Rosendahl-Osterwick. Sie erleichtert die Arbeit von Sanitätern und Notärztinnen: Die sogenannte Notfalldose. Wilfried Sueck, Pensionär aus Coesfeld, der es sich nach einem persönlichen Erlebnis zur Aufgabe gemacht hat, die Notfalldose bekannter zu machen, informierte bei der KAB Osterwick darüber.
Sueck zeigte, was in die Dose gehört: alle gesundheitlich relevanten Informationen des Besitzers, vom eigenen Medikamentenplan über Hinweise auf Erkrankungen und Allergien bis hin zu Kontaktpersonen.
Mit einem grünen Aufkleber, auf dem mit weißen Buchstaben SOS steht, signalisiert man den eintreffenden Rettungskräften, dass eine Notfalldose vorhanden ist. Ein Aufkleber soll an der Innenseite der Haustür angebracht werden und ein zweiter an der Kühlschranktür. Denn im Kühlschrank soll die Notfalldose vorzugsweise aufbewahrt werden. „Im ersten Moment klingt das vielleicht seltsam. Doch in Wirklichkeit kann es gar keinen besseren Aufbewahrungsort geben,“ so Wilfried Sueck. Jede Wohnung besitze einen Kühlschrank und jeder weiß, dass dieser sich in der Küche befindet. Statt fremde Schubladen und Schreibtische nach benötigten Informationen abzusuchen, brauchen Ersthelfer sich nur diese aus der Kühlschranktür zu holen.
Nachdem die SOS-Dose schon weit verbreitet ist, halten die Einsatzkräfte schon automatisch Ausschau nach dem SOS-Aufkleber und somit auch nach der Dose.
Laut Sueck sollte sie in keinem Haushalt mit älteren und/oder vorerkrankten Menschen fehlen. Er lud alle Interessierten, die Informationen benötigen oder eine ähnliche Veranstaltung planen, ein, sich gerne bei ihm zu melden. Erreichbar ist er per E-Mail unter w.sueck@t-online.de oder unter Tel. 02541/85522.
Text: Ludger Knipper
Foto: KAB Osterwick
12.03.2025