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KAB-Projekt erhält Sonderpreis.


Bischof Felix Genn überreicht Martina Steenmanns (li.) und Hedi Exner (re.) den Sonderpreis für ehrenamtliches Engagement für das KAB-Projekt „Solidarität jetzt“.

Bischof Felix Genn überreicht Martina Steenmanns (li.) und Hedi Exner (re.) den Sonderpreis für ehrenamtliches Engagement für das KAB-Projekt „Solidarität jetzt“.

Münster. Mit einem Sonderpreis für ehrenamtliches Engagement wurden in diesem Jahr 18 „Corona-Projekte“ im Bistum Münster ausgezeichnet – darunter das KAB-Projekt „Solidarität jetzt“ des KAB Diözesanverbandes Münster. Über 2000 Mund-Nasen-Masken hatten Frauen und Männer für 32 soziale Einrichtungen im ganzen Bistum genäht und verschenkt. Hedi Exner aus dem Nordmünsterland und Martina Steenmanns vom Niederrhein nahmen den Preis für die KAB entgegen.

Bischof Felix Genn und die Diözesankomitee-Vorsitzende Kerstin Stegemann überreichten die Preise in der Bistums-Akademie Franz-Hitze-Haus in Münster. Bischof Genn sagte in seiner Laudatio, er sei stolz auf diejenigen, die sich dabei ehrenamtlich engagierten. „Die 18 ausgezeichneten Gruppen stehen stellvertretend für alle, die gerade vor dem Hintergrund der Corona-Situation für andere tätig wurden und noch tätig sind.“

Die stellvertretende KAB-Bezirksvorsitzende im Nordmünsterland Hedi Exner freute sich darüber, dass „unser Engagement gesehen und anerkannt wird“. Ihr Anstoß, Masken zu nähen, war ein sehr trauriger: Eine Bekannte war an Covid-19 gestorben. „Sie war erst 48 Jahre alt“, erzählte Exner. Sie habe sich dann gedacht: „Wenn durch meinen kleinen Einsatz auch nur eine Person geschützt wird und nicht erkrankt, dann hat es sich schon gelohnt.“

Hobby-Schneiderin Martina Steenmanns aus Voerde hat inzwischen über 400 Stoffmasken genäht – für die eigene Familie und Freunde, für eine örtliche Tagespflege-Einrichtung und für das KAB-Projekt. Die gebürtige Münsteranerin lobte die „sehr schön gemachte Feier der Verleihung und die begeisterte Stimmung bei allen Ausgezeichneten“. Sie selbst schätzte besonders, die Vielfalt der ausgezeichneten Projekte zu erleben, von deren Engagement zu hören. Beeindruckend sei das gewesen, sagte sie.

Der erste Preis, verbunden mit 5000 Euro, ging an die Generationen übergreifenden Präventionsprojekte „Wir für Kinder“ und „Stark in die Schule“, eine Initiative der Bürgerstiftung Tecklenburger Land in Kooperation mit dem Sozialdienst katholischer Frauen Ibbenbüren. Mit dem zweiten Preis und 3000 Euro wurde der „Arbeitskreis Indienhilfe“ in Bakum ausgezeichnet. Er unterstützt Hilfsprojekte für Mädchen, Frauen und an Lepra erkrankte Menschen in Indien. Den dritten Preis und 2000 Euro erhielt die Studierenden-Initiative „Nightline“ in Münster, ein nächtliches Sorgentelefon für Studierende.

Je eine Laudatio hielten Susanne Deusch vom Diözesankomitee und Markus Nolte, Chefredakteur von „Kirche-und-Leben.de“. Sie hatten gemeinsam mit Kerstin Stegemann und Generalvikar Klaus Winterkamp die Jury gebildet.


Text: pd/Heike Honauer
Foto: Michael Bönte, Kirche und Leben
02.09.2020


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