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Sinn-Kostprobe Nr. 83: „Zuallererst immer die Familie“


Ursula Schulte.

"Was gehört zu einem sinnvollen Leben?" haben wir Ursula Schulte, Mitglied des Bundestages, gefragt.

"Auf die Frage, was zu einem sinnvollen Leben gehört, gibt es keine allumfassende Antwort. Zu einem sinnvollen Leben gehört für mich zuallererst immer die Familie. Sie ist es, die uns auch in schwierigen Zeiten trägt, die in guten und in schlechten Zeiten an unserer Seite ist. Familie, dazu gehören Kinder genauso wie alte und pflegebedürftige Eltern. Sie zu versorgen, sie zu pflegen ist eine schwierige Aufgabe, die viel von einem fordert. Am Ende jedoch erkennt man, wie wichtig und sinnvoll es war, diese Aufgabe übernommen zu haben.

Für mich persönlich ist auch ein sinnvolles Leben ohne politisches Engagement nicht vorstellbar. Sich für andere einzusetzen, für mehr Gerechtigkeit zu sorgen, sich um Menschen zu kümmern, die keine Lobby haben, das ist zwar mühsam, aber es lohnt sich immer. Am Wichtigsten aber ist mir, dass alle Menschen ein Leben in Würde bis zum Schluss leben können. Egal woher man kommt, egal was man ist, egal wie viel Geld man hat. Dafür setze ich mich ein."

Ursula Schulte (* 1952) ist seit 2013 Mitglied des deutschen Bundestages. Die SPD-Politikerin war u. a. lange Jahre im Rat ihrer Heimatstadt Vreden und arbeitete im Kreisrat Borken als Fraktionsvorsitzende mit. Schulte ist verheiratet, Mutter von zwei erwachsenen Kindern und war vor ihrer Bundestagszeit als Hausfrau tätig.

Foto: pd
20.05.2016


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