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Sinn-Kostprobe Nr. 64: Sternsingen macht Spaß.


Lisa Gehring (2. v. li.).

Warum ist "Sternsingen" sinnvoll, wollen wir von Lisa Gehring aus Südkirchen wissen.

"Ich habe Mama gerade gefragt, wann ich zum ersten Mal Sternsinger war – im Jahr nach meiner Kommunion habe ich angefangen als Sternsinger mit zu gehen. Also bin ich in diesem Jahr das zwölfte Mal dabei. Es war immer ein spaßiger Tag, man tut etwas Gutes und ist mit netten Leuten unterwegs, die bei netten Leuten Spenden sammeln. Natürlich gab es und gibt es auch viele Süßigkeiten. Jetzt gehe ich seit einiger Zeit als "Esel" mit. Ich schleppe also die Süßigkeiten. Warum ich immer noch dabei bin? Zum einen ermögliche ich so anderen Kindern zu erfahren, was ich selbst erfahren habe. Das möchte ich für sie tun. Und: Es ist immer noch ein spaßiger Tag, eine Mischung aus Spenden sammeln und Spaß mit den Kindern und den anderen Eseln und Helfern."

Lisa Gehring aus Südkirchen, einem Dorf im Münsterland, ist heute 23 Jahre alt und war viele Jahre "kleiner" Sternsinger. Jetzt mag sie ihre Rolle als begleitender "Esel".

Seit 1959 gehen Mädchen und Jungen als Sternsinger um den 6. Januar, den Dreikönigstag, von Haus zu Haus, bringen den Segen "Gott schütze dieses Haus" und sammeln Spenden für Kinder In Not. Die Aktion wird getragen vom Kindermissionswerk "Die Sternsinger" und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). 2015 beteiligten sich deutschlandweit rund 330.000 Sternsinger und 90.000 Begleiter/innen aus 10.515 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten.

Foto: Petra Volmerg
06.01.2016


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