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Weltfrauentag: KAB sagt Danke.


Annette Reith aus Coesfeld und weitere KAB-Frauen werden sich am 8. März mit Rosen bei Arzthelferinnen für deren Arbeit bedanken und auf die geringe Entlohnung von Frauenberufen aufmerksam machen.

Annette Reith aus Coesfeld und weitere KAB-Frauen werden sich am 8. März mit Rosen bei Arzthelferinnen für deren Arbeit bedanken und auf die geringe Entlohnung von Frauenberufen aufmerksam machen.

Bistum Münster. Mit fairen Rosen und Dankeskarten machen sich die Frauen der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) am Weltfrauentag (08.03.2018) auf den Weg zum Arzt oder zur Ärztin. Nicht weil sie krank sind, sondern weil sie Danke sagen. Sie möchten sich bedanken bei den Medizinischen Fachangestellten und den Arzthelferinnen, für deren Arbeit. Mit dieser Rosenaktion macht die KAB darauf aufmerksam, dass Dienstleistungen in Arztpraxen als typische Frauenberufe, zu den eher schlecht bezahlten Arbeiten in Deutschland zählen.

„Arzthelferinnen verdienen selten genug für eine eigenständige Existenzsicherung“, kritisiert Gertrud Vorholt, KAB-Diözesanvorstandsmitglied und zählt die Anforderungen auf, die mit diesem Beruf verbunden sind. „Geteilte Dienste, kaum Aufstiegschancen, viele kleine Teilzeitstellen, äußerst flexibel und stressresistent sein, immer freundlich bleiben, die Chef*innen in ihrem Stress verstehen und entlasten.“ Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8.März ruft die KAB alle Frauen auf, mit den Angestellten in den Arztpraxen auch über deren Einkommen und Arbeitsbedingungen zu sprechen.

Auch Annette Reith, KAB-Frau aus Coesfeld, verschenkt Rosen. „Wir wollen die oft übersehene Frauenarbeit sichtbar machen“, erklärt sie. „Deshalb danken wir den Frauen ganz persönlich mit einer Rose und machen gleichzeitig öffentlich auf die Forderung nach besserer Entlohnung und besseren Arbeitsbedingungen für Frauen aufmerksam.“

Seit fünf Jahren verschenken die KAB-Frauen Rosen und Postkarten an Frauen, die an typischen Frauenarbeitsplätzen im Dienstleistungsbereich arbeiten. Im vergangenen Jahr besuchten sie Servicekräfte in der Gastronomie.

Im Bistum Münster werden die KAB-Frauen hier unterwegs sein:

Kreis Borken:

  • Heiden, Marita Vering
  • Borken, Christine Voss
  • Oeding, Erika Matschke 


Stadt Münster:

  • Münster-Amelsbüren, Ortrud Harhues


Kreis Coesfeld:

  • Coesfeld, Annette Reith


Kreis Recklinghausen:

  • Haltern am See, Barbara Schild


Weitere Infos und Kontaktdaten erhalten Sie bei Ortrud Harhues, KAB Diözesanverband Münster, Tel. 0251-6097614, ortrud.harhues@kab-muenster.de.


Text: KAB
Foto: Heike Honauer
28.02.2018


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