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Sinn-Kostprobe Nr. 84: Jeder Tag bringt etwas Neues


Ehrenamtliche Katholikentags-Helfer*innen am Arbeitsplatz: oben l.n.r. Niklas, Tobias, Robin; unten l.n.r. Florian, Martin, Renate.

Urlaub nehmen, um beim Katholikentag freiwillig zu helfen – sinnvoll? Klar, sagen Renate, Tobias, Robin, Martin, Florian, Niklas, Volker, Karl-Heinz und Ulrike, aktive und ehemalige Pfadfinder*innen aus der DPSG St. Ewaldi Dortmund-Aplerbeck. Seit Sonntag sind sie schon in Leipzig – eine Woche lang arbeiten sie im Hintergrund dafür, dass der Katholikentag 2016 gelingt – unentgeltlich, mit wenig Schlaf und dafür mit viel Einsatz. Es macht Sinn, es macht Spaß sagen sie und zählen auf:

  • Weil es geil ist, im Team ein Teil des Ganzen zu sein, Dinge ins Rollen zu bringen und zu sehen, dass ein Plan wirklich funktioniert.
  • Weil eine solche Veranstaltung ohne uns Helfer*innen gar nicht stattfinden könnte.
  • Weil die katholische Kirche uns am Herzen liegt.
  • Weil die Stimmung bei den Gottesdiensten mit 25 000 Menschen eine ganz besondere ist.
  • Weil wir immer so viel erleben.
  • Weil wir den Katholikentag aus einer anderen Perspektive erleben.
  • Oder ganz einfach: Weil wir in den Himmel wollen …

Ulrike Klorer, im Hauptberuf Regionalsekretärin der KAB, ist eine von ihnen. Im KAB-Regionalbüro Dülmen wissen alle inzwischen, was gemeint ist, wenn sie von ihrer „Task Force“ spricht: „Das sind wir: Wir gehören seit vielen Jahren zu den unzähligen Helferinnen und Helfern bei den Katholikentagen und Ökumenischen Kirchentagen. Seit einigen Jahren arbeitet ein Teil unserer Gruppe in der Fahrbereitschaft, ein anderer Teil gehört zur Helferreserve und einer ist in die Veranstaltungsorganisation eingebunden. Wir, die Gruppe Helferreserve, durchqueren auch gerne mal eine Innenstadt, um von jetzt auf gleich Helferinnen und Helfer vor Ort zu unterstützen. Wir halten Absperrbänder hoch und Rettungswege frei, sperren überfüllte Veranstaltungsräume, organisieren die Besucherlenkung bei den Gottesdiensten oder bauen Veranstaltungsorte um. Eines der Highlights war sicher die Besucherlenkung in einem der Berliner Bahnhöfe 2003 oder in Osnabrück 2008, das Culcha Candela Konzert, wo wir vor der Bühne eine Freifläche für die Menschen mit Rollstuhl geschaffen haben. Jeder der Tage bringt etwas Neues und oft entscheiden wir vor Ort, wie wir die gestellte Aufgabe lösen. Deswegen gehören in unsere Rücksäcke immer viele Meter Absperrband, Funkgeräte und Arbeitshandschuhe. Und wir brauchen jede Menge Gelassenheit.“

Foto: Ulrike Klorer
27.05.2016


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