DIÖZESANVERBAND

Baustelle KAB: Das Fundament und die Bautrupps.

Der Bautrupp „Inhalte und Profil“ (v. li.): Sigrid Audick, Karl-Heinz Böckmann, Beate Schnittger, Klaus-Dieter Amtmann und Ortrud Harhues.
Der Bautrupp „Inhalte und Profil“ (v. li.): Sigrid Audick, Karl-Heinz Böckmann, Beate Schnittger, Klaus-Dieter Amtmann und Ortrud Harhues.

Im wahren Baustellen-Leben erledigen Bautrupps klar umrissene Aufgaben: Haus-Fundamente gießen, Straßenasphalt fräsen oder Rohre verlegen. Auch die Bautrupps der KAB haben klare Aufgaben – und dabei noch viel Platz für eigene Ideen, mit denen sie die Zukunft der KAB sichern wollen.

Die Trupps bestehen aus drei bis fünf Experten*innen – 17 ehrenamtliche und 7 hauptberufliche Mitarbeiter*innen der KAB im Bistum Münster. Das sind zum Beispiel der Bezirksvorsitzende Dietmar Stalder aus Goch, die Mitarbeiterin im KAB-Regionalbüro Kerstin Neugebauer aus Wesel, die Mitarbeitervertreterin Roswitha Meiers aus Dülmen, die Vereinsvorsitzende Beate Schnittger aus Ibbenbüren oder Vorstandsmitglied der Nikolaus-Groß-Stiftung Wolfgang Wagner aus Oer-Erkenschwick. Sie alle haben sich freiwillig für eine Mitarbeit und für ihr Bautrupp-Thema entschieden. Die sechs Bautrupps hat der Diözesanvorstand als Bauherr der Baustelle KAB ins Leben gerufen.

Die Soziallehre der Christlichen Kirchen – das Fundament.

Ein Fundament gießen muss keiner der Trupps. „Das steht“, sagt Brigitte Lehmann, KAB-Diözesanvorsitzende. Sie verweist auf das Selbstverständnis, dass die KAB unter dem Titel „Gemeinsam verrückt für Gerechtigkeit“ beschreibt. „Es bringt präzise auf den Punkt, wie wir unseren Auftrag verstehen“, so Lehmann weiter und beschreibt dies so: „Tief verwurzelt in der Soziallehre der christlichen Kirchen treten wir beharrlich, konstruktiv und kritisch für soziale Gerechtigkeit und eine menschliche Arbeitswelt ein.“ Die KAB tue dies gemeinschaftlich mit Bildung und Rechtshilfe für Arbeitnehmer*innen und ihre Familien sowie einer „leidenschaftlichen Interessensvertretung“ in Kirche, Politik und Gesellschaft.

Profil schärfen, neue Formen der Gemeinschaft und mehr.

Auf diesem Fundament stehend arbeiten die sechs KAB-Bautrupps. Über die Frage, mit welchen Themen sich die KAB in Zukunft intensiv auseinandersetzen will, diskutiert und plant der Bautrupp „Inhalte und Profil“. Ausgehend von der zentralen gesellschaftlichen Vision der „Tätigkeitsgesellschaft“ entwickelt dieser Trupp eine Art „Kompass der KAB-Themen“. „Mit dem Kompass wollen wir beschreiben, welche Themen zur KAB gehören und welche eher nicht“, erklärt Ortrud Harhues, Mitglied des Bautrupps. Themen, die herausfielen, seien nicht unbedingt weniger wichtig, erklärt sie weiter. „Aber vielleicht kann sie ein anderer Verband weitaus besser bearbeiten und darstellen als wir.“ Diese Themenschärfung sei ein wesentlicher Bestandteil der Zukunftsfähigkeit, findet Bauleitungsmitglied Ansgar Jux. „Ein klares Profil hilft anderen Menschen die KAB zu erkennen, einzuordnen, sich für oder gegen sie zu entscheiden, zu unterstützen oder die KAB weiterzuempfehlen“, erklärt er weiter.

Andere Bautrupps überlegen, wie Menschen heute „Mitgliedschaft“ wünschen und wie ein Verband ihnen hinaus attraktive Zugänge bieten könnte. Oder welche Strukturen der Verband braucht, um möglichst viele Menschen aktiv zu beteiligen und die Engagierten von zu viel Arbeit zu entlasten. Auch die Frage nach sicheren Finanzen und neuen Finanzkonzepten beschäftigen einen Bautrupp. Ein weiterer überlegt, welche Formen der Gemeinschaft neben den Ortsvereinen beide Aspekte unseres Verbandes verbinden können: Gemeinschaft und der Einsatz für soziale Gerechtigkeit. Die Erfahrungen mit gelungenen Aktionen und die Umsetzung neuer Formen politischer Arbeit in unserem Verband ist Schwerpunkt des Bautrupps „Kampagnen und Aktionen“.

Die Renovierung des Hauses KAB hat begonnen – und verspricht sehr spannend zu werden.

Fragen rund um die Bautrupps beantwortet die Bauleitung unter ansgar.jux@kab-muenster.de 


Text: Heike Honauer
Foto: KAB
23.05.2019

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