DIÖZESANVERBAND

13,69 € - KAB startet Mindestlohn-Petition.


Mindestlohn bleibt Armutsfalle

„Die Mindestlohnerhöhung um 15 Cent zum 1. Januar 2021 und die Erhöhung auf 10,45 Euro erst ab Juli 2022 hält Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Armutsfalle gefangen“. Dies betont KAB-Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann direkt nach Bekanntgabe der Empfehlung der Mindestlohn-Kommission. > MEHR ERFAHREN


Kenn deinen Wert! - Wir kämpfen für faire Löhne.

Eine unserer wichtigsten Aufgaben ist der Kampf gegen ungerechte Bezahlung. Unabhängig von Branche oder Berufsgruppe stehen wir allen Arbeitnehmer*innen zur Seite und fordern von Politik, Arbeitgeber*innen und Gesellschaft prekäre Arbeitsbedingungen zu verhindern und vorhandene Missstände sofort zu beseitigen.

Ein fairer Mindestlohn ohne Ausnahmen

Der gegenwärtige Mindestlohn von 9,35 €/Stunde schützt nicht vor Armut und reicht nicht aus, um soziale Sicherheit und Teilhabe zu garantieren. Insbesondere Familien leben unter permanentem finanziellem Druck. Zugleich verschärft ein so niedrig angesetzter Mindestlohn zwangsläufig das Risiko von Altersarmut. Wer ein Leben lang in Vollzeit für den Mindestlohn arbeitet, erhält eine Rente unterhalb des Hartz IV-Satzes. Deshalb fordern wir die Anhebung des Mindestlohns auf mindestens 13,69 €. Das entspricht 60 % des derzeitigen Durchschnittseinkommens und ist die Untergrenze für einen Arbeitslohn, der Menschen nicht aus dieser Gesellschaft ausschließt, sondern Ihnen einen würdevollen Platz in der Gemeinschaft ermöglicht.

Gleiche Bezahlung für Frauen und Männer

Noch immer verdienen Frauen bis zu 21 % weniger als ihre männlichen Kollegen. Das hat verschiedene Ursachen: Viele sogenannte Frauenberufe gehören zum Niedriglohnbereich und werden schlechter bezahlt, als Berufe die häufiger von Männern ergriffen werden. Ein Großteil der Familienarbeit (wie die Kindererziehung oder die Pflege von Angehörigen) wird noch immer von Frauen übernommen. Das führt dazu, dass Frauen oft nur in Teilzeit arbeiten können und in der Folge eine deutlich geringere Rente beziehen. Auch sind Frauen nach wie vor seltener in Führungs- und Spitzenpositionen vertreten. Um das endlich zu ändern, müssen wir uns fundamentale Fragen des gesellschaftlichen Miteinanders neu stellen. Deshalb fordern wir unter anderem eine Aufwertung der Erziehungs-, Familien- und Pflegearbeit gegenüber der Erwerbsarbeit – zum Beispiel in Form von Rentenpunkten. Auch die entgeltliche Besserstellung ganzer Berufsgruppen ist ein wichtiger Schritt. Wir brauchen eine breite gesellschaftliche Solidarität mit denen, die betreuen, pflegen und erziehen.

Nur gemeinsam können wir gegen diese Missstände angehen! Mach dich stark gegen ungerechte Bezahlung. Mit deiner KAB.

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Mit deiner Mitgliedschaft stärkst du unser Engagement für faire Bezahlung. Denn je mehr Menschen sich hinter unsere Ziele stellen, desto mehr Bedeutung gewinnen unsere Forderungen sowohl in der Öffentlichkeit als auch in den politischen Entscheidungsgremien.

Mit deiner Mitgliedschaft

  • ermöglichst du wichtige Aufklärungs- und Informationsarbeit, um zum Beispiel bei Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen weitverbreitete Irrtümer und Befürchtungen über den Mindestlohn wirksam zu bekämpfen.
  • hilfst du mit, die Öffentlichkeit über die Ursachen des Equal Pay-Gap aufzuklären und das Problem der ungerechten Bezahlung wirksam zu bekämpfen.
  • sorgst du dafür, dass christliche Grundwerte wie Solidarität und würdevolle Arbeitsbedingungen für alle Menschen in unserer Arbeitswelt ernst genommen und gelebt werden.


Fotogalerie zum Kampagnenstart

Weitere Infos:

KAB-Büro eingeschränkt zugänglich.

Besuche und Beratungen in einem der Büros der KAB im Bistum Münster sind für Publikum nur nach vorheriger telefonischer Absprache möglich. Sie erreichen die Büros in Münster, Dülmen, Wesel und Vechta telefonisch von Montag bis Freitag zu den üblichen Bürozeiten.

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Aufgrund der Corona-Virus-Pandemie prüfen wir jede Veranstaltung der KAB und des KAB-Bildungswerkes im Bistum Münster auf ihre Durchführbarkeit. Bitte informieren Sie sich in den zuständigen Regionalbüros und dem Diözesanbüro.

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