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Manchmal feiern wir mitten am Tag ein Fest der Auferstehung!

Ostergruß von KAB Landespräses Günter Mleziva

 

Liebe Frauen und Männer der KAB,

zum bevorstehenden Osterfest sende ich Ihnen einen herzlichen Gruß!

 

Es ist still geworden in den vergangenen Wochen, Dinge und Gewohnheiten, die uns lieb geworden sind, werden vermisst. Menschen, mit denen wir ansonsten einen regelmäßigen Umgang pflegen, fehlen uns. Die Welt scheint eine „andere“ geworden zu sein.

 

In diesen Tagen gedenken wir Christen an das Leiden unseres Herrn Jesus Christus. Die Karwoche, die wir in diesem Jahr liturgisch nicht gemeinsam feiern können, spiegelt etwas von den bedrückenden Umständen wieder, in denen viele auch in unserem Land leben.

 

Die Stimmung ist gedrückt. Menschen müssen fast alle sozialen Kontakte meiden, machen sich Sorgen um Angehörige in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, die sie nicht betreten dürfen. Umarmungen, die sonst zum Leben dazugehören, werden vermieden um sich nicht zu infizieren. Der mangelnde persönliche Kontakt zu anderen kann das Gefühl von Verlassenheit erzeugen.

 

Die Karwoche erinnert uns an die Verlassenheit Jesu, der sich auch in den schwierigsten Zeiten seines Lebens nicht von Gott, SEINEM himmlischen Vater, verlassen gefühlt hat. ER vertraute dem ewigen Gott! Der Sohn Gottes spürte auch Angst, die sicherlich weltweit zahlreiche Menschen in diesen Tagen und Wochen aufgrund der Corona - Krise in sich tragen. Er fürchtete sich vor dem Leiden, welches er auf sich zukommen sah und war dennoch voller Hoffnung.

 

Dass diese Hoffnung nicht vergeblich war feiern wir am Osterfest.

 

Für seine Freunde*innen war der Tod Jesu das Aus, alle Zukunftspläne schienen zerstört, das Leben kaum noch sinnvoll.

So mag es in dieser Krise zahlreichen Menschen ergehen. Sie stehen vor einer ungewissen Zukunft! Unternehmen und Arbeitnehmer bangen um ihre Zukunft oder Existenz.

 

Am Ende der Karwoche feiern wir Christen das hochheilige Osterfest, nach den trüben Tagen der Karwoche mit ihren von Leiden und Sterben erzählenden Texten. Ostern macht uns Mut, schenkt Hoffnung und Zuversicht, dass nach bedrückenden und dunklen Zeiten immer auch ein Neuanfang steht! Ostern gibt allem scheinbar Sinnlosen einen Sinn! Ostern heißt in einfachen Worten: Dem Leben trauen! Vertrauen wir darauf, dass, wenn die Krise überwunden ist, es einen Neustart geben wird, der uns vielleicht menschlich ein wenig näher zusammenrücken lässt, der uns das Wesentliche des Lebens neu erkennen lässt.

 

Der Auferstandene lädt uns ein, auch in dieser bedrückenden Zeit all unsere Hoffnung auf IHN zu setzen, IHM zu vertrauen. Die Auferstehung Jesu lässt uns glauben, dass selbst in der Dunkelheit, die uns Angst machen kann, ein kleines Licht der Hoffnung aufleuchtet. Das Licht, welches Gott ist, der uns niemals verlässt!

 

Ich wünsche Ihnen, dass Sie diese Hoffnung in sich tragen und dadurch gestärkt durch alle Schwierigkeiten, wie diese auch aussehen, die österliche Erfahrung machen: Der Glaube an die Auferstehung von den Toten führt uns immer in eine Zukunft, die gesegnet sein wird!

 

So wünsche ich allen, die meinen Ostergruß lesen, ein gesegnetes Fest, den Segen des Auferstandenen und die Erfahrung, die wir in einem Lied besingen: Manchmal feiern wir mitten am Tag ein Fest der Auferstehung

 

Text: Günter Mleziva

Foto: Stephan Eisenbart

08.04.20


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