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Europa digital lernen


Münster. „Wer kennt Mentimeter?“, Steffi Herick, die das Bildungswerk der KAB beim Weg in die weitere Digitalisierung begleitet, erntete viele fragende Blicke. Mentimeter ist ein kleines digitales Tool mit dem Rückmeldungen von Teilnehmenden in Bildungsveranstaltungen direkt über das Smartphone eingesammelt und in Echtzeit sichtbar gemacht werden können. Über dreißig Erwachsenenbildner*innen aus acht Ländern haben dieses Tool bei ihrer Tagung im Verbändehaus im Bistum Münster mit viel Spaß und Interesse erprobt. „Diese Erfahrung nehme ich auf jeden Fall mit nach Hause“, bestätigt Brigitte Abram vom KVW den ersten Lernerfolg der Tagung.

Dieser Aussage konnten sich die anderen Teilnehmer*innen des Erasmus+ Projektes aus vollem Herzen anschließen. Zwei Tage trafen sie sich im Verbändehaus in Münster auf Einladung des Bildungswerkes der KAB um darüber zu beraten, wie Bildungseinrichtungen erfolgreich mit der Digitalisierung umgehen können. Finanziert durch die Europäische Union, haben die Teilnehmenden noch sieben weitere Austauschtreffen vor sich. Der Projektauftakt in Münster startete mit einer ausführlichen Vorstellung der beteiligten Einrichtungen aus Litauen, Polen, Ungarn, Tschechien, Südtirol, Österreich, Belgien und Deutschland. Für die KAB war ein besonderes Highlight, dass mit KVW Bildung aus Südtirol und der Volkshochschule aus Eupen zwei weitere Einrichtungen aus der Familie der EBCA beteiligt sind. „Das Projekt wird so auch den Zusammenhalt in der europäischen KAB stärken“, freut sich Ortrud Harhues vom Bildungswerk der KAB in Münster. Gemanagt wird das Projekt von Heurekanet aus Münster, das als kleine Wissenschaftseinrichtung viel Erfahrung mit der Umsetzung europäischer Projektlinien hat.

Am zweiten Tagungstag hat Dr. Martin Schoser, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft katholischer Erwachsenen- und Familienbildung in NRW e. V. (LAG KEFB) Ergebnisse mehrerer landesweiter Befragungen zur Digitalisierung der Weiterbildung und ein daraus resultierendes Fortbildungsangebot vorgestellt. Gemeinsam haben die Partner*innen des europäischen Netzwerks „bildung+digital“ dann Fragestellungen für die weitere Zusammenarbeit erarbeitet, um die Digitalisierung in der Weiterbildung voran zu bringen. Die Entwicklung eines digitalen Kompetenzrasters spielt dabei z. B. ebenso eine Rolle, wie Fragen der Kommunikation und der Didaktik und Methodik und der Datenschutz. Beim nächsten Treffen in Belgien wird es im Februar 2020 um ethische Herausforderungen gehen.

Natürlich kam auch das Kennen lernen der Stadt Münster nicht zu kurz. Nach einer musikalischen Stadtführung mit Clemens August gab es Abendessen bei Pinkus Müller. Altbierbowle war für alle Gäste eine echte Neuentdeckung.


Text: KAB
Foto: Monika Thies
07.10.2019


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