DIÖZESANVERBAND

Secondhand-Laden

„Manchmal schaue ich in den Kleiderschrank und finde nichts, was ich gerne anziehen möchte. Oder es fehlt mir ein Teil zum Kombinieren, oder die eine oder andere Jacke, oder das eine oder andere Kleid passen nicht mehr so richtig, oder stehen mir doch nicht so gut wie gedacht.

Einfach mal in die Stadt gehen und neues shoppen, kann man machen, macht mir aber ein schlechtes Gewissen. Dazu weiß ich zu viel, unter welchen Bedingungen Baumwolle angebaut und Wolle und Seide produziert werden und Kleidung genäht wird.

Mein Ausweg: Ich gehe zum Secondhand-Laden und schaue, was es da so gibt. Ich kann da Dinge erwerben, die sonst vielleicht im Müll gelandet wären und meine Dinge abgeben, die ich nicht mehr mag. Es gibt eine Fülle von kommerziellen Secondhand-Läden in Münster, aber auch soziale Projekte, wie der „Rote Kreuz Laden“ an der Wolbecker Straße. Dort kommt der Erlös aus dem Altkleiderverkauf sogar noch sozialen Projekten zu Gute. Und ich entdecke und probiere Kleidungsstücke, die ich mir vielleicht sonst nie angesehen hätte. Mein Stil wird bunter und individueller.

Und außer Kleidung gibt es auch Bücher, Hausrat, Möbel, fast alles, was man sucht im Secondhand-Bereich. Damit kann ich ein wenig aus dem Karussell von neukaufen, kurz nutzen, wegwerfen aussteigen. Und das macht für mich ein gutes Gefühl.“


Text: Ortrud Harhues
Foto: pixabay.com
18.04.2019

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