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1. Mai 2019: Menschenwürde für die Arbeitswelt


Münster/Köln. Mehr Einsatz für Menschenwürde, Mitbestimmung und Nachhaltigkeit fordert die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) gemeinsam mit der Weltbewegung Christlicher Arbeitnehmerorganisationen (WBCA) anlässlich des Tages der Arbeit 2019.

Ohne nachhaltige Entwicklung, dem Recht auf gute Arbeit und existenzsichernde Entlohnung weltweit seien Friede und Gerechtigkeit noch in weiter Ferne, so der Sozialverband.

„Arbeit gehört untrennbar zur Würde des Menschen“, sagt Hermann Hölscheidt, Diözesansekretär der KAB im Bistum Münster. Der 1. Mai sei der Tag, an dem Gewerkschaften und Arbeitnehmerverbände gemeinsam die politisch Verantwortlichen mahnen, geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen, um Arbeitnehmerrechte zu stärken. „Die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt verunsichert viele“, weiß Hölscheidt. „Viele fürchten den Wegfall ihres Jobs oder fürchten den Anforderungen der digitalen Welt nicht gewachsen zu sein. Diese Sorgen müssen von Politik und Wirtschaft ernst genommen werden.“ Außerdem schädigen prekäre Arbeitsverhältnisse und niedrige Mindestlöhne den Menschen und die Gesellschaft.

„Für uns ist der Einsatz für Arbeitnehmer*innen und ihre Rechte echtes Glaubenshandeln“, so der Diözesansekretär weiter. Arbeit ohne soziale Absicherung, ohne Arbeitsrechte und schlechte Entlohnung greife die Menschenwürde an. „Gemeinsam mit Papst Franziskus sagen wir ein „Nein“ zu einer Wirtschaft, die Menschen an den Rand drängt und sie von der Teilhabe an der Gesellschaft ausschließt.“


Text/Foto: KAB
09.04.2019


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