DIÖZESANVERBAND

Standpunkte: Warum ich keine Ladenöffnungen am Heiligabend brauche ...

Sylvia Biernath, stellv. KAB-Bezirksvorsitzende

Sylvia Biernath, stellv. KAB-Bezirksvorsitzende.

"Lange habe ich als Erzieherin im Schichtdienst im Wohnheim für Menschen mit Behinderungen gearbeitet. Schon da habe ich mir für Heiligabend ab mittags freigenommen, um mit meiner Familie Heiligabend mit dem Beginn des Gottesdienstes feiern zu können.
Heute habe ich Heiligabend immer frei und schätzen gelernt, wie wertvoll es ist, sich den ganzen Tag auf den christlichen Abend vorbereiten zu dürfen. Ich wünsche allen Arbeitnehmer/innen und Arbeitgeber/innen diese Erfahrung."

Klaus-Dieter Amtmann, KAB-Bezirksvorsitzender

Klaus-Dieter Amtmann, KAB-Bezirksvorsitzender.

"Ich lehne eine Öffnung an Heiligabend in diesem Jahr ab, so wie wir in der KAB grundsätzlich die Öffnung der Läden an Sonntagen ablehnen. Zwar sollen die Geschäfte nur für die Grundversorgung mit Lebensmittel geöffnet haben, aber die Zutaten für unser Weihnachtsessen kaufen wir in der Woche davor. Ich finde, die Mitarbeiter*innen in den Geschäften sollten in diesem Jahr in Ruhe den Heiligabend einläuten."

Heike Honauer, KAB-Regionalsekretärin

Heike Honauer, KAB-Regionalsekretärin.

Ich werde am Heiligabend sicher keinen Laden betreten – wahrscheinlich bemerke ich irgendwann im Laufe des Tages, was ich vergessen habe zu besorgen – Senf, Ingwer oder sowas ... dann besuche ich meine Nachbarn und diese werden mich wahrscheinlich mit einer Tasse Kaffee und Keksen empfangen und mir freudig Senf "borgen".

Felix Eggersglüß, DGB-Jugendbildungsreferent

Felix Eggersglüß, DGB-Jugendbildungsreferent.

„… weil es gerade die Beschäftigten im Einzelhandel verdienen, nach anstrengender Weihnachtsverkaufszeit endlich auszuspannen! Alle Sonn- und Feiertage sind für Besinnlichkeit und privaten Ausgleich im Kreise von Familie und FreundInnen gemacht, vor allem zu Weihnachten – Einkaufen können wir schon an sechs Tagen in der Woche!“

Heike Wermer, MdL

Heike Wermer, MdL.

"An Heiligabend werde ich nicht einkaufen gehen, weil er in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt und ich den Mitarbeitern des Einzelhandels eine entspannte Einstimmung auf die Festtage wünsche. Außerdem ist so die Einstimmung und Vorfreude auf den Abend und die Feiertage noch viel größer."

Michael Prinz, KAB-Diözesanpräses

Michael Prinz, KAB-Diözesanpräses.

"Ich werde Heiligabend nicht einkaufen, weil ich den vielen Frauen und Männern im Einzelhandel auch einen ruhigen Sonntag gönne!"

Hermann Hölscheidt, KAB-Diözesansekretär

Hermann Hölscheidt, KAB-Diözesansekretär.

„Ich kaufe am Heiligabend nicht ein, weil ich mit meinen Lieben zu Hause alles in Ruhe vorbereiten möchte.“

Ortrud Harhues, Leiterin KAB-Bildungswerk

Ortrud Harhues, Leiterin KAB-Bildungswerk.

Ich habe einen Kühlschrank und eine Speisekammer. Deshalb muss ich Heilig Abend Gott sein Dank nicht einkaufen, sondern kann mich in Ruhe den letzten Weihnachtsvorbereitungen widmen: Ausschlafen und erholt aufstehen, in Ruhe frühstücken, Geschenke einpacken, Baum schmücken, Weihnachtskarten lesen, Tee trinken mit den schon anwesenden Familienmitgliedern mit Adventskranz und Weihnachtsplätzchen, zum Gottesdienst gehen und entspannt Weihnachten feiern. Ich freu mich drauf.

Brigitte Lehmann, Finanzbuchhalterin in einem Baumarkt und KAB-Diözesanvorsitzende

Brigitte Lehmann, Finanzbuchhalterin in einem Baumarkt und KAB-Diözesanvorsitzende.

„Heiligabend ist bei uns im Baumarkt normalerweise immer bis 13:00 Uhr geöffnet und der Nachmittag zu Hause dann hektisch. Dieses Jahr kann ich in Ruhe auf das Christkind warten ...“

Weihbischof em. Dieter Geerlings, Münster

Weihbischof em. Dieter Geerlings, Münster.

"Ich werde diesen Heiligabend keinesfalls einkaufen, weil ich sonntags sowieso nicht einkaufe - andernfalls kaufen und verkaufen wir uns eines Tages noch zu Tode."

Michael Groß, MdB

Michael Groß, MdB.

"Ich werde Heiligabend keinesfalls einkaufen gehen, weil die Öffnungszeiten des Handels an 6 Tagen für den Einkauf mit 100 %-iger Sicherheit ausreichen."

Landrat Cay Sübercrüb, Kreis Recklinghausen

Landrat Cay Sübercrüb, Kreis Recklinghausen.

„Wir schaffen es auch ohne geöffnete Geschäfte am Heiligabend, uns für drei freie Tage zu versorgen. Gönnen wir doch den Kolleginnen und Kollegen, die sonst immer für uns in den Läden stehen, auch mal einen freien Heiligabendsonntag - der Samstag wird stressig genug für sie.“


Stimmen für den einkaufsfreien Heiligabend

Münster. Einkaufen am Heiligabend muss ganz gewiss nicht sein, sagt die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Bistum Münster. Die KAB sammelt Stimmen, die erklären, warum sie am Heiligen Abend, der in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, nicht einkaufen gehen werden. > MEHR ERFAHREN


Heiligabend 2017: KAB ruft zum Kaufverzicht auf!

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