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Ausstellung zeigt Wasser-Werke.


Sieben Wasserbotschafter*innen aus dem Bistum Münster stellten ihre Arbeiten in Köln vor. V. li.: Heike Honauer (kreatives Schreiben), Elisabeth Hönig, Ortrud Harhues, Cornelia Kalkhoff, Theresia Wagner-Richter (alle Form und Farbe), Brigitte Lehmann und Hubert Richter (beide Fotografie).

Sieben Wasserbotschafter*innen aus dem Bistum Münster stellten ihre Arbeiten in Köln vor. V. li.: Heike Honauer (kreatives Schreiben), Elisabeth Hönig, Ortrud Harhues, Cornelia Kalkhoff, Theresia Wagner-Richter (alle Form und Farbe), Brigitte Lehmann und Hubert Richter (beide Fotografie).

Köln/Münster. Ein Kartenspiel mit Wasserfotos, ein Buch mit Meeres-Gedichten, eine Bilderkartei aus 35 gemalten Bildern und Fotos zu biblischen Texten rund um das Thema Wasser und Geschichten vom Krokodil, Flamingo und Reh, mit Tusche geschrieben auf große, helle Wandbehänge – das und mehr ist die Ausstellung „ÜberLebensMittel Wasser“, die am Sonntag (08.10.2017) im Kettelerhaus der KAB Deutschlands in Köln eröffnet wurde. Die Exponate sind Statements, Ideen und Visionen von 20 Wasserbotschafter*innen von „ÜberLebensMittel Wasser“ – einem Projekt der KAB-Stiftung Zukunft der Arbeit und der sozialen Sicherung (ZASS), des Hilfswerkes Misereor und der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (KEB). Sieben Wasserbotschafter*innen aus der KAB im Bistum Münster beteiligen sich mit ihren Wasser-Werken an der Ausstellung, die noch bis Dezember 2017 im Kettelerhaus zu sehen sein wird.

Thomas Antkowiak, Geschäftsführer von Misereor, schlug in seinem Grußwort einen Bogen von der Gründungsidee des kirchlichen Hilfswerkes in den 50er Jahren zu den heutigen Aufgaben. Eine der Aufgaben sei, gemeinsam wichtige Themen aufzugreifen, zu bearbeiten und sie dann in den gesellschaftlichen Diskurs einzubringen. Genau an diesem Punkt habe das Projekt „ÜberLebensMittel Wasser“ angesetzt, so Antkowiak. Er dankte den Verantwortlichen des Projektes und den Wasserbotschafter*innen, dass „Sie und wir diese Teilaufgaben Misereors gemeinsam erfüllt haben“. Es sei für die Zukunft, so der Geschäftsführer mit Blick auf die Kooperation von Misereor, KEB und ZASS weiter, Bedürfnis und Freude, so weiter gemeinsam zu arbeiten.

Dieter Wagner, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung ZASS betonte in seinem Grußwort die Bedeutung von Kunst und kreativem Schaffen als Vermittlerin komplexer Themen und Fragestellungen. Wasser sei ein solches komplexes Thema. Wagner selbst kennt wasserpolitische Fragen aus seiner kommunalpolitischen Arbeit nur zu gut. „Denken wir nur an die Auseinandersetzungen um die Privatisierung von örtlicher Wasserversorgung“, erinnert er. Der Vorsitzende überreichte als Zeichen der Anerkennung Blumen und Zertifikate an die Wasserbotschafter*innen, die im Projekt ÜberLebensMittel ausgebildet wurden. Er dankte besonders den Projektleiterinnen Mechthild-Hartmann-Schäfers (ZASS) und Angela Lohausen (Misereor) sowie den Künstler*innen Uta Göbel-Groß, David Fermer, Winfried Kock und Frank Schablewski, die die Ausbildungsmodule begleitet hatten.

Siehe auch www.ueberlebensmittelwasser.de.

Text: Heike Honauer
Foto: KAB
09.10.2017


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