DIÖZESANVERBAND

Christliche Verbände auf Erfolgsspur

Münster. "Dreifach christlich. Einfach menschlich." Unter diesem Motto waren die drei Verbände KAB, Kolping und BVEA zur Sozialwahl 2017 angetreten. Die Wahlbeteiligung lag bei 30,45 Prozent und hat sich im Vergleich zur letzten Wahl leicht erhöht. Nun stehen die Ergebnisse fest. Hannes Kreller, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmer-Organisationen (ACA) freut sich über den Ausgang der Wahl: "Die Versicherten haben auch 2017 entschieden, dass in unseren Sozialversicherungen weiterhin christlichen Werte eine Stimme haben."

Über 50 Millionen Versicherte waren bis zum 31. Mai 2017 dazu aufgefordert gewesen, über die Besetzung der Sozialversicherungsparlamente abzustimmen. Jetzt steht fest, dass auch die christlichen Verbände wieder mit am Tisch sitzen werden. Dazu zählen unter anderem die Deutsche Rentenversicherung Bund, die DAK-Gesundheit, die ikk classic sowie mehrere Berufsgenossenschaften. Kreller verweist besonders auf die Erfolge auf regionaler Ebene: Bei über 28 regionalen Sozialversicherungsträgern werden in Zukunft wieder Vertreterinnen und Vertreter aus den drei Verbänden mitbestimmen.

"Unser Engagement wurzelt in einer langen Geschichte für mehr soziale Gerechtigkeit", erklärt der ACA-Vorsitzende Kreller. "Seit über 110 Jahren ist die ACA hier aktiv. Die neu gewählten oder wieder bestätigten Mitglieder aus den einzelnen Verbänden stehen in dieser Tradition. Zu Ihrer Wahl gratuliere ich Ihnen ganz herzlich und wünsche Ihnen Kraft für die kommenden Aufgaben", so Kreller weiter.

Ergebnisse:

Bei den aktuellen Sozialwahlen sind ACA-Vertreterinnen und Vertreter bei den nachfolgenden Trägern in die Selbstverwaltungsgremien gewählt worden:

Überregionale Versicherungsträger:
Deutsche Rentenversicherung Bund
DAK-Gesundheit
ikk classic
BIG direkt gesund
Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)
Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG)
Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN)
Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG)

Regionale Versicherungsträger:
Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd
Deutsche Rentenversicherung Nordbayern
Deutsche Rentenversicherung Schwaben
Deutsche Rentenversicherung Rheinland
Deutsche Rentenversicherung Westfalen
Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg
Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover
Deutsche Rentenversicherung Oldenburg-Bremen
Deutsche Rentenversicherung Nord
Deutsche Rentenversicherung Saarland
Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz
Deutsche Rentenversicherung Hessen
Deutsche Rentenversicherung Berlin/Brandenburg
Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland

AOK Bayern
AOK Rheinland/Hamburg
AOK Nordwest
AOK Baden-Württemberg
AOK Niedersachsen
AOK Plus
AOK Rheinland-Pfalz/Saarland
AOK Hessen
AOK Nordost
AOK Sachsen-Anhalt
Unfallkasse Baden-Württemberg
IKK Südwest
Unfallkasse Berlin
IKK Gesund Plus

Quelle: www.aca-online.de
29.06.2017


ACA dankt den Unterstützer*innen

Aus dem Newsletter der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmer-Organisationen (ACA):

"Liebe Engagierte für und in der sozialen Selbstverwaltung,
vielen Dank! Wir wollen die letzte Ausgabe des Newsletters vor Bekanntgabe der Wahlergebnisse nutzen, um allen Beteiligten einen herzlichen Dank auszusprechen. Nur durch das zahlreiche Engagement konnten so viele Menschen erreicht werden. Über eine halbe Millionen Flyer wurden verteilt, zehntausende Plakate wurden aufgehängt und zig Aktionen durchgeführt. Die drei Verbände und ihre Mitglieder haben eine tolle Arbeit gemacht!

Ein herzlicher Dank gilt auch denjenigen, die sich zur Wahl gestellt haben. Die vielen Bewerbungen haben es ermöglicht, überall mit vollständigen Listen antreten zu können. Leider hat die lange Liste an Bewerbungen aber auch dazu geführt, dass nicht jeder bei der Aufstellung berücksichtigt werden konnte. An dieser Stelle gilt der Dank daher auch all jenen, die sich auf den Listen nicht wiedergefunden haben, oder auf den hinteren Plätzen kandidieren."

Anfang Juni werden voraussichtlich die ersten Ergebnisse vorliegen – die ACA schreibt: "Erste Wasserstandsmeldungen aus Berlin lassen hoffen, dass die 30-Prozent-Marke erneut deutlich überschritten wird." Das wäre ein gutes Signal für die Soziale Selbstverwaltung.

Mehr zu Sozialwahlen 2017 auf www.aca-online.de

Foto: www.sozialwahl.de
29.05.2017


Schlussspurt bei den Sozialwahlen 2017

v. li.: Herbert Beermann, AOK-Teamleiter; 3-köpfiges Aufnahmeteam vom WDR; Rudolf Schabbing, Arbeitgebervertreter im Widerspruchsausschuss; Franz Josef Nordhaus, ACA/KAB, Versichertenvertreter im Widerspruchsausschuss und Helmut Wolff, DGB, Beirat als Versichertenvertreter im Widerspruchsausschuss.

Münster. Der WDR "Lokalzeit Münsterland" hat am Mittwochabend einen Fernsehbeitrag über die Sozialwahlen in Verbindung mit der KAB und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmer-Organisationen (ACA) gesendet. Dabei wurden die Aufgaben der Widerspruchsausschüsse und der Versichertenältesten in der sozialen Selbstverwaltung dokumentiert. Franz Josef Nordhaus erläuterte die Aufgabenfelder und seine regionale Tätigkeit. Als Studiogast gab abschließend der DGB-Regionsgeschäftsführer Wilfried Lange aus Münster noch einige Hinweise zur noch bis zum 30.05.17 stattfindenden Sozialwahl. Es wird deutlich, warum sich wählen unbedingt lohnt ...

Sozialwahl – Was machen die gewählten Vertreter eigentlich? …

Text: KAB
Foto: AOK Nordwest
18.05.2017


Krankheit darf kein Armutsrisiko sein.

Annette Seier.

Derzeit können Millionen Versicherte in Deutschland bei den Sozialwahlen über ihre Vertreter*innen in den Selbstverwaltungsgremien der Sozialversicherungsträger abstimmen. Annette Seier ist stellvertretende Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmer-Organisationen (ACA) und KAB-Referentin aus Haltern am See. Sie kandidiert über die Liste der ACA und erzählt im Interview, warum Sozialwahlen wichtig sind.

Frage: So viele Wahlen in diesem Jahr – warum soll ich mich an der Sozialwahl beteiligen?
Weil es meine Chance als Versicherte*r ist, direkt meine ehrenamtlichen Vertreter*innen in die Selbstverwaltungsgremien – wie Vorstand, Vertreterversammlung und Verwaltungsrat – zu wählen. Bei der Sozialwahl habe ich direkten Einfluss darauf, wer auf Seiten der Arbeitnehmer*innen meine Interessen vertritt. Die Selbstverwaltung ist gelebte Demokratie. Soziale Sicherheit braucht ehrenamtliche Beteiligung und Mitentscheidung.

Frage: Sind die Entscheidungen von Renten- und Krankenkassen nicht gesetzlich geregelt?
Ja und nein. Vieles ist geregelt, aber zum Beispiel bei der Ausgestaltung von Präventions- und Reha-Maßnahmen in der Rentenversicherung ist der Einfluss der Selbstverwaltung groß. Bei den gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen ist die Arbeit der gewählten Vertreter*innen der Selbstverwaltung in den Widerspruchsausschüssen von großer Bedeutung.

Frage: Bei den Sozialwahlen treten keine Parteien an, sondern sogenannte „Listen“ – wer ist die Liste der ACA?
Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmer-Organisationen, kurz ACA, ist der älteste ökumenische Zusammenschluss evangelischer und katholischer Verbände, um gemeinsam bei den Sozialwahlen als „Liste“ anzutreten. Die KAB, das Kolpingwerk Deutschland und der Bundesverband Evangelischer Arbeitnehmerorganisationen treten bei den Sozialwahlen 2017 gemeinsam mit Leitspruch „Dreifach christlich. Einfach menschlich.“ an.

Frage: Manche bemängeln, dass bei den Sozialwahlen die inhaltlichen Positionen der Listen nicht gut erkennbar sind. Wofür setzt sich die ACA beispielweise bei den Krankenkassen ein?
Wir Arbeitnehmer*innen-Verbände wollen eine Rückkehr zur paritätischen Finanzierung des Beitrags. Außerdem darf Krankheit kein Armutsrisiko sein. Kranke, vor allem chronisch Kranke, sind davor zu schützen, dass der Anteil und die Höhe der Zuzahlungen und Eigenbeteiligung stetig weiter ansteigen.

Frage: Was fordert die ACA für die Rentenversicherung?

Generell setzen wir uns dafür ein, dass die Gewährung von Reha-Maßnahmen und der Umfang des Reha-Budgets sich am Bedarf und nicht an der Kassenlage orientieren. Da haben wir in der vergangenen Legislaturperiode viel erreicht, aber wir wissen auch, dass wir in der Selbstverwaltung stetig an dem Thema dran bleiben müssen. In diesem Zusammenhang ist uns besonders wichtig, dass die eigenen Rehabilitationseinrichtungen der Rentenversicherungsträger erhalten bleiben.

Frage: Und die gesetzliche Unfallversicherung?

In der Unfallversicherung und bei den Berufsgenossenschaften stellen wir fest, dass die psychischen Belastungen am Arbeitsplatz in den letzten Jahren deutlich zugenommen haben. Das ist für uns Ansporn, bei den Leistungen der Berufsgenossenschaften mit Nachdruck präventive Maßnahmen zu entwickeln, um psychische Belastungen und Erkrankungen der Arbeitnehmer*innen zu vermeiden.

Frage: Warum ist eine solche „christliche“ Liste wie die ACA sinnvoll?
Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Als ACA stärken wir das Gemeinwohl, treten in unseren Forderungen und in unserer Arbeit sowohl gegen staatliche Überregulierung wie auch gegen Privatisierung und gewinnorientierte Ausrichtung der sozialen Sicherungssysteme ein. Wir verstehen uns als Sprachrohr und Anwalt für Freiheit und Menschenwürde in der Berufs- und Arbeitswelt.

Frage: Wofür kandidieren Sie?
Ich selbst kandidiere für den Verwaltungsrat der Techniker Krankenkasse und hoffe, dass wir ein gutes Ergebnis erzielen. Ich will mich dort für eine optimale medizinische Versorgung einsetzen – unabhängig von Einkommen, Alter und Lebenslage der Versicherten.

Frage: Ihre Bitte an die Versicherten?

Wie bei jeder demokratischen Wahl gilt: Bitte nehmen Sie Ihr Wahlrecht ernst und beteiligen Sie sich! Wer zweimal die Briefwahl-Unterlagen zum Beispiel für die Deutsche Rentenversicherung Bund und eine Krankenkasse bekommt, sollte auch zweimal wählen.

Vielen Dank, Annette Seier, für das Interview.

Text: Mit Annette Seier sprach Heike Honauer,
KAB Diözesanverband Münster.
Foto: www.aca-online.de
04.05.2017


ACA begrüßt den gemeinsamen Aufruf von DBK und EKD zur Sozialwahl

Hannes Kreller, ACA-Bundesvorsitzender.

München. Der gemeinsamen Aufruf der Deutschen Bischofskonferenz DBK und der Evangelischen Kirche in Deutschland EKD, sich an den kommenden Sozialwahlen zu beteiligen, wird vom Bundesvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der christlichen Arbeitnehmerorganisationen (ACA), Hannes Kreller, begrüßt: „Die ACA begrüßt die Unterstützung von DBK und EKD, im Rahmen der Sozialwahlen 2017, christliche Werte in die Entscheidungen der Sozialversicherungsträger einzubringen. Gerade in einer Zeit sozialer Verwerfungen müssen die Werte wie Solidarität und gesellschaftlicher Zusammenhalt Priorität haben, so der ACA-Bundesvorsitzende.“


Die Ankündigungen des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz, Teile der Agenda 2010 zu korrigieren, kann dazu nur ein erster Schritt sein. Die auch von der SPD geförderte Ausweitung von prekären Beschäftigungsverhältnissen, wie die umstrittenen Mini-Jobs, müssen in reguläre sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse umgewandelt werden. Es kann nicht sein, dass zunehmend mehr Menschen in mangelnde soziale Absicherung und Altersarmut gedrängt werden. Gleichzeitig muss der Absenkung des Rentenniveaus und der schleichenden Aushöhlung der paritätischen Finanzierung der Sozialversicherungssysteme zu Lasten von Arbeitnehmern Einhalt geboten werden.


„Die allein auf ehrenamtlicher Basis tätigen Vertreter der ACA in der sozialen Selbstverwaltung werden sich daher gerade jetzt dafür einsetzen, dass die Rechte aller Versicherten weiter gestärkt werden“, so Hannes Kreller.


Weitere Informationen und das Wahlprogramm der ACA finden Sie unter www.aca-online.de


Text und Foto: pd
10.03.2017


Gesetz der Bundesregierung schwächt die Selbstverwaltung

Frankfurt. Als eine Schwächung der Selbstverwaltung bezeichnete die Bundeswahlbeauftragte für die Sozialwahlen, Rita Pawelski, das vorgelegte Selbstverwaltungsstärkungsgesetz der Bundesregierung. Zur Auftaktveranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmer-Organisationen (ACA) in Frankfurt erklärte die CDU-Politikerin, dass die Große Koalition eine große Chance verpasst habe, die Selbstverwaltung in den Sozialversicherungen effektiv zu stärken. Weiterlesen ...

Foto: Matthias Rabbe, KAB

 

 


Sozialwahlen 2017 – ACA-Auftakt in Frankfurt

Frankfurt. Am 21. Januar 2017 lädt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmer-Organisationen (ACA) zu einer Auftaktveranstaltung zu den 12. Sozialversicherungswahlen nach Frankfurt am Main ein. Die Veranstaltung findet am 21. Januar 2017 von 11 bis ca. 15 Uhr im "mainhaus Stadthotel Frankfurt", Lange Straße 26, 60311 Frankfurt/Main statt. Dieser Tag markiert den Einstieg in die Wahlkampfphase. Interessierte sind hierzu herzlich eingeladen.

Vom 10. April bis 31. Mai 2017 finden bereits die zwölften Sozialversicherungswahlen statt. Über 50 Millionen Versicherte sind aufgerufen, über die Besetzung der Parlamente und Gremien der Sozialversicherungsträger abzustimmen. Die ACA, das christliche Bündnis aus Kolpingverband, Katholischer Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und dem Bundesverband Evangelischer Arbeitnehmerorganisationen, tritt an, um sich für mehr soziale Gerechtigkeit im Sozialversicherungssystem einzusetzen.

Mitwirkende sind unter anderem die Bundeswahlbeauftragte für die Sozialwahlen, Rita Pawelski, sowie Oberkirchenrat Dr. Ralph Charbonnier, EKD, Referat Sozial- und Gesellschaftspolitik und Gerhard Steger, Deutsche Bischofskonferenz, Referat Gesellschaftliche und soziale Fragen. Aus dem Bundestag werden Prof. Dr. Matthias Zimmer (CDU), stellv. Vorsitzender im Ausschuss für Arbeit und Soziales, und Ulli Nissen (SPD) beim Podiumsgespräch vertreten sein. Mit den Gästen diskutiert der Bundesvorsitzende der ACA und Verbandsreferent der KAB Deutschlands Hannes Kreller.

Der Auftakt endet um 14:00 Uhr mit der Aktion "Das soziale Netz trägt" in der Innenstadt Frankfurts.

Weitere Infos hier.

Anmeldung per Mail an sabine.huebsch@kolping.de mit dem Betreff "Auftaktveranstaltung Frankfurt".

12.01.2017


Es ist Ihre Wahl: Sozialwahl 2017

Über 50 Millionen Versicherte bestimmen bei der Sozialwahl im April und Mai 2017 darüber, wer bei der Deutschen Rentenversicherung Bund und bei den Kassen der gesetzlichen Krankenversicherung in den Parlamenten sitzt und dort die wichtigen Entscheidungen trifft. Sie wählen aus den vorgeschlagenen Kandidaten*innen jene, die sie in den Gremien der Selbstverwaltung vertreten sollen. Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Deutschlands schlägt gemeinsam mit dem Kolpingwerk Deutschland und dem Bundesverband der Evangelischen Arbeitnehmerorganisationen (BVEA) Kandidaten*innen für die Wahl vor. Dieses ökumenische Bündnis, die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmer-Organisationen (ACA), orientiert sich am Prinzip der Solidarität", so der ACA-Bundesvorsitzende Hannes Kreller. "Solidarität der der Jungen mit den Alten, der Gesunden mit den Kranken, der Arbeitsfähigen mit den Arbeitsunfähigen, der Leistungsstarken mit den Leistungsschwachen."

Selbstverwaltung
Die gesetzliche Sozialversicherung ist selbstverwaltet, das heißt die Rentenversicherung und die gesetzlichen Krankenkassen verfügen auch über Parlamente. Diese Parlamente setzen sich aus den bei den Sozialwahlen gewählten Vertreter*innen der Arbeitnehmer*innen und Arbeitgeber*innen zusammen. Sie beschließen über den Haushalt, über die Gestaltung neuer Leistungen, berufen den Vorstand und entscheiden beispielsweise auch über Fusionen. Das Parlament übt die Unternehmensaufsicht aus, wählt den Vorstand und ist an allen wesentlichen Entscheidungen beteiligt. Die Sozialwahl findet alle sechs Jahre statt.

Wer darf wählen?
Wählen können alle gesetzlich Versicherten, die am 1. Januar 2017 das 16. Lebensjahr erreicht haben.

Sozialwahl ist Briefwahl.
Die Sozialwahl ist eine reine Briefwahl. Die Wahlunterlagen werden ab Mitte April an alle Versicherte verschickt und enthalten

  • Informationen über die Sozialwahlen,
  • den Stimmzettel,
  • sowie einen vorfrankierten roten Rückumschlag.

Die Wähler können sofort wählen, wenn sie ihre Unterlagen erhalten haben. Die Frist endet mit dem 31. Mai 2017. Es gilt der Tag des Posteingangs. Der Wahlbrief sollte spätestens am 26. Mai bei der Post sein, damit er rechtzeitig am 31. Mai 2017 ankommt.

Warum wählen?
Versicherte und Beitragszahler*innen haben ein Mitbestimmungsrecht. Die Versicherten stärken mit ihrer Stimmabgabe die Arbeit ihrer Vertreter*innen in der Selbstverwaltung. Bei der Sozialwahl geht es auch darum, sich für den sozialen Frieden in der Gesellschaft stark zu machen, denn die Parlamente gestalten die Zukunft der Gesundheitsversorgung und der Rente mit.

Die Kandidaten*innen der ACA
Die Kandidat*innen der Liste der ACA und weitere Informationen finden Sie hier: www.aca-online.de
Infos rund um die Sozialwahl finden Sie auf dem Informationsportal: www.sozialwahl.de und www.aca-online.de

12.01.2017

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