KAB - Nachrichten https://www.kab-muenster.de/ Nachrichten de KAB - Nachrichten https://www.kab-muenster.de/fileadmin/tt_news_article.gif https://www.kab-muenster.de/ Nachrichten TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Tue, 20 Apr 2021 12:27:37 +0200 „Ein Kasten Bier erscheint nicht auf der Türschwelle, weil man auf eine App getippt hat ...“ https://www.kab-muenster.de/nc/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/ein-kasten-bier-erscheint-nicht-auf-der-tuerschwelle-weil-man-auf-eine-app-getippt-hat/ Experten nahmen Arbeitsbedingungen in Lieferdienste und Online-Handel unter die LupeHaltern am See. Sie liefern Pizza, bringen Heckenscheren und fahren stilles Wasser aus ... die Lieferdienste und... Experten nahmen Arbeitsbedingungen in Lieferdienste und Online-Handel unter die Lupe

Haltern am See. Sie liefern Pizza, bringen Heckenscheren und fahren stilles Wasser aus ... die Lieferdienste und Online-Händler auf den Straßen Deutschlands. Über eine halbe Million Menschen in Deutschland arbeiten inzwischen bei Lieferdiensten wie Lieferando und Flaschenpost und Unternehmen wie dem Online-Riesen Amazon. Für weniger Geld als in anderen Branchen, mit vielen „geringfügig Beschäftigten“ und fast ein Drittel aller Arbeitnehmer*innen bekommt Lohn ohne Sozialversicherung, so Professor Dr. Werner Nienhüser von der Universität Duisburg-Essen und Mitglied im Halterner Forum für Demokratie, Respekt und Vielfalt. Zusammen mit der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und der Bildungsstätte KönzgenHaus hatte das Forum zur Gesprächsrunde „Click and buy?“ im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „(Un-)Würdige Arbeit“ eingeladen.

Lennart Vogt ist Student und kennt die Arbeitsbedingungen aus eigener Erfahrung als ehemaliger Fahrer eines Getränkelieferdienstes. Er erzählte, wie ein Arbeitswerkzeug – das Smartphone mit der Bestell-App – ein Instrument der Kontrolle über die Fahrer wird. Gleichzeitig, so Vogt, sei er für das Unternehmen nicht mehr als eine „simple Nummer“ gewesen – statt eines wertvollen Mitarbeiters. Von einem Betriebsrat hatte er in seiner Zeit der Betriebszughörigkeit nie etwas gehört.

Die Frage von guten oder schlechten Arbeitsbedingungen allein an der Existenz eines Betriebsrates fest zu machen, davor warnt verdi-Gewerkschaftssekretär Karsten Rupprecht aus Dortmund. Die unnötige Befristung von Arbeitsverträgen sei ein Grundübel in der Arbeitswelt. „Wer befristet ist und darauf hofft, irgendwann einen unbefristeten Vertrag zu erhalten, der läuft schneller als er laufen muss, der packt die Pakete noch flotter, der lässt Pausen auch mal aus und schleppt sich auch mal krank zur Arbeit.“

Für Heiner Heiland von der Technischen Universität Darmstadt sind solche Verhältnisse vergleichbar mit „frühkapitalistischen Arbeitsbedingungen“: Der Mensch zählt wenig. Der Profit alles. Der Soziologe untersucht, wie die Digitalisierung die Arbeit verändert. Dazu hat er selbst als Fahrradkurier für Online-Plattformen gejobbt. Heiland stellt eine „ausgeprägte Fragmentierung“ fest. Die Beschäftigten haben wenig Kontakt untereinander, arbeiten oder „jobben“ aus sehr unterschiedlichen Gründen beim Dienstleister und kommen obendrein aus sehr unterschiedlichen Lebensverhältnissen – das seien spezifische Merkmale der Plattformarbeit, die die Durchsetzung der Arbeitnehmerinteressen in vielen Fällen erschweren.

Was nun tun? – fragte Moderatorin Ortrud Harhues vom KAB-Bildungswerk in die Runde.

Die Politik müsse dem Missbrauch von befristeten Arbeitsverträgen ein Ende setzen, sagt Karsten Rupprecht. Er warnt vor Boykott-Aufrufen. Die seien für die Beschäftigten keine Lösung. Er forderte vielmehr die Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge des Einzel- und Versandhandels in NRW, wie sie bis 2001 bestand. Dann würde der Wettbewerb zwischen Läden vor Ort und dem Online-Handel nicht weiter auf den Schultern der Beschäftigten ausgetragen werden, sondern „in den Regalen“.

Auf die Macht des Konsumenten und Kunden hofft Ex-Lieferdienst-Fahrer Lennart Vogt. „Ein Kasten Bier erscheint nicht plötzlich auf der Türschwelle, nur, weil man auf eine App getippt hat“, beschreibt Vogt, „sondern weil ein Mensch den Kasten einlädt, umherfährt, auslädt, die Treppe hochschleppt und übergibt. Keine Nummer, sondern ein Arbeitnehmer, der Respekt verdient – vom Unternehmen und vom Kunden.“

Beschäftigte der Plattformen stünden ihren Arbeitsbedingungen nicht ohnmächtig gegenüber, betont Heiner Heiland. Es gäbe inzwischen viele digital vernetzte „Fahrergruppen“, die sich über ihre Arbeit, über Missstände vor Ort und über mögliche Gegen-Schritte verständigen.

Und um die „Auspressung von Profit und die in der Betriebswirtschaftslehre weit verbreitete Idee eines Unternehmens ohne Mitarbeiter“ zu beenden, gäbe es, so Werner Nienhüsers Fazit, ja noch die Idee mit der Genossenschaft ... Stoff für weitere spannende Gesprächsrunden.

  • „Click and buy – (Un-)Würdige Arbeit?“ Bericht-Plus (pdf)


Text: Heike Honauer

Screenshot: Werner Nienhüser
19.04.2021

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kab-muenster.de Aktuelles KAB Muenster Startseite Muenster Tue, 20 Apr 2021 12:27:37 +0200
Impuls: Zum Mit machen https://www.kab-muenster.de/themen/spiritualitaet/fastenimpulse/ Ob der nachfolgende Text ein Gebet, eine Meditation oder…. ? ist, entscheidet jeder selbst. Auf jeden Fall lädt er ein, in Bewegung zu kommen. Um nachzuspüren, wie Körper und Geist miteinander... kab-muenster.de Aktuelles KAB Muenster Startseite Muenster Wed, 07 Apr 2021 07:55:00 +0200 Mitmachaktion zum Sonntag – „Ein Stück von uns“ https://www.kab-muenster.de/nc/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/mitmachaktion-zum-sonntag-ein-stueck-von-uns/ Münster. Zeit für Hobbies, Zeit mit Familie und Freunde*innen, Zeit innezuhalten und Atem zu holen ... der Sonntag ist einzigartig in der Reihe der sieben Wochentage. Seit 1700 Jahren – und weil der... Münster. Zeit für Hobbies, Zeit mit Familie und Freunde*innen, Zeit innezuhalten und Atem zu holen ... der Sonntag ist einzigartig in der Reihe der sieben Wochentage. Seit 1700 Jahren – und weil der Sonntag in diesem Jahr Geburtstag hat, feiert die KAB ihn mit der Mitmachaktion „Ein Stück von uns: Ohne Sonntag fehlt was!“

„Mein Sonntag“ auf einem Stück Stoff

Der Sozialverband ruft alle auf, denen der Sonntag am Herzen liegt, dies auf einem Stoffstück auszudrücken. 25 x 25 cm groß sollte das Stoffstück sein, das bemalt, bedruckt, beschrieben, bestickt werden kann – mit dem, was der Sonntag bedeutet. Die KAB-Regionalbüros Dülmen und Münster sammeln die Stoffstücke und nähen aus allen Einsendungen große Sonntagsdecken, die ab Juli an verschiedenen Orten im Bistum Münster gezeigt werden. Einsendeschluss ist der 4. Juni 2021. Wer will, kann sein gestaltetes Sonntagsbild unter dem Hashtag #ohnesonntagfehltunswas posten.

Sonntag ist Symbol der Freiheit.

„Bunt und vielfältig“, stellt sich Ulrike Klorer, KAB-Regionalsekretärin in Dülmen, diese Patchwork-Decken vor. „Der gemeinsame freie Tag ist ein hohes Gut und deshalb auch in unserem Grundgesetz verankert“, erklärt sie. „Der freie Sonntag ist ein Symbol der Freiheit und Kitt der Gesellschaft. Für uns Christ*innen ist er ein Geschenk Gottes, das für ein Leben in Würde nötig ist – ein Tag für den Menschen also.“

Das will die KAB mit der Kreativaktion sichtbar machen. Eine der Sonntagsdecken wird erstmals am 3. Juli 2021 in Bocholt präsentiert. Dann kann sie, so Klorer, durch das Bistum wandern und ihre Botschaft von der Schönheit des Sonntags verbreiten.
  • Mach mit bei „Ein Stück von uns – Ohne Sonntag fehlt was!“ (pdf)

Foto: Ein Stück Sonntag von Ortrud Harhues
Text: KAB ]]>
kab-muenster.de Aktuelles KAB Muenster Startseite Muenster Wed, 31 Mar 2021 10:05:50 +0200
Ostern weckt in uns das Leben. Ein Ostergruß. https://www.kab-muenster.de/nc/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/ostern-weckt-in-uns-das-leben-ein-ostergruss/ Ein leeres Grab, drei Frauen in Erschrecken und Angst – der „Ostermorgen“ beginnt nicht wirklich freudig. Das sieht der Engel beim Grab und das sieht Gott. Gott tut das, was am dringlichsten ist – er... So beginnt der Ostermorgen.

„Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten.
Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht euch den Ort an, wo er lag!
Dann geht schnell zu seinen Jüngern und sagt ihnen: Er ist von den Toten auferstanden und siehe, er geht euch voraus nach Galiläa, dort werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt. (Mt 28,1-7)


Es ist nicht die Frage, wen die Frauen suchen, sondern die Aussage: Fürchtet euch nicht!
Gott sieht die Frauen im Innersten und erkennt zunächst ihre große Angst vor dem, was sie erwartet. Ihr geliebter Meister ist am Kreuz gestorben und ins Grab gelegt worden. Ihre Zukunft, ihr Leben ist total verdunkelt. Wie soll es weitergehen? In dieses Dunkel hinein spricht Gott: Fürchtet euch nicht, euer Meister ist auferstanden. Wie ungeheuerlich. Wie unfassbar und kaum zu glauben.
Es ist die zentrale Botschaft an die Frauen: Seid mutig und gebt diese freudige Nachricht und eure Zuversicht weiter, denn Jesus lebt. Er gibt euch einen Auftrag für das Leben.

Ich selbst erkenne in der Angst der Frauen vom Ostermorgen auch meine Angst: Die Lebensbeschränkungen durch die Corona-Pandemie beeinträchtigen mein Lebensgefühl. Mir fehlen die Begegnungen und Berührungen. Ich sorge mich um Menschen, die ihre Arbeit, ihr Einkommen, ihre Zuversicht verloren haben in der Pandemie. Mir fehlt auch momentan die Aussicht auf ein gutes Leben in naher Zukunft, denn die Zahlen der Infektionen gehen immer mehr in die Höhe und wir kriegen die dritte Welle wohl nicht so gut in den Griff wie erhofft.
Ich erlebe, dass in meiner Kirche die Angst vorherrscht. Spüre voll Sorge, wie sie, meine ´Heimat‘, zerbricht. Ich bin empört über ihren Umgang mit den Verbrechen an Kindern und Jugendlichen, die Vertuschung und auch die mangelnde Verantwortung.
Und dann die unsägliche Veröffentlichung der Glaubenskongregation zu der Segnung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften. Gegen alle Erkenntnisse der Wissenschaft wird Homosexualität immer noch als Sünde bezeichnet. Diese Ignoranz ist in meinen Augen hier die Sünde.

Es ist vielerorts dunkel geworden – doch: Fürchtet euch nicht!
So sagt es der Engel zu den Frauen, zu mir und zu allen Menschen in dieser Zeit.
 
Der Bote Gottes legt das ‚Schicksal der Botschaft‘ in die Herzen der Frauen. Die Botschaft des Engels ist: Gott ist der Gott des Lebens und der Liebe. Gott schaut in die Herzen der Menschen und nicht auf das Äußere. Gott will ein gutes Leben für alle Menschen.
Ostern wird erst zur Wirklichkeit, in der Gemeinschaft der Apostel, als diese den Frauen trauen und sich selbst auf den Weg machen. Die Osterbotschaft lässt die vor Angst erstarrten Jünger lebendig werden. Ostern weckt in uns allen das Leben.

Auferstehung geht über unseren menschlichen Horizont hinaus. Ich darf sicher sein:
Gott setzt der Liebe zum Menschen keine Grenzen.
Mein Leben ist immer mehr als das, was ich sehe.
Das Leben ist mehr als das, was eine ‚Glaubenskongregation‘ meint zu definieren.

Wir dürfen jubeln an diesem Ostermorgen. Jesus, Menschenkind und Gottes Sohn, ist nicht hier im Grab. Er ist auferstanden und bei uns.

Halleluja und ein gesegnetes und Mut machendes Osterfest!

Ihr/euer
Michael Prinz
KAB-Diözesanpräses



Foto: pixabay.com]]>
kab-muenster.de Aktuelles KAB Muenster Startseite Muenster Wed, 31 Mar 2021 07:00:00 +0200
Worum geht es bei den Wahlen zu den Mitarbeitervertretungen in kirchlichen Einrichtungen? https://www.kab-muenster.de/nc/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/worum-geht-es-bei-den-wahlen-zu-den-mitarbeitervertretungen-in-kirchlichen-einrichtungen/ Am 14. April 2021 wählen rund 100.000 Mitarbeitende in Kirche und Caritas ihre Mitarbeitervertretungen (MAVen) für die kommenden vier Jahre. Ulrike Klorer, Regionalsekretärin der Katholischen...
Klorer: Alle wählen also am 14. April ...
Nowak: Die meisten. Die MAV einer Einrichtung kann auch einen anderen Termin festlegen – er muss jedoch im Zeitraum zwischen dem 1. März und dem 31. Mai liegen.

Klorer: Bei den politischen Wahlen gibt es ja ein Wahllokal, gibt es das bei MAV-Wahlen auch?
Nowak: In den Einrichtungen gibt es Wahlausschüsse. Diese Wahlausschüsse legen Wahlräume und Zeiten fest, zu denen gewählt werden kann. Diese Wahlräume und Wahlzeiten werden in den Einrichtungen bekannt gegeben. Ebenso besteht die Möglichkeit einer Briefwahl.

Klorer: Warum sollte ich überhaupt meine Stimme abgeben?
Nowak: Aufgabe der MAV ist es, die Belange der Mitarbeitenden in den Einrichtungen im Blick zu haben und sich für die Rechte der Kolleginnen und Kollegen einzusetzen. Das alleine sollte Grund genug für die Abgabe der Stimme sein. Eine hohe Wahlbeteiligung dient zudem als Zeichen für die Bedeutung der MAV in der Mitarbeiterschaft gegenüber dem Dienstgeber.

Klorer: Welche Aufgaben hat die Mitarbeitervertretung grundsätzlich und hast du ein oder zwei Beispiele, was das im Alltag bedeutet?
Nowak: Neben der grundsätzlichen Aufgabe, die Belange der Kolleginnen und Kollegen gegenüber dem Dienstgeber zu vertreten, ist die MAV beispielsweise dafür zuständig, die Rahmenbedingungen für die Urlaubsplanung mit dem Dienstgeber zu verhandeln. Im Zuge der Corona-Pandemie haben MAVen aber auch häufig einen Vertrag, also eine Dienstvereinbarung, zur Einführung und Durchführung von Kurzarbeit oder aber zum Homeoffice verhandelt.

Klorer: Aus früheren Beschäftigungen kenne ich Betriebsräte, aber Mitarbeitervertretung? Ist das nur ein anderes Wort oder gibt es Unterschiede?
Nowak: Ein Betriebsrat wird in der freien Wirtschaft gewählt. Die Basis für die Arbeit von Betriebsräten ist das Betriebsverfassungsgesetz. MAVen sind dagegen die Interessenvertretungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen und caritativen Bereich. Für die MAVen gilt die Mitarbeitervertretungsordnung als Grundlage der Arbeit. Das Betriebsverfassungsgesetz räumt den Betriebsräten auch heute noch weitreichendere Rechte ein als es in der Mitarbeitervertretungsordnung der Fall ist.

Klorer: Es gibt Kollegen und Kolleginnen, die sich zum ersten Mal zur Wahl stellen. Wo bekomme ich neben den „alten Hasen“ in der MAV sonst noch Unterstützung?
Nowak: „Herzlichen Glückwunsch zu dieser Entscheidung“, würde ich zuerst mal sagen. Die Kollegen und Kolleginnen haben sich dafür entschieden, die Arbeitsbedingungen in Ihrer Einrichtung für vier Jahre positiv mit zu gestalten. Hier finden neue und alte Hasen Unterstützung:

Die Diözesane Arbeitsgemeinschaft der Mitarbeitervertretungen im Bistum Münster, kurz die DiAG-MAV Münster, ist ein ständiger Ansprechpartner und Begleiter der MAVen im Bistum. Die DiAG vernetzt MAVen in Arbeitsgruppen nach Art der Einrichtung und nach Anwendung der Arbeitsvertragsordnungen – die AVR oder die KAVO. In diesen Gruppen findet ein regelmäßiger Austausch, auch mit Schulungsanteil, statt.

Die KAB, also die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung, im Bistum Münster ist für die Rechtsberatung und Rechtsvertretung der MAVen zuständig. Das sind meine drei Kollegen und Kolleginnen in Wesel und in Münster und ich im KAB-Regionalbüro Dülmen. Viele Fragen der MAVen lassen sich gut im Telefonat oder per Mail beantworten, so dass schnell Hilfe gewährt werden kann.

Das KönzgenHaus in Haltern hält ein umfangreiches Bildungsprogramm für MAVen bereit und startet unmittelbar nach den Wahlen mit Einführungskursen in die Mitarbeitervertretungsordnung. Hier schulen neben den hauseigenen pädagogischen Mitarbeitenden sowohl die DiAG als auch die Rechtssekretär*innen der KAB und andere kompetente Referent*innen die MAVen.

Klorer: Vielen Dank für unser Gespräch.

Dieses Interview erscheint auch in der April Ausgabe der geistreich, der Kirchenzeitung für Recklinghausen. https://geistreich-re.jimdofree.com/]]>
kab-muenster.de Aktuelles KAB Muenster Startseite Muenster Mon, 29 Mar 2021 07:30:00 +0200
„Click and buy“ – <del>(Un-)</del>Würdige Arbeitsverhältnisse? Online-Diskussionsrunde am 15.04.2021 https://www.kab-muenster.de/nc/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/click-and-buy-un-wuerdige-arbeitsverhaeltnisse-online-diskussionsrunde-am-15042021/ Pizza, Sushi, Schnitzel mit Pommes – oder doch der neue Pullover, die Heckenschere und der aufblasbare Swimmingpool: Heutzutage kann man alles direkt nach Hause bestellen. Essen wird vom Italiener um...
Aber wie geht es den Beschäftigten solcher Unternehmen? Was sind die Arbeitsbedingungen von Paketlieferern, Essenslieferdiensten oder auch den Beschäftigten in den Logistikzentren? Kann man hier von würdiger Arbeit sprechen?

Diesen Fragen widmet sich die Online-Diskussionsrunde „Click and Buy“ - (Un-)Würdige Arbeit bei Lieferdiensten & Co.“ am 15.04.2021, ab 19:00 Uhr.

Referent*innen und Gesprächspartener*innen sind:
  • Heiner Heiland, Technische Universität Darmstadt
  • Karsten Rupprecht, Gewerkschaft ver.di
  • Lennart Vogt, ehemaliger Fahrer bei Flaschenpost

Es moderieren Ortrud Harhues, Leiterin des KAB-Bildungswerkes Münster und Prof. Dr. Werner Nienhüser von der Universität Duisburg-Essen.

„Click an buy?“ ist der dritte Teil der Veranstaltungsreihe (Un-)Würdige Arbeit“ – einer Kooperationsveranstaltung von KönzgenHaus in Haltern am See, der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Bistum Münster, dem KAB-Bezirk Recklinghausen sowie dem Halterner Forum für Demokratie, Respekt und Vielfalt. Die Veranstaltung findet wegen der Pandemie online statt.

Die beiden vorangegangenen Veranstaltungen hatten sich mit den unzumutbaren Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie sowie mit der prekären Situation vieler Beschäftigter im Pflegebereich beschäftigt.

Weitere Infos hier (pdf Flyer).

Anmeldung: https://könzgenhaus.de


Text: KAB
Foto: pixabay]]>
Aktuelles KAB Muenster kab-muenster.de Startseite Muenster Wed, 24 Mar 2021 07:22:00 +0100
Save the Date: 5. Ökumenischer Klimapilgerweg 2021 https://www.kab-muenster.de/nc/kab/nachrichten/uebersicht/detailansicht/article/save-the-date-5-oekumenischer-klimapilgerweg-2021/ Europa/Bistum Münster. Der Ökumenische Klimapilgerweg führt auch 2021 durch das Bistum Münster und gibt allen Klima-Aktivisten*innen die Chance, ein Stück mit zu pilgern und sich sichtbar für ein... Europa/Bistum Münster. Der Ökumenische Klimapilgerweg führt auch 2021 durch das Bistum Münster und gibt allen Klima-Aktivisten*innen die Chance, ein Stück mit zu pilgern und sich sichtbar für ein nachhaltiges Leben einzusetzen. Im August startet der Weg in Polen und endet nach rund 1.500 gepilgerten Kilometern im Oktober in Schottland. Dieses Jahr steht der Klimapilgerweg unter den Schwerpunktthemen Mobilität und Landwirtschaft.

Die Welt-Klimakonferenz 2020 wurde um ein Jahr verschoben und soll jetzt vom 01. bis 12. November 2021 im schottischen Glasgow stattfinden. Seit der UN-Klimakonferenz 2015 in Paris (COP 21) plant die „Pilgerbasis Paris 2015“ gemeinsam mit einem breiten ökumenischen Bündnis zu jeder UN-Klimakonferenz einen neuen Klimapilgerweg. In diesem Jahr soll der Klimapilgerweg die Welt-Klimakonferenz von Katowice (2018) durch einen Zuweg aus Polen mit der COP 26 in Glasgow verbinden.

Mitte August 2021 startet der Pilgerweg in Zielona Góra in Polen und führt von dort in 77 Tagesetappen über eine Strecke von ca. 1.420 km durch Deutschland, die Niederlande, England und Schottland nach Glasgow.

Für den 29.10.2021 ist die Ankunft in Glasgow geplant. Die deutsche Strecke führt auch durch den westfälischen Teil des Bistums Münster.

Wer mitpilgern will, kann ab 13.08.2021 in Polen mit an den Start gehen, oder sich auf einem beliebig langen Stück der Pilgergruppe anschließen.

Die Wegstrecken durch das Bistum Münster finden Sie hier auf Seite 5. (pdf)

Mehr Infos auf www.klimapilgern.de


Text: Newsletter Zukunft Einkaufen Bistum Münster Ausgabe 9, Februar 2021
Foto: Heike Honauer]]>
kab-muenster.de Aktuelles KAB Muenster Startseite Muenster Wed, 24 Mar 2021 07:20:00 +0100