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Online-PETITION für „24-Stunden-Kräfte“.


Aachen. Wegen des Covid-19-Ausbruchs in der fleischverarbeitenden Industrie geraten nun die prekären Lebens- und Arbeitsverhältnisse der Wanderarbeiter*innen in dieser Branche in den Blick der Öffentlichkeit. Nur peripher rückt die Situation der „24-Stunden-Betreuungskräfte“ in der häuslichen Pflege in den Blick. Die überwiegend aus Osteuropa stammenden Frauen und wenigen Männer werden aufgrund ihrer finanziellen und sozialen Lebenslage ausgebeutet und wirken in einem „rechtsfreien Raum“, weil es niemanden in Deutschland gibt, der für diese Menschen zuständig ist. Die „Einzelarbeitssituation“ fördert insofern die rechtlose Situation.

Die KAB Aachen, das Selbsthilfenetzwerk Respekt und weitere Akteure aus Kirchen, Gesellschaft und Gewerkschaft haben nun eine Online Petition auf der Plattform Campact gestartet. Unter der Überschrift „Legalisierung jetzt!“ hat die Petition das Ziel der Legalisierung der Arbeitsverhältnisse der „24-Stunden-Kräfte“. Die KAB Aachen bittet um mit der Überschrift „Legalisierung jetzt!“. Wir bitten Sie um Unterstützung dieser Petition, die hier unterzeichnet werden kann: https://weact.campact.de

Mehr Infos zum Selbsthilfenetzwerk „Respekt“ finden Sie hier: https://kab-aachen.de


Text: KAB
Foto: pixabay.com
18.05.2020


KAB-Büro eingeschränkt zugänglich.

Besuche und Beratungen in einem der drei Büros der KAB im Bistum Münster sind für Publikum nur nach vorheriger telefonischer Absprache möglich. Sie erreichen die Büros in Münster, Dülmen und Wesel telefonisch von Montag bis Freitag von 09:30 – 13:00 Uhr.

Veranstaltungen abgesagt.

Die KAB im Bistum Münster sagt alle Präsenzveranstaltungen bis auf Weiteres ab. Neue Infos hier: www.kab-muenster.de und www.kab-bildungswerk.de.

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