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KAB – Mitmachen lohnt sich
Münster. Über 700 Menschen treten jedes Jahr der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Bistum Münster bei. Und es könnten noch viel mehr sein, ist sich Bernhard Bockhorst, Vorsitzender des Sozialverbandes sicher. "Viele Menschen warten nur darauf, dass wir sie ansprechen und von unserem tollen Verband erzählen", ermutigt Bockhorst die KAB-Mitglieder. Waren bisher vor allem engagierte Vorstandsmitglieder die Werbeträger, so soll sich die Basis für die Werbung nun verbreitern. "Ich glaube, dass unser Verband viele Mitglieder hat, die mit ihrer Begeisterung andere anstecken und sie für unsere KAB überzeugen können.", so ist Bockhorst überzeugt. Am 1. September gibt die KAB den Startschuss für eine neue Werbeinitiative des Diözesanverbandes, bei der alle Mitglieder als Werbeträger im Vordergrund stehen. "Wir bitten jedes Mitglied, seine guten Erfahrungen mit dem Verband weiter zu erzählen und damit im Freundes-, Verwandten- und Nachbarschaftskreis zu werben", erläutert der Diözesanvorsitzende die Aktion. "Jeder Werber, jede Werberin erhält von uns für jeden Aufnahmeantrag eine Prämie als Dankeschön und ein Los in der großen Werbetombola." Daraus werden beim Diözesantag im September 2010 attraktive Preise gezogen.
Dass es gar nicht schwer ist für die KAB zu werben, legt Bockhorst überzeugend dar: "Gute Gemeinschaft generationenübergreifend, attraktive Veranstaltungen vor Ort, ein breites für Mitglieder kostengünstiges Bildungsprogramm, Urlaubsangebote, politische Lobbyarbeit für soziale Gerechtigkeit, die Chance, den eigenen Glauben aktiv mit anderen zu leben und nicht zuletzt der im Beitrag inbegriffene Rechtsschutz in allen Fragen des Arbeits- und Sozialrechts, das ist ein bunter Strauß von Leistungen, der so einmalig ist." Das bietet kein anderer Verband, ist sich der Diözesanvorsitzende sicher.

Die KAB will wachsen, denn jedes Mitglied mehr stärkt die politische und kirchliche Interessenvertretung des Verbandes. "Ohne KAB gäbe es heute kein Kindergeld, keine Rente für Erziehungszeiten und der Sonntag wäre längst Alltag.", beschreibt Bockhorst das sozialpolitische Engagement des Verbandes. Aktuell setzt sich die KAB engagiert mit anderen in einer Unterschriftenaktion für das Rentenmodell der katholischen Verbände ein, das sie maßgeblich mitentwickelt hat. Die KAB diskutiert Grundeinkommensmodelle und eine gerechtere Familienförderung. Sie tritt für einen Mindestlohn ein, von dem man leben kann und entwickelt Ideen für die Verbesserung der Pflegeversicherung. "Eine sozial gerechte Gesellschaft braucht eine Lobby und das können wir um so besser sein, je mehr Menschen bei uns mitmachen!", wirbt Bockhorst. Wer will, darf sich auch selber werben und die Prämie kassieren.
Weitere Infos aus der KAB - Kompakt:
- Mitglieder werben Mitglieder













