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KAB und BKU unterzeichnen Friedensbotschaft.


Auf dem Weg zum Katholikentag: (v. re.) Hermann Hölscheidt (KAB) und Markus Classen (BKU) unterzeichnen die gemeinsame Friedensbotschaft.

Auf dem Weg zum Katholikentag: (v. re.) Hermann Hölscheidt (KAB) und Markus Classen (BKU) unterzeichnen die gemeinsame Friedensbotschaft.

Münster. Mit einer gemeinsamen Friedensbotschaft, in der sie sich als „verantwortungsbewusste Partner in der Gestaltung von Gesellschaft, Ökonomie und Arbeitswelt“ bezeichnen, beteiligen sich die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Bistum Münster und die Diözesangruppe Münster des Bundes katholischer Unternehmer (BKU) an der „Friedensvertrag-Aktion“ zum Katholikentag im Mai.

KAB-Diözesansekretär Hermann Hölscheidt und BKU-Vertreter Markus Classen unterzeichneten in Münster nun die gemeinsame Botschaft. Beide Verbände bekräftigen darin, dass sie die katholische Sozialllehre und die biblische Botschaft als Grundlage ihres Handelns verstehen.

KAB-Diözesansekretär Hermann Hölscheidt lobt die vertrauensvolle Atmosphäre der Gespräche zwischen den Vertretern der KAB im Bistum Münster und der Diözesangruppe des BKU. „Im Mittelpunkt stand bei all unseren Beratungen im Vorfeld der Friedensbotschaft unsere gemeinsame Verantwortung für eine gerechte und würdige Arbeitswelt“, sagt er.

Solidarität, Subsidiarität, Personalität, Gemeinwohlorientierung und Nachhaltigkeit seien Prinzipen, die die Arbeit und das Engagement beider Organisationen leiten, so der Text der Friedensbotschaft. Dabei seien sich beide Parteien bewusst, dass es zwischen Arbeitnehmer*innen und Unternehmer*innen durchaus unterschiedliche Interessen gebe. Gerade deshalb sei ein fairer und friedlicher Umgang miteinander notwendig – dies gelte vor allem in möglichen Konflikten und Auseinandersetzungen. „Mutig neue Wege gehen“, fordern die Unterzeichner von sich selbst und verpflichten sich diesen fairen Umgang immer wieder beharrlich zu suchen „zum Wohl unserer Mitmenschen, unserer Kirche, Gesellschaft und unserer Umwelt.“

BKU-Vertreter Markus Classen beobachtet mit Freude die vielen Orte im Bistum, an denen bereits Ankündigungen und Programm-Teile zum Katholikentag veröffentlicht werden: „Die Vorfreude auf diese einmalige Großveranstaltung hier in unserer Stadt ist schon an vielen Stellen spürbar – bestimmt werden die Impulse und Gedanken zum Frieden unser Zusammenleben und -arbeiten positiv verändern.“

In Erinnerung an den historischen Beschluss des Westfälischen Friedens 1648 im Münsteraner Rathaus und den anschließend ausgesandten Friedensbotschaftern, die den Friedensvertrag in die Lande hinaus getragen haben, hatte das Bistum Münster aufgerufen, sich mit diesem Symbol der „Friedensbotschaft“ im Vorfeld des Katholikentages zu beschäftigen.

Das Bistum Münster sammelt bis Ende Januar Friedensbotschaften. Beim Katholikentag im Mai werden sie in einer Ausstellung präsentiert.


Text/Foto: Heike Honauer
29.01.2018


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