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Frauen hinter den Kulissen

Frauen hinter den Kulissen

Köln. Wie macht man Radio? Was passiert in einer Talkshow? Und wer macht eigentlich die Zeitung? Wie geht es Frauen in den Medien? Fragen über Fragen, die einen Besuch vor Ort in der Medienstadt Köln lohnen. Frauen aus allen Regionen der Diözese Münster trafen sich ein Wochenende lang dort, um die Welt der Medien zu erobern.

Einmal als Zuschauerin im "Kölner Treff" dabei sein und zu erleben, wie eine Sendung aufgebaut ist, war schon spannend. Viele Kameras waren auf die Talkgäste gerichtet, um sie optimal in Szene zu setzen und eine gute Unterhaltungssendung zu produzieren. Erstaunt waren die Seminarteilnehmerinnen, wie viel Menschen für einen guten Ablauf der Sendung beteiligt sind.

Frauen hinter den Kulissen

Im Domradio erlebten die Teilnehmerinnen hautnah eine Livesendung "Musiknachmittag mit Tommy Millhome" und konnten die anstrengende Arbeit des Moderators beobachten. Nebenbei hat er seine Arbeit zwischen Zuhörerwünschen und Gesprächen mit Gästen der Livesendung gut erklärt und die Seminarteilnehmerinnen sogar in die Sendung eingebunden.

Im Gespräch mit Herrn Schmitt erfuhren die Frauen wie der Sender entstanden ist und wie viel Geschick es braucht, um so einen Privatsender in der Vielfalt der Medien zu platzieren.

Frauen hinter den Kulissen

Die Journalistin und Moderatorin des Domradios Frau Becker-Huberti, zeigte den weiblichen Blick auf den Arbeitsplatz Medien. Sie schilderte wie viel Eigenleistung in einer Moderation steckt, die wir als Hörerinnen am Radio als lockeres Geplauder wahrnehmen. Aus ihrem Leben konnte sie gut erzählen wie hart die Arbeit einer freien Journalistin ist und wie sie Familie und Beruf zusammen mit ihrem Mann meistert.

Zuletzt war das Medium Zeitung im Visier der Frauengruppe. Mica Frangenberg erklärte wie die Zeitschrift "Impuls" journalistisch zusammengestellt wird. Sie konnte gut verdeutlichen, warum und wieso nicht jede Veranstaltung der KAB im "Impuls" landet. Es ist ja eine Mitgliederzeitung, die den Anspruch hat, die politische Seite der KAB zu präsentieren. Sie machte auch deutlich wie sich eine Zeitschrift immer mal wieder verändern muss, um gelesen zu werden.

Viel "Futter" für die Teilnehmerinnen, die das Gesehene und Gehörte in Gesprächsrunden reflektierten und verarbeiteten. Alle waren sich am Schluss einig, dass ihre Medienkompetenz gestiegen ist und sie nach diesem Wochenende die Medien mit ganz anderen Augen und anderem Wissen wahrnehmen.

Text/Fotos: Rosemarie Warmers
28.10.2011

 
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