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KAB gegen Sonntagsöffnungen


Bundespräses Stefan Eirich.

Köln/Münster. Den gegenwärtigen Überlegungen von NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier mit Sonntagsöffnungen die Konjunktur anzukurbeln, erteilt die KAB Deutschlands eine deutliche Absage. "Wir brauchen Kaufkraft statt Kauflust", erklärte Bundespräses Stefan Eirich.


Eirich, der auch Mitglied in der bundesweiten Allianz für den freien Sonntag ist, sieht in den Vorstößen der beiden Wirtschaftsminister ein Armutszeugnis. Wenn Wirtschaftsministern bezüglich der Konjunktur nichts mehr einfiele, setzten sie jedes Mal auf Deregulierung und Ladenöffnungen an Sonntagen. "Wir brauchen statt zusätzlichen Sonntagsöffnungen einen bedeutend höheren Mindestlohn", fordert Stefan Eirich. Schon jetzt seien die Beschäftigten durch die Corona-Maßnahmen in den Geschäften vielen Belastungen ausgesetzt; sie jetzt noch am Sonntag zusätzlich arbeiten zu lassen, führt nicht nur zu Burnout, sondern erhöht auch unnötigerweise die Gefahr von Virusinfektionen.


Mindestlohn auf 13,69 Euro pro Stunde


Wer den Einzelhandel fördern will, muss den Mindestlohn im Niedriglohnbereich deutlich anheben. Der Mindestlohn ist eine Armutsfalle. "Nur wer ausreichenden Lohn hat, kann auch entsprechend konsumieren. Wir fordern deshalb eine Anhebung der Lohnuntergrenze auf 13,69 Euro", betont Bundespräses Stefan Eirich. Auch die von der Kommission vorgeschlagene Anhebung um 15 Cent ab 1. Januar nächsten Jahres löse keine Probleme. "Untere Einkommensgruppen sind auf einen existenzsichernden Lohn angewiesen und nicht auf längere Ladenöffnungszeiten an Sonn- und Werktagen".


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Text: KAB Deutschlands
Foto: Sven Reichold
06.07.2020

 

 


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