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Sinn-Kostprobe Nr. 96: "Ganz einfach: Menschen helfen"


Florian Roßhoff.

"Warum ist dein Beruf für dich sinnvoll?", fragen wir Florian Roßhoff, Berufsfeuerwehrmann aus Dinslaken.

Frage: Wie kamst du zu der Feuerwehr?

Alles begann beim Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr in Hiesfeld/Dinslaken. Da war ich 14 Jahre alt und fand es so spannend zu sehen, was die Feuerwehr alles macht. Das hat mich richtig gepackt. Danach bin ich in die Jugendfeuerwehr eingetreten und wusste sehr bald: Ich will Berufsfeuerwehrmann werden. So habe ich schon früh meinen Traumberuf gefunden.

Frage: Was macht dich im Beruf zufrieden?
Ganz einfach: Menschen, die in Not sind, zu helfen. Es passiert auch immer wieder, dass Menschen, die wir gerettet haben, in die Wache kommen und sich bei uns bedanken. Das sind immer ganz besondere Momente – auch für uns Feuerwehrleute.

Frage: Wie sieht dein Arbeitsalltag aus? Gibt es so was wie Alltag?
Kein Arbeitstag gleicht dem anderen – jeder Einsatz ist anders. Natürlich haben wir spezielle Abläufe in unseren Lehrgängen gelernt – also wir wissen, wie wir in welchen Situationen handeln müssen. Dennoch fordert uns jede Notsituation immer wieder neu heraus.

Frage: Was magst du besonders?
Die Arbeitszeit – ich arbeite nur acht Tage im Monat (lacht) – aber an diesen acht Tagen eben jeweils 24 Stunden. In meiner Freizeit halte ich mich mit viel Sport körperlich fit. Fit zu sein, ist sehr wichtig für meinen Beruf.

Florian Roßhoff (* 1987) wohnt und arbeitet in seiner Heimatstadt Dinslaken bei der Berufsfeuerwehr. In seiner Freizeit fährt er auch sehr gern Motorrad. Das Interview führte seine Tante Regina Roßhoff.


Foto: Privat
02.09.2016


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