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Sommergruß 2018: Wo geht’s hin?


„Wo geht es hin in den Urlaub?“ – Diese Frage wird mir immer in den ersten Monaten des Jahres gestellt. Diese Frage lässt eine gewisse Vorfreude in mir aufkommen. Vorfreude auf die „schönste Zeit“ des Jahres. Diese freie Zeit im Sommer verbinde ich sofort mit Reisen. Raus aus dem Alltag – hinein in die „unbeschwerte“ Sommerfreizeit! In diesem Jahr geht es an den Bodensee. – Aber ist das Reisen wirklich das Wichtigste in der „schönsten Zeit“?

Was verbinde ich mit dem Urlaub?
Erholung – klar
Ruhe – sicher
Sonne – auch
Bewegung – muss sein
Kraft tanken – unbedingt
Gemeinschaft mit lieben Leuten – nur so ist Urlaub sinnvoll für mich!

Ich wünsche uns allen im Sommer eine Zeit, die uns allen guttut, in der wir ausatmen und einatmen können und für die nächste Zeit Lust bekommen an der Arbeit. Und hier ist es egal ob Erwerbsarbeit oder ehrenamtliche Arbeit oder Familienarbeit – ohne Freude an dem Tun kann keine Arbeit gut gelingen!

Ausatmen und Einatmen, die Lust am Dasein spüren, dazu muss ich nicht weit reisen, manchmal tut auch die Reise in mein Inneres ganz gut! Obwohl diese Reise in mein Inneres vielleicht beschwerlicher ist als die Reise an irgendeinen Urlaubsort auf dieser Welt.

Aber zum Ausatmen und Einatmen muss es nicht unbedingt an den Bodensee oder an die Nord- oder Ostsee oder in ferne Länder gehen. Ganz einfach raus aus dem Alltag hinein in mich, um meine Schritte wieder in die richtige Richtung zu setzen.

Ich wünsche uns allen solche guten Zeiten der Erholung und ein frohes Heimkehren von der Reise in die Fremde oder auch ins eigene Ich!

Ihr/Euer
Michael Prinz, Diözesanpräses


Foto: Monika Thies
12.07.2018


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