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Sinn-Kostprobe Nr. 91: "Zeit mit Kindern ist das A und O."


Philipp Frieg.

Unsere Sinnvoll-Sommerferien-Frage stellen wir Philipp Frieg aus Bocholt: "Warum fährst du als Betreuer mit ins Ferienlager?"

"Eigentlich eine ganz einfache Frage mit einer ganz einfachen Antwort: Es macht unglaublich viel Spaß. Hinter dem Spaß verstecken sich aber ganz viele Gründe, die ich hier gern erzählen möchte.

Grund 1: Schon die Vorbereitung ist ein Hobby geworden.
Es sind nicht nur die Tage im Ferienlager, die ausschlaggebend sind. Schließlich steckt eine ganze Menge Vorbereitung dahinter. Wir haben ca. acht Vorbereitungstreffen, die ab Februar beginnen. Zudem kommen weitere Termine wie zum Beispiel Lagerfahne malen und Nachtreffen hinzu. Generell haben wir einen Tagesablaufplan für die 14 Tage, an dem wir uns orientieren, um Spiele und Ausflüge zu planen. Das ist der erste Hauptteil der Vorbereitung für mich. Der zweite Teil besteht aus organisatorischen Dingen, die sich mit der Technik beschäftigten. So schneide ich selbstgedrehte Filme zusammen oder entwickele das Cover der Lagerfahne. Bei unserer eigenen Homepage wirke ich auch mit. Die technische Abteilung ist mittlerweile mein kleines eigenes Hobby, bei dem ich immer den höchsten Anspruch an mich selbst habe.

Grund 2: Zeit mit meinen Freunden.

Ein ganz wichtiger Grund, warum ich mitfahre, sind sehr wichtige Freunde von mir, die ebenfalls als Betreuer mitfahren. Quasi ist es ein gemeinsamer "Urlaub". Wobei natürlich das Urlaub machen nicht im Vordergrund steht, sondern die Zeit miteinander zu verbringen.
Da viele des Orga-Teams schon lange mitfahren, eben auch ich, kennen wir uns untereinander sehr gut, und wissen, wie wir gewisse Abläufe grundsätzlich handhaben. Selbstredend, das man auf eine gute Gemeinschaft trifft.

Grund 3: Zeit mit Kindern und Jugendlichen
Eigentlich der Hauptgrund, warum ich Ferienlager-Betreuer bin: Die Zeit mit den Kindern und Jugendlichen zu verbringen. Wenn ich darauf keine Lust hätte, wäre ich mehr als fehl am Platz. Für mich ist es das A und O. Es ist einerseits super lustig, sich mit ihnen zu beschäftigen und andererseits kann man auch eine Menge vormachen und zeigen, was den Kindern weiterhilft. Gerade wenn es um Gemeinschaftsarbeit geht. Und letztendlich lerne ich selbst eine Menge dabei.

Auf www.ferien-nlb.jimdo.com kann man uns übrigens besuchen. Hauptsächlich dient die Homepage den Eltern der Kinder. Wir halten sie während der 14 Tage mit passwortgeschützten Fotos täglich auf dem Laufenden.

Philip Frieg, genannt Pipo, ist 22 Jahre alt und ist von Beruf Zerspaner. Am 6. August fährt er auch dieses Jahr wieder als ehrenamtlicher Betreuer ins Ferienlager. Das Ziel ist immer Niederlandenbeck im Sauerland – laut Pipo "meine zweite Heimat". Rund 40 Mädchen und Jungen im Alter von 8 - 14 Jahren fahren mit ins Sauerland – Philip Frieg nimmt dafür seine Urlaubstage und Sonderurlaub.


Foto: privat
22.07.2016


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