt braucht es Haltung, Solidarität und den Mut zur Veränderung.</p>
<p>Die Beschlusstexte sind hier abrufbar:</p>
<p><a href="https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/unternehmen-muessen-verantwortung-fuer-menschenrechte-uebernehmen" target="_blank">https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/unternehmen-muessen-verantwortung-fuer-menschenrechte-uebernehmen</a></p>
<p><a href="https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/gerecht-fair-teilen-katholische-arbeitnehmer-bewegung-fordert-entschlossene-sozial-oekologische-transformation" target="_blank">https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/gerecht-fair-teilen-katholische-arbeitnehmer-bewegung-fordert-entschlossene-sozial-oekologische-transformation</a></p>
<p>Foto: KAB Deutschlands<br> 11.11.2025</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 08:38:14 +0100</pubDate>
                        <title>Christliche Solidarität als Auftrag unserer Zeit</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/christliche-solidaritaet-als-auftrag-unserer-zeit-1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>KAB zum Weltmissionssonntag 2025: „Missionare der Hoffnung unter den Völkern“</strong></em></p>
<p><strong>Köln.</strong> Anlässlich des diesjährigen Weltmissionssonntags am 26. Oktober 2025 unter dem Leitwort „Missionare der Hoffnung unter den Völkern“ stellt die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) fest: Hoffnung lebt da, wo Menschen füreinander einstehen – über Kontinente hinweg.</p>
<p><strong>Das Weltnotwerk der KAB: Missionare der Hoffnung durch solidarisches Handeln</strong></p>
<p>Mit ihrer internationalen Solidaritätsaktion, dem Weltnotwerk, setzt die KAB diese Hoffnung seit Jahrzehnten in die Tat um. Dort, wo Armut, Ausbeutung oder Perspektivlosigkeit den Alltag prägen, ist das Weltnotwerk ein Partner für konkrete Solidarität – und für Arbeit in Würde.</p>
<p>Als Sozialverband mit christlichen Wurzeln engagiert sich die KAB für die ganzheitliche Befähigung von arbeitenden Menschen. Das Weltnotwerk fördert Projekte, die Aus- und Weiterbildung, den Aufbau von Genossenschaften sowie den Schutz von Arbeitnehmerrechten zum Ziel haben.</p>
<p>„Hausangestellte in Tansania leisten jeden Tag wertvolle Arbeit – und doch bleiben ihre Rechte oft unbeachtet. Zu oft führt fehlende Anerkennung zu Ausbeutung und Ungerechtigkeit. Gemeinsam mit der CWM Tansania und ihren KAB-Partnern setzen wir uns dafür ein, dass Hausangestellte gesehen, gehört und gesetzlich geschützt werden,“ erklärt Hildegard Lülsdorf, Vorsitzende des Weltnotwerks.</p>
<p><strong>Glaubenszeugnis durch gerechte Arbeit</strong></p>
<p>Die KAB versteht ihre internationale Arbeit auch als zeitgemäße Form der Glaubensverkündigung. Sie ist überzeugt: Wer sich für menschenwürdige Arbeitsbedingungen, gerechte Löhne und Teilhabe einsetzt, lebt das Evangelium im Alltag. Der Weltmissionssonntag ist eine Einladung zur gelebten Hoffnung, deshalb rufen die KAB und das Weltnotwerk gemeinsam dazu auf, Hoffnung nicht nur zu verkünden, sondern zu leben – als Kirche in der Welt und als Gemeinschaft in Solidarität.<br> &nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen zur Arbeit der KAB und des Weltnotwerks:<br> <a href="http://www.kab.de" target="_blank">www.kab.de</a> und <a href="http://www.weltnotwerk.org" target="_blank">www.weltnotwerk.org</a></p>
<p>Text/Foto: pd KAB Deutschlands<br> 23.10.2025</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 10:13:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ausstellung „Look twice“ von Elisabeth Hönig</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/ausstellung-look-twice-von-elisabeth-hoenig</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Haltern am See.</strong> Acrylbilder und Zeichnungen von Elisabeth Hönig sind bis zum 15. November 2025 im KönzgenHaus in Haltern am See zu sehen. Die Ausstellung der Aschebergerin trägt den Titel „Look twice – dann entdeckst du mehr.“</p>
<p>Die Arbeiten zeigen in Farbflächen und Farbcollagen versteckt Figuren, Gesichter und Naturelemente. Sie entstanden mit Pinsel, Spachtel und Farbrolle, teilweise ergänzt durch Zeichnungen mit Fineliner.</p>
<p>Für die ehemalige stellvertretende KAB-Diözesanvorsitzende ist das Malen und Zeichnen „eine Möglichkeit, Stress abzubauen und zu entspannen“, so Hönig. Die ersten Versuche habe sie in Workshops im KAB-Bildungswerk gemacht und viel gelernt. „Alles andere“, ergänzt sie, „entsteht einfach aus der Freude am Experimentieren.“ So verwendet sie häufig als Malfläche Material, das übrig ist und entsorgt würde wie Kalenderblätter oder ausrangierte Schlagzeugfelle. „Nach Wahlen verwende ich Wahlplakate, die nach den Wahlen in der Regel im Müll landen“, sagt sie.</p>
<p>Der Besuch der Ausstellung ist kostenfrei. Das KönzgenHaus ist dafür täglich zwischen 10 und 17 Uhr für Besucher*innen geöffnet.</p>
<p>Fragen beantwortet Elisabeth Hönig gerne: <a href="#" data-mailto-token="nbjmup+fmjtbcfui.ipfojhAu.pomjof/ef" data-mailto-vector="1">elisabeth-hoenig@t-online.de</a></p>
<p>Kreativ-Kurse und Kreativer Bildungsurlaub unter <a href="https://www.kab-bildungswerk.de/kurse/kreativitaet" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.kab-bildungswerk.de/kurse/kreativitaet</a></p>
<p><a href="/fileadmin/user_upload/kab-muenster_de/1_KAB/1_Nachrichten/2025/2025_10_Look_Twice_Ausstellungsplakat.pdf" target="_blank">Plakat Ausstellung Look twice (pdf)</a></p>
<p>Text: KAB<br> Foto: privat</p>
<p>20.10.2025</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 09:12:36 +0200</pubDate>
                        <title>„Falsche Propheten  schädigen die Demokratie“</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/falsche-propheten-schaedigen-die-demokratie</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h2>Xanten: Nikolaus-Groß-Gedenken zum Geburtstag mit Gästen aus Berlin</h2>
<p><strong>Xanten. </strong>„Wer an das Leben glaubt und ihm vertraut, den enttäuscht es nicht“. An diese feste, gläubige Überzeugung des Widerstandskämpfers Nikolaus Groß erinnerten sich im Gottesdienst Menschen der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und der St. Victor-Propstei in Xanten. Im „persönlichen Glaubenszeugnis“ anstelle der Predigt erklärte Dr. Michael Schäfers, Grundsatzreferent der KAB Deutschlands, die Aktualität des politischen Wirkens von Groß im 80. Jahr nach seiner Hinrichtung. Nikolaus Groß, seliggesprochen 2001, war zunächst Bergmann und später Chefredakteur der auflagenstarken Westdeutschen Arbeiterzeitung, die 1938 eingestellt wurde. Das 25-jährige Jubiläum der Seligsprechung wird 2026 gefeiert.</p>
<p>Zugleich wurden zur Messe in der Niederrhein-Stadt Xanten Aktive der KAB des Erzbistums Berlin mit dem „Licht von Xanten“ ausgezeichnet. Jährlich wird dafür vom NRW-weiten Arbeitskreis Nikolaus Groß eine Kerze gesegnet und als Licht verliehen – sie steht für Arbeit der Geehrten im Geist des Nikolaus Groß. Die Berliner pflegen seit Jahrzehnten am Gefängnis und der früheren Hinrichtungsstätte Plötzensee das Gedenken an Groß und den deutschen Widerstand. In Plötzensee wurde Groß 1945 am Strang ermordet: So verantworten die Berliner*innen dort Jahr für Jahr das politisch betende Gedenken an ihn und viele NS-Opfer. Von KAB-Widerständlern blieb nach der Verbrennung ihrer Leichen nichts, es bleibt allein das Licht und in der Xantener Märtyrer-Krypta die Nachbildung der Grubenlampe des Bergmannes. Vom Glauben angetrieben und in Sorge um die Gesellschaft sowie seine neunköpfige Familie wollte Nikolaus Groß Licht in die Dunkelheit der NS-Herrschaft tragen und für menschliche Werte aufstehen.</p>
<p>Für Dr. Michael Schäfers bleibt dieser Kampf für Menschenwürde und Demokratie besonders wichtig. Der Geist und das Tun der Widerständler sei gerade heute in Zeiten vorbildlich, wo politisch Extreme den Menschen und dem demokratischen Staat zusetzten. So erinnerte der Kölner KAB-Referent an den NS-Justizmord an Groß. Im O-Ton der Worte des Seligen belegte er das Bild des siebenfachen Vaters als Mahner und Beweger. Davon zeugte schon vor Hitlers Machtübernahme ein eindringlicher öffentlicher Appell des Kölner KAB-Widerstandskreises um Präses Otto Müller, Nikolaus Groß und Bernhard Letterhaus. In ihrem Dokument forderten sie 1932 den Reichpräsidenten Hindenburg und den deutschnationalen Kanzler Franz von Papen auf, die Weimarer Verfassung zu schützen und die Demokratie zu verteidigen.</p>
<p>,,Groß“, so Dr. Schäfers, „mahnte außerdem mit dem Aufruf ,Wehret den Anfängen´.“ Groß habe auch Katholiken kritisiert. Er beschrieb Straßenbilder dieser Jahre mit Menschen, die ,,wie falsche Propheten mit dem Kreuz auf der Fahne daherkommen und die Herzen der Menschen verwüsten.“</p>
<p>Auch heute würden einfache Parolen in Städte, über Straßen und in Dörfer getragen, Sündenböcke an den Pranger gestellt, durch Ausgrenzung und Spaltung die Demokratie und das soziale Zusammenleben vergiftet. Im Gottesdienst prangerte Schäfers auch das Reden des rechten AfD-Kopfes Björn Höcke an: „Vermisst seit 1945… Adolf, bitte melde Dich!“ &nbsp;Dr. Schäfers ergänzte das durch ein Zitat des Höcke Parteigängers Benjamin Nolte: ,,Ein homogenes deutsches Land soll werden und der ,Rest´ gehört ausgewiesen, abgeschoben…“&nbsp; Das erinnere fatal das an das Denken und den Jargon der Nazis, warnte Schäfe<br> Der KAB-Grundsatzreferent bewegte die Menschen im fast vollen Xantener Dom, sie applaudierten für seine Klarheit und seine Analysen. Im Anschluss an die Messe mit Propst Stefan Notz (Xanten) und Michael Prinz, Münsteraner KAB Diözesanpräses, trafen sich Seelsorger wie Mitfeiernde bei einer Diskussion mit Schäfers und den Berliner Gästen.</p>
<p>Text und Foto: Ulrich Wilmes</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 09:11:56 +0200</pubDate>
                        <title>Arbeitsrechte konsequent verteidigen!</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/arbeitsrechte-konsequent-verteidigen-1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Münster.</strong> Zum Welttag der menschenwürdigen Arbeit am 7. Oktober fordert der Bundesvorstand der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Deutschlands das sofortige Ende der Angriffe auf internationale Arbeitsnormen, wie sie durch die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) formuliert wurden, und Gewerkschaftsrechte. Aus Sicht der KAB müssen die Standards im Arbeitsrecht, insbesondere der Schutz von Kindern und Frauen in der Arbeitswelt weiter ausgebaut und das europäische Lieferkettengesetz gesichert werden. Auch deshalb gilt es, die Rolle und den Stand der Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) zu stärken und zu schützen.</p>
<p>Demokratie darf nicht vor den Toren der Betriebe Halt machen, daher fordert die KAB echte Wirtschaftsdemokratie konsequent einzuführen und so demokratische Teilhabe in und an der Gesellschaft weiter auszubauen. Wer den Sozialstaat angreift, greift die Demokratie an.</p>
<p>Soziale Absicherung und Beseitigung von ungleicher Verteilung müssen gesamtgesellschaftlich gelöst werden. Nur wo Teilhabe, Absicherung und Mitbestimmung zusammengehen, lebt das Gemeinwohl und damit die Grundfesten der Demokratie.</p>
<p><a href="https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/botschaft-zum-welttag-fuer-menschenwuerdige-arbeit-2025-der-wbca" target="_blank">Botschaft der Weltbewegung Christlicher Arbeitnehmerorganisationen (WBCA)</a></p>
<p>Text/Foto: KAB<br> 02.10.2025</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 17:39:40 +0200</pubDate>
                        <title>Warum Arbeitnehmer*innen Bildungsurlaub nehmen sollten… </title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/warum-arbeitnehmerinnen-bildungsurlaub-nehmen-sollten</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Was viele Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen nicht wissen: Ihnen steht Sonderurlaub von bis zu fünf Tagen im Jahr zu, um sich weiterzubilden. Das ist der Bildungsurlaub, kurz BU. Die Voraussetzungen regeln die Bundesländer selbst, in Nordrhein-Westfalen (NRW) das Arbeitnehmer-Weiterbildungsgesetz (AWbG NRW). Auf <a href="http://www.kab-bildungswerk.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.kab-bildungswerk.de</a> finden sich nun die Bildungsurlaubs-Angebote 2026.</p>
<p><strong>Was ist Bildungsurlaub?</strong><br> <br> Bildungsurlaub ist eine berufliche oder politische Weiterbildung. Er muss aber nicht auf den eigenen Beruf bezogen sein. In der Regel kann BU bis zu fünf Werktage lang sein. Bildungsurlaub verbindet Lernen mit persönlicher Entwicklung – oft in inspirierender Umgebung. So können mögliche Themen von Bildungsurlaub sein:</p><ul> 	<li>Resilienz, Entspannungstechniken und Stress-Management</li> 	<li>Leiten, Kommunikation und Rhetorik</li> 	<li>Kreativtechniken (z. B. kreatives Schreiben für den Beruf)</li> 	<li>Demokratie, Geschichte und Politik …</li> </ul><p>Die Veranstaltung verfolgt einen beruflichen oder politischen Bildungszweck und ist als Bildungsurlaub anerkannt.</p>
<p><strong>Warum Bildungsurlaub?</strong><br> <br> Das menschliche Gehirn nimmt in einer vom Alltag verschiedenen, entspannten Umgebung bereitwilliger und schneller neue Lerninhalte auf – das macht sich Bildungsurlaub zunutze. Außerdem unterstützt die Seminargruppe in Bildungsurlauben die eigene Reflexionsfähigkeit und erweitert durch Austausch untereinander den beruflichen und privaten Horizont. Ein Beispiel: Arbeitnehmer*innen, die über einen längeren Zeitraum viel Stress ausgesetzt sind, könnten Bildungsurlaub mit Entspannungstechniken für den Arbeits-Alltag beantragen, um so neue Kraft zu tanken, Stressfaktoren im Betrieb zu erkennen und insgesamt stressresistenter zu werden.</p>
<p>Kurz gesagt: BU macht offen für Neues und macht Lust auf mehr Wissen, Denken und Handeln. Das ist gut für die Demokratie und nutzt im Arbeitsleben und überall, wo selber denken gefragt ist.</p>
<p><strong>Bildungsurlaub suchen und beantragen </strong></p>
<p>Das KAB-Bildungswerk Münster und viele andere anerkannte Weiterbildungsträger bieten Bildungsurlaub an. Auf <a href="http://www.kab-bildungswerk.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.kab-bildungswerk.de</a> und <a href="http://www.bildungsurlaub.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.bildungsurlaub.de</a> sind aktuelle Seminar-Angebote zu finden. Wer BU beim Arbeitgeber beantragen will, fordert beim KAB-Bildungswerk die entsprechenden Unterlagen an, die er*sie dem Arbeitgeber zur Bewilligung vorlegen kann.</p>
<p>Text: H. Honauer<br> Foto: Dolf Maurer auf pixabay<br> 01.10.2025</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 15:15:47 +0200</pubDate>
                        <title>KAB wählt Wolfgang Kollek und Sigrid Audick an die Spitze. </title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/kab-waehlt-wolfgang-kollek-und-sigrid-audick-an-die-spitze</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Münster. </strong>Wolfgang Kollek ist der Diözesanvorsitzende der KAB im Bistum Münster. Der 69-Jährige wurde am vergangenen Samstag (27.09.2025) vom Diözesantag in seinem Amt bestätigt. Die Versammlung wählte Sigrid Audick aus Recke erneut zu seiner Stellvertreterin. Kollek und Audick bilden zusammen mit Diözesansekretär Hermann Hölscheidt, Michaela Bans, Geistliche Leiterin und Diözesanpräses Michael Prinz die Diözesanleitung der KAB Münster.</p>
<p>Der gelernte Schriftsetzer Wolfgang Kollek hat den Verband in den letzten vier Jahren mit viel Sachverstand und Dialogbereitschaft geleitet und die KAB als zuverlässigen Gesprächspartner für Politik, Kirche und Gesellschaft in Nordrhein-Westfalen gestärkt. In seiner Rede vor den Delegierten des KAB-Diözesantages hatte er seine Schwerpunkte deutlich gemacht: Er stehe für eine KAB, die sich für die Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen einsetzt. Dabei wolle er auch weiterhin eine KAB führen, die den Niedriglohnsektor scharf beobachtet und ins Visier nimmt. Wer arbeitet, muss von seinem Lohn leben können – jetzt und im Ruhestand, forderte Kollek.</p>
<p>Auch für Sigrid Audick aus Recke ist es die zweite Amtszeit als stellvertretende Diözesanvorsitzende. Die 59-jährige Bibliothekarin arbeitet in der Stadtbücherei Münster und engagiert sich unter anderem für die Frauenarbeit im Verband und in der Steuerungsgruppe für die KAB-Aktion „Nikolaus im Fahrerhaus“, die die KAB seit 2023 im Advent auf Autobahn-Rastplätzen durchführt.</p>
<p>Neben den beiden Mitgliedern der Leitung wählte die Versammlung Jonas Christopher Höpken aus Oldenburg, Inge Ossenbrink aus Vorhelm, Klaus Schakulat aus Dorsten und Gertrud Vorholt aus Borken in den Vorstand der KAB.</p>
<p>Elisabeth Hönig aus Ascheberg kandidierte nach zwei Amtszeiten als stellvertretende Vorsitzende nicht nochmal. Gemeinsam mit Diözesanpräses Michael Prinz wird sie im November offiziell aus dem KAB-Leitungsteam verabschiedet.</p>
<p>Text: KAB<br> Foto: Heike Honauer<br> 27.09.2025</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 11:20:00 +0200</pubDate>
                        <title>KAB trauert um Martin Peters. </title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/kab-trauert-um-martin-peters-1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Münster. </strong>Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung trauert um ihren langjährigen Rechtssekretär i.R. Martin Peters. Von 1977 bis 2016 arbeitete der gelernte Elektroinstallateur und spätere Sozialsekretär Peters als Berater und Vertreter in Arbeits- und Sozialrechtsfragen beim Berufsverband der KAB Münster. Unzählige Frauen und Männer hat er in dieser Zeit in strittigen Rechtsfragen klug und mit großer Empathie beraten und seine Klienten und Klientinnen vor Gericht erfolgreich vertreten.</p>
<p>Ob als Referent bei Schulungen von Betriebs- und Personalräten oder bei der Beratung von Mitarbeitervertretungen in kirchlichen Einrichtungen, überall verstand es Martin Peters den trockenen juristischen Stoff sehr unterhaltsam und plausibel zu vermitteln. Seine praktischen Erfahrungen aus der Arbeit als Rechtssekretär ließ er in sozialpolitische Positionierungen der KAB fließen. So war Peters einer der Väter des „garantierten Grundeinkommen“-Modells, das die KAB Deutschlands bis heute vertritt. „Seine Tätigkeit bei der KAB war für Martin Peters viel mehr als ein Job“, würdigt KAB-Diözesanpräses Michael Prinz den verstorbenen Kollegen. Tief verwurzelt im Glauben sei auch sein berufliches Engagement gewesen. „Die Soziallehre der Kirchen war für Martin Peters Richtschnur und Antrieb für seinen Einsatz für die Rechte von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen“, sagt Prinz weiter.</p>
<p>Unvergessen ist seinen Kollegen*innen neben all seinem Fachwissen und seiner Rechts-Expertise der grandiose, immer tiefgründige Humor von Martin Peters. So habe er, erinnert sich seine Rechtschutz-Kollegin Marion Stichling-Isken, so manches Gespräch mit den Dienstgebern augenzwinkernd und dennoch ernstgemeint so begleitet: „Sie können das so machen, aber dann ist es eine Sünde.“</p>
<p>Nun ist der Glandorfer KAB-Mann am 12. September 2025 im Alter von 74 Jahren nach längerer Krankheit verstorben.</p>
<p>Text: Heike Honauer<br> Foto: Monika Thies<br> 16.09.2025</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 10:27:00 +0200</pubDate>
                        <title>Christliche Werte und soziales Handeln</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/christliche-werte-und-soziales-handeln-1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ochtrup.</strong> Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Nordmünsterland hat bei ihrer Bezirksversammlung in Ochtrup ihr Leitungsteam gewählt: Werner Rieke aus Recke, Heike Mulder, Renate Engbert, Dieter Hast aus Mettingen, Ludger Bußmann und Christian Baartz aus Ibbenbüren. Bezirkspräses ist Pfarrer Clemens Döpker aus Greven. Die stellvertretende KAB-Diözesanvorsitzende Elisabeth Hönig dankte allen, die sich zur Wahl für diese Leitungsämter gestellt hatten. Zuvor hatte Bürgermeisterin Christa Lenderich das Engagement der KAB gewürdigt und besonders deren Auftrag, christliche Werte und soziales Handeln in die Gesellschaft zu bringen, herausgehoben.</p>
<p>Unter der Fragestellung „Grenzenlos digital – mittendrin oder abgehängt?“ hatten am Vormittag die rund 30 Delegierten aus den Ortsvereinen über die fortschreitende Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI) diskutiert. Gesprächspartner waren Benjamin Pankow, IG Metall, Jürgen Coße, MdB und Bernd Ahlmann von den Senioren Ochtrup.</p>
<p>Der Gewerkschafter Pankow beurteilte die zukünftige Nutzung von KI als „wettbewerbsentscheidend für die Unternehmen“. Sie werde Arbeitsabläufe, Arbeitsplätze, ganze Betriebe als soziale Orte massiv verändern. Pankow mahnte: „Wir müssen wachsam bleiben mit unseren Daten.“ Jürgen Coße sprach sich für eine Art „Datenverkehrsordnung“ aus, die vor allem den negativen Phänomenen wie Hass und Hetze im Netz begegnen soll. Coße betonte, wie wichtig gesellschaftliche Teilhabe an politischen Prozessen sei. Er vertraue in die Kraft der Gesellschaft, die mit Veränderungen umgehen könne, wenn man sie stark beteilige, so der Abgeordnete. Bernd Ahlmann von der Interessengemeinschaft Senioren kritisierte, dass Banküberweisungen am Schalter kostenpflichtig sind. Er wisse aus seiner Beratungsarbeit, dass gerade viele ältere Menschen Unterstützung im digitalen Leben bräuchten. Ahlmann warb dafür, grundsätzlich die Möglichkeit von analoger Teilhabe zu erhalten.</p>
<p>Eine besondere Geschichte konnte Arnold Hoppe, Vereinsvorsitzender der KAB St. Paulus Ochtrup, erzählen. Das Rednerpult, das im Raum stand, schaffte die KAB bereits 1896 an. Während der Nazi-Herrschaft konfisziert, wurde es dem Verein nach dem Krieg zurückgegeben. Irgendwann verschwand es, berichtete Hoppe, war nicht mehr auffindbar. Bis vor kurzem, da tauchte es wieder auf und war während der ganzen Versammlung als stummer Zeitzeuge dabei.</p>
<p>Text: KAB<br> Foto: Ulrike Klorer<br> 16.09.2025</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 12:13:39 +0200</pubDate>
                        <title>27. September: Diözesantag der KAB Münster. </title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/27-september-dioezesantag-der-kab-muenster</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Münster. </strong>Das Thema „New Work“, Satzungsänderungen und Wahlen stehen am 27. September 2025 auf dem Programm des Diözesantages der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Bistum Münster. Der katholische Sozialverband erwartet etwa 100 Delegierte aus sieben Bezirks- und Landesverbänden. Tagungsort ist das Johanniter Gästehaus in Münster. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer reisen ab 8:30 Uhr an – um 10:00 Uhr wird die Versammlung vom Diözesanvorsitzenden Wolfgang Kollek eröffnet. Der Diözesantag ist das höchste, beschlussfassende Gremium, das alle vier Jahre zusammenkommt.</p>
<p>Am Vormittag stellt die Diözesanleitung den Tätigkeitsbericht der letzten vier Jahre vor. Danach diskutieren und entscheiden die Delegierten über Änderungen in der Satzung.</p>
<p>Der Nachmittag steht im Zeichen der Wahlen und dem Thema „New Work“. Neben dem Vorsitzenden und seinen/ihren beiden Stellvertretungen wählen die Delegierten vier weitere Vorstandsmitglieder, die den Verband in den kommenden Jahren gestalten werden.</p>
<p>Die Kommission New Work arbeitet seit zwei Jahren an Fragen und Perspektiven, die den Wandel der Arbeitswelt und die Bedürfnisse von Arbeitnehmer*innen in den Blick nehmen. Dabei geht es um Themen wie physische und psychische Gesundheit und Mitbestimmung wie auch um eine neue gesellschaftliche Bewertung der Care-Arbeit. Der Fokus liegt dabei auf den Ressourcen der Menschen. Außerdem stellt die Kommission ihre Fragebogen-Aktion zu „New Work“ vor.</p>
<p>Ein gemeinsamer Gottesdienst um 17 Uhr beschließt die Versammlung.</p>
<p><a href="/fileadmin/user_upload/kab-muenster_de/1_KAB/1_Nachrichten/2025/25-06-14_Programm_Tagesordnung_Dioezesantag_2025_in_Muenster.pdf" target="_blank">Tagesordnung (pdf)</a></p>
<p>Text/Foto: KAB<br> 08.09.2025</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 12:06:47 +0200</pubDate>
                        <title>Erinnern und mahnen: Nikolaus Groß-Gedenkgottesdienst </title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/erinnern-und-mahnen-nikolaus-gross-gedenkgottesdienst-3</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Xanten.</strong> Zu einem Gottesdienst im Gedenken an den Seligen Nikolaus Groß und seinen Kampf gegen den Faschismus laden die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Münster und die KAB Essen am Sonntag, 28. September 2025 um 11:30 Uhr in den Dom nach Xanten ein.</p>
<p>Im Gottesdienst spricht Dr. Michael Schäfers, politischer Referent der KAB Deutschlands. Seine Predigt trägt den Titel: „<strong>Demokratie wahren und stärken“.</strong> Der KAB Diözesanverband Berlin wird mit dem „Licht von Xanten“ für sein Engagement bei der Ehrung der Opfer der Nationalsozialisten ausgezeichnet. Die KAB Berlin erinnert jedes Jahr im Januar an der Gedenkstätte in Berlin an Nikolaus Groß und sein Vermächtnis.</p>
<p>Den Gottesdienst am 28.09.25 in Xanten zelebrieren Domprobst Stefan Notz und KAB-Diözesanpräses Michael Prinz. Nach dem Gottesdienst besteht die Möglichkeit zum Mittagsimbiss und Austausch mit Dr. Michael Schäfers.</p>
<p><a href="/fileadmin/user_upload/kab-muenster_de/1_KAB/1_Nachrichten/2025/2025_09_28_NG-Gedenkgottesdienst_Xanten.pdf" target="_blank">Plakat Gedenkgottesdienst Nikolaus Groß (pdf)</a></p>
<p>Foto: privat<br> 05.09.2024</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 14:07:05 +0200</pubDate>
                        <title>Mitmachen: Umfrage zu New Work</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/mitmachen-umfrage-zu-new-work</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Münster. </strong>Schon mal überlegt, wie viele Zeit man so täglich für Job, Hausarbeit und Familiensorge braucht? Oder ob selbstständiges Arbeiten im Job erwünscht ist? Wie könnte das alles in einer besseren Form von Arbeit und Leben, in New Work, aufgehen?</p>
<p>Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Münster will herausfinden, wie Menschen heute in den verschiedenen Lebensbereichen arbeiten und was sie sich für die Zukunft wünschen. „Wir wollen wissen, was den Menschen tatsächlich unter den Nägeln brennt“, sagt Wolfgang Kollek, KAB-Diözesanvorsitzender und Mitglied der Kommission New Work.</p>
<p>Jeder und Jede kann an der Umfrage auf <a href="https://forms.gle/nnyi5PaTmkg7m1P17" target="_blank" rel="noreferrer">forms.gle/nnyi5PaTmkg7m1P17</a> teilnehmen. Kollek wünscht sich viele Teilnehmende, denn „aussagekräftige Ergebnisse bekommen wir, wenn wir möglichst viele ausgefüllte Fragebogen zurückbekommen.“</p>
<p>Der Fragebogen ist auch als pdf-Datei erhältlich. Anfragen dazu bitte an <a href="#" data-mailto-token="nbjmup+xlp3Ahny/ef" data-mailto-vector="1">wko2@gmx.de</a>.</p>
<p>Hier geht es direkt zum Fragebogen: (QR-Code)</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 01 Sep 2025 10:33:28 +0200</pubDate>
                        <title>Peter Kossen spricht zum Tag für menschenwürdige Arbeit.</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/peter-kossen-spricht-zum-tag-fuer-menschenwuerdige-arbeit</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Münster. </strong>Er ist eine starke und deutliche Stimme für Menschenwürde und Gerechtigkeit in der Arbeitswelt: Pfarrer Peter Kossen aus Lengerich kritisiert seit langem, wie Menschen, vornehmlich aus Osteuropa, hierzulande „angemietet, verschlissen und dann entsorgt werden.“</p>
<p>Über „<strong>Moderne Sklaverei in der Parallelwelt einer sozialen Marktwirtschaft“</strong> spricht der engagierte Pfarrer am Dienstag, 30.09.2025 um 19:30 Uhr im Pfarrzentrum St. Clemens in Münster-Hiltrup. Eingeladen hat ihn die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) St. Clemens Hiltrup im Rahmen des Welttages für menschenwürdige Arbeit.</p>
<p>Arbeitnehmer-Freizügigkeit ist eine der großen Errungenschaften der Europäischen Union. Doch unter dem Radar der Rechtsstaatlichkeit habe sich seit 30 Jahren in der Fleischindustrie, in der Logistik und in weiteren Branchen eine Art Schattenwelt entwickelt, kritisiert Kossen. Eine „Geisterarmee von Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsmigranten“ gäbe es inzwischen. Arbeitskräfte aus Osteuropa, die wie moderne Sklaven ausgebeutet und in menschenunwürdigen Unterkünften regelrecht abgezockt würden. Peter Kossen<em> </em>wird über seine Erfahrungen und auch über die Arbeit des Vereines „Aktion Würde und Gerechtigkeit e.V.“ berichten.</p>
<p>Der „Welttag für menschenwürdige Arbeit“ ist am 7. Oktober. Seit 2008 wird er begangen. Hauptanliegen sind das Verbot von Kinderarbeit, die Gleichstellung von Frauen am Arbeitsplatz, Arbeitsschutz und soziale Sicherung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und der Abbau des Niedriglohnsektors.</p>
<p>Text: KAB<br> Foto: privat<br> 29.08.2025</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 28 Aug 2025 13:40:08 +0200</pubDate>
                        <title>Podiumsdiskussion Kommunalwahl in Oelde</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/podiumsdiskussion-kommunalwahl-in-oelde</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Oelde. </strong>Zu einer Diskussion im Vorfeld der Kommunalwahlen Nordrhein-Westfalen lädt die KAB gemeinsam mit der Kolpingfamilie am Montag, 1. September 2025 ab 19:30 Uhr im Bonhoeffer-Haus in Oelde ein. Die vier zur Wahl stehenden Bewerber und Bewerberinnen für das Amt des Bürgermeisters in Oelde haben ihre Teilnahme zugesagt. Es sind: Amtsinhaberin Karin Rodeheger (nominiert von CDU und FDP), Barbara Köß (Die Grünen), Uli Schwieder (Volt) und Einzelkandidat Hermann Wiebe.</p>
<p>Dieter van Stephaudt, Leiter der Familienbildungsstätte Oelde, moderiert die Veranstaltung.</p>
<p>Im Anschluss an die Gesprächsrunde mit den Kandidaten und Kandidatinnen zur Bürgermeisterwahl haben Vertreter der zur Wahl stehenden Parteien kurz die Gelegenheit, ihr Statement zur Wahl abzugeben.</p>
<p>Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht nötig.</p>
<p>Text: Bernd Kerkhoff/KAB</p>
<p>Foto: KAB<br> 27.08.2025</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 19 Aug 2025 11:22:23 +0200</pubDate>
                        <title>Grenzenlos digital? - Bezirksversammlung der KAB Nordmünsterland diskutiert und wählt. </title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/grenzenlos-digital-bezirksversammlung-der-kab-nordmuensterland-diskutiert-und-waehlt</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ochtrup. </strong>Ob online-banking privat oder digitale Vernetzung am Arbeitsplatz, die Digitalisierung verspricht Vereinfachung und Beschleunigung. Viele Menschen erleben jedoch auch Überforderung, Arbeitsverdichtung, Stress und Ausgrenzung. Welchen Gestaltungsspielraum haben Politik und Gewerkschaften, um dem entgegen zu wirken?</p>
<p>Um diese Fragen geht es bei der Bezirksversammlung der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Nordmünsterland am 13.09.2025 im Pfarrheim St. Luidger in Ochtrup. Unter der Überschrift „Grenzenlos digital – mittendrin oder abgehängt?“ diskutieren der Bundestagsabgeordnete Jürgen Coße/ SPD, der Gewerkschafter Benjamin Pankow von der IG Metall und Bernd Ahlmann von der Interessengemeinschaft (IG) Senioren Ochtrup mit den Teilnehmenden der Versammlung. Es moderiert Elisabeth Hönig, stellvertretene Diözesanvorsitzende der KAB Münster.&nbsp;</p>
<p>Der Tag startet um 9.00 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kirche St. Lamberti. Um 10.30 Uhr beginnt die Diskussion „Grenzenlos digital- mittendrin oder abgehängt?“ in Form eines „Speed-Datings“. Nach einem kurzen Eingangsstatement stellen sich die Referenten Jürgen Coße, Benjamin Pankow und Bernd Ahlmann den Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmern an jeweils einem Kleingruppen-Tisch. Das „Speed-Dating“ geht über drei Runden.</p>
<p>Am Nachmittag wählen die Teilnehmenden aus dem KAB-Bezirk Nordmünsterland ein neues Bezirksleitungsteam sowie eine neue geistliche Leitung. Die Versammlung endet gegen 14 Uhr.<br> Alle Interessierte sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.</p>
<p>Anmeldung unter: <a href="#" data-mailto-token="nbjmup+sfhjp.nvfotufsAlbc.nvfotufs/ef" data-mailto-vector="1">regio-muenster@kab-muenster.de</a> oder Mobil 0162 2035164.</p>
<p><strong>In Kürze:</strong><br> <br> Bezirksversammlung der KAB Nordmünsterland<br> <strong>„Grenzenlos digital – mittendrin oder abgehängt?“</strong><br> Datum: <strong>Samstag, den 13. September 2025</strong><br> Zeit: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 9.00 bis 14.00 Uhr<br> Ort: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Pfarrheim St. Luidger, Kolpingstr. 4, 48607 Ochtrup</p>
<p><em><a href="/fileadmin/user_upload/kab-muenster_de/1_KAB/1_Nachrichten/2025/2025_09_13._vorl._Tagesordnung.pdf" target="_blank">Tagesordnung (pdf) </a></em></p>
<p>Text: KAB<br> Foto: created by chat gpt</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 18 Aug 2025 10:16:46 +0200</pubDate>
                        <title>„Schöne neue Arbeitswelt“ bei Bezirksversammlung der KAB </title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/schoene-neue-arbeitswelt-bei-bezirksversammlung-der-kab</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Uedem. </strong>Vor welchen Herausforderungen stehen die aktuellen Arbeitnehmenden und die nachfolgenden Generationen? Wie wäre es, wenn die Fürsorge für die alternden Eltern oder für die Kinder ebenso wertgeschätzt würde wie der Job in der Autoindustrie? Und wie wollen Menschen zukünftig leben und arbeiten? Um diese Fragen und den Chancen von „New Work-Neue Arbeit““ geht es bei der Bezirksversammlung der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Niederrhein am Samstag, 30.08.2025 im Bürgerhaus Uedem. Die Versammlung startet um 9.30 Uhr mit einem spirituellen Impuls und den Grußworten der Gäste.</p>
<p>Dann wird Niklas Hoves von der Technologieberatungsstelle beim DGB NRW e.V, mit Blick auf die massiven Veränderungen in der Arbeitswelt seit 1945, zentrale Perspektiven auf die einer „neuen Form von Arbeitswelt“ erläutern und mit den Teilnehmenden diskutieren. Stichworte sind Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Globalisierung und der Demographischer Wandel. Moderiert wird die Veranstaltung von Wolfgang Kollek, Vorsitzender der KAB im Bistum Münster.</p>
<p>Die Bezirksversammlung endet gegen 13 Uhr mit einem Imbiss.<br> Alle Interessierten sind eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei.<br> Anmeldung telefonisch:&nbsp; 0251 60976-692 oder per Mail: <a href="#" data-mailto-token="nbjmup+sfhjp.ojfefssifjoAlbc.nvfotufs/ef" data-mailto-vector="1">regio-niederrhein@kab-muenster.de</a></p>
<p><strong><em>In Kürze: </em></strong><br> <strong>Bezirksversammlung KAB Niederrhein</strong><br> <strong>„Schöne neue Arbeitswelt – gut leben und gut arbeiten?!“</strong><br> Termin: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sa, 30. August 2025<br> Zeit:&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;9:30 Uhr bis 13:00 Uhr<br> Ort:&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<strong>Agathawall 11 in 47589 Uedem</strong></p>
<p><strong><em><a href="/fileadmin/user_upload/kab-muenster_de/1_KAB/1_Nachrichten/2025/vorl._Tagesordnung.pdf" target="_blank">Tagesordnung (pdf)</a></em></strong></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 15 Aug 2025 09:01:33 +0200</pubDate>
                        <title>Versetzungsgefährdet! KAB bilanziert 100 Tage Schwarz-Rot. </title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/versetzungsgefaehrdet-kab-bilanziert-100-tage-schwarz-rot</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Köln.</strong> „Als Schülerin wäre die Schwarz-rote Koalition zum jetzigen Zeitpunkt stark versetzungsgefährdet“, so Oliver Bühl, Vorstandsmitglied der KAB. Der Berufs- und Sozialverband blickt vor allem auf die Bereiche Sozial- und Umweltpolitik. Wegen des Bashings von Bürgergeldempfänger:innen und der gleichzeitigen Realisierung von Steuervergünstigungen, die zu rund 69% ausschließlich den reichsten 10% der Bevölkerung zugutekommen, erteilt die KAB der Regierung Merz eine glatte Sechs.</p>
<p>„Nicht nur ein Ungenügend, sondern ein absolutes No-Go“, so Bühls Kollegin im KAB-Vorstand Sarah Prenger, seien die in diesem Zusammenhang vom Bayrischen Ministerpräsidenten ins Spiel gebrachten Vorschläge für eine Überführung ukrainischer Geflüchteten aus dem Bügergeldbezug in Leistungen auf Grundlage des Asylbewerber:innenleistungsgesetzes. Dies reduziert die Leistungen um rund 100 €, ist aber gleichzeitig eine ebenso teure wie hochbürokratische Maßnahme. Zum anderen aber vertieft diese Rhetorik und Charmeoffensive in Richtung rechter Rand die wachsende Spaltung der Gesellschaft, indem sie eine weitere Gruppe auf die Liste der Sündenböcke setzt.</p>
<p>Auch für die bisherige Umweltpolitik gibt es keine wirklich bessere Zensur. Grund hierfür sind die Rückkehr zu fossilen Brennstoffen, die Schaffung neuer Abhängigkeiten bei Gasimporten z.B. aus den USA und die Abkehr von den Klimazielen. Nach Ansicht Prengers wird hier klassische Klientelpolitik betrieben. Gleichzeitig werde mit der Streichung der Strompreissenkung eines der zentralen Wahlkampfversprechen gebrochen. „Wir erleben hier ein Zunichtemachen der Energiewende ungeahnten Ausmaßes“, so das ernüchternde Zwischenfazit. Die KAB warnt auch hier vor den katastrophalen Folgen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Denn diejenigen, die in sozio-ökonomisch schwierigen Verhältnissen leben und täglich sparen müssen, sind durch ihre Lebensumstände den Folgen des Klimawandels am stärksten ausgesetzt. Ganz zu schweigen von den Ländern des Südens.</p>
<p>Verhalten zustimmend äußert sich der KAB-Vorstand zur Rentenpolitik der Koalition. Hier sei es richtig, ein Signal für die Stabilität der Altersbezüge zu senden. Gleichzeitig müsse aber alles dafür getan werden, insbesondere Frauen aus der Teilzeitfalle zu holen und damit vor Altersarmut zu bewahren. Vor allem aber komme die Regierung nicht umhin, endlich eine Reform auf den Weg zu bringen, die den Namen verdiene und sich nicht scheue, die Verteilungsgerechtigkeit und soziale Sicherungsgarantien zum entscheidenden Maßstab zu erheben.&nbsp; Mittel hierfür können die effektive Ausgestaltung des Tariftreuegesetzes sowie die konsequente Orientierung des Mindestlohns an der allgemeinen Inflations- und Lohnentwicklung sein. Aber nicht nur in diesem Bereich, sondern insgesamt müsse die Koalition endlich entschieden in den gesellschaftlichen Zusammenhalt investieren. „Wenn CDU und CSU die Sozialpolitik der Regierung im Sinne der christlichen Soziallehre gestalten würden, könnten sie im schulischen Vergleich ihre Versetzung noch retten“, so Bühl und Prenger.</p>
<p><em>Text: KAB Deutschlands<br> Foto: Juliane Sonntag / photothek/ bundestag.de </em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 12 Aug 2025 15:18:57 +0200</pubDate>
                        <title>Vortrag „Demokratie schützen – Gefahr von Rechts“</title>
                        <link>https://www.kab-muenster.de/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/vortrag-demokratie-schuetzen-gefahr-von-rechts</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Haltern am See. &nbsp;</strong>Zu einem Vortrag und Gespräch über „Demokratie schützen - Gefahr von Rechts“ laden die Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und die IGBCE Ortsgruppe Haltern am See am Montag, 8. September ins Josefshaus, Richthof 16 ein. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr. Referent ist Sebastian Ramnitz, Sozialarbeiter und Referent beim mobilen Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus in Niedersachsen. Ramnitz spricht darüber, wie wichtig eine klare Haltung, gelebte Werte und Beziehungsarbeit sind, um Populismus und Rassismus in Gesellschaft und Arbeitswelt aktiv entgegenzutreten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen bei Michael Gerritsen, KAB, Tel: &nbsp;02364 167727.</p>
<p>Text: KAB<br> Foto: privat</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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