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Gott gibt nicht auf!


Maria mit Kind, Kloster Ehrenstein.

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.
In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen.
(Joh 1,1-4)

Der Evangelist Johannes beginnt seine Botschaft mit diesem Worthymnus.
Das Wort kommt von Gott und es wird hineingesprochen in unsere Welt.
Mehr noch: Es wird nicht nur gesprochen, es wird lebendig unter uns.
Ein Mensch aus Fleisch und Blut – immer wieder neu.

Jedes Jahr feiern wir die Menschwerdung des Wortes, die Menschwerdung unseres Gottes. Jedes Jahr neu die Zusage Gottes: Ich will, dass ihr Leben habt in Fülle!

Immer wieder bekommen wir die Chance neu anzufangen.

Gott versucht es immer wieder neu mit uns – immer wieder knüpft er sein Beziehungsnetz zu uns – Gott gibt nicht auf!
Das kann uns Mut machen, immer wieder neu anzufangen, es immer wieder aufs Neue zu versuchen und das Beziehungsnetz zu Gott und untereinander zu knüpfen.

Wieder bekommen wir Gelegenheit, Gottes Wort und Gottes Lebenswillen zu verkünden dort, wo wir zugegen sind – in der Familie, bei den Freunden, in der Freizeit und auch am Arbeitsplatz.

Um Arbeit, Macht und Sinn geht es im neuen Schwerpunkt der KAB für die nächsten vier Jahre.
ARBEIT – sie ist ein Gut, dass allen Menschen weltweit garantiert werden muss. MACHT – gestaltet die Welt nicht nur bei uns – haben wir Anteil an der MACHT? SINN – Was gibt meinem Leben Sinn? Was gibt meiner Arbeit Sinn? Wie nutze ich meine Macht sinnvoll?

Fangen wir wieder neu an mit Gott und dem Wort, das Fleisch wird mitten unter uns.

Gesegnete Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2018
wünscht von Herzen

Ihr/Euer
Michael Prinz, Diözesanpräses

Foto: Maria mit Kind, Kloster Ehrenstein. Heike Honauer
20.12.2017


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